VIDEO Case Physiotherm: Standardisiertes Wachstum mit Office 365 May 17, 2013
Posted by Wolfgang Tonninger in Business, Dynamic_Systems, Interviews, New World of Work, Referenz, User-Experience, Wertschöpfung.add a comment
Neulich auf Besuch in Hall in Tirol bei Physiotherm, dem Spezialisten für Infrarotkabinen. Mit dem Umstieg von Google Apps auf Office 365 setzt das Unternehmen ein ganz klares Zeichen in Richtung Plattform und Integration. Für die Physiotherm-Mitarbeiter bedeutet es mehr Usability in der täglichen Arbeit, für die IT-Abteilung weniger Maintenance-Aufwände und für das Unternehmen, dass man viel flexibler am internationalen Markt agieren und standardisiert wachsen kann. Eine Erfolgsgeschichte auf allen Ebenen.
Bring dich mit! Wie «Consumerization von IT» unsere Arbeit verändert May 13, 2013
Posted by Wolfgang Tonninger in Business, New World of Work, Trends, User-Experience, Wertschöpfung.add a comment
Immer mehr Menschen projizieren ihre privaten Vorlieben auf den Arbeitsplatz. Sie möchten mit den Geräten arbeiten, die sie selbst ausgesucht haben (Stichwort: BYOD oder BYOIT), weil sie cool sind und ihrer persönlichen Arbeitsweise entgegenkommen. Das ist der springende Punkt, warum CIOs dieses Anliegen im Kontext der neuen Arbeitswelt nicht einfach übergehen können: Es geht nicht nur um Produktivität, es geht auch um die Wichtigkeit des Kundenfokus und damit um den Erfolg eines Unternehmen. Eine Studie von techconsult versucht eine Standortbestimmung zur „Consumerization of IT“.
Nicht alle Menschen haben denselben Arbeitsstil. Sie haben ihre eigenen Vorstellungen, wo, wie, wann und womit sie arbeiten möchten, um ihre bestmöglichen Leistungen zu erbringen. Diese Erkenntnis ist grundlegend für die neue Arbeitswelt. Für die IT-Abteilungen in Unternehmen bedeutet das, dass sie die IT-Werkzeuge für die Mitarbeiter nicht mehr nur nach Unternehmens- und Administrationsaspekten auswählen können, sondern auf die persönlichen Vorlieben der MitarbeiterInnen eingehen müssen.
Die Gründe liegen auf der Hand: 1) Mitarbeiter, die mit vertrauten Geräten arbeiten, brauchen keine Schulung. 2) Sie kennen Funktionen und Möglichkeiten ihrer Devices kennen und sogar auftretende Fehler selbstständig und mit hoher Motivation lösen, weil sie Interesse am Funktionieren der Systeme haben. 3) Und diese erhöhte Motivation ist ein wichtiger Produktivfaktor.
Wir sprechen von einer neuen Arbeitsrealität, die techconsult im Herbst 2012 in einer umfassenden Consumerization Studie[1] mit mehr als 1000 Interviews, näher beleuchtet und nun veröffentlicht hat. Mit einigen durchaus überraschenden Resultaten. So relativiert sie den Generation-Ansatz, der davon ausgeht, dass vor allem die jungen MitarbeiterInnen, die neu ins Unternehmen stoßen, die großen die Consumerization-Treiber sind; und zeigt, dass der „Bring your own“-Ansatz besonders in den Führungsetagen gelebt wird. Mit durchschnittlich 80%, die angeben in ihrer Arbeit private Endgeräte zu nutzen, liegen die leitenden Angestellten weit über dem Anteil von Mitarbeitern außerhalb der Führungsetagen (64%).
Alfred Wurmbrand, CEO von Würth Österreich, den wir im BusinessTV interviewten, repräsentiert diesen neuen, Technologie-affinen Führungstypus in besonderem Maße. Ein Auszug aus dem Gespräch: „Ich schätze sehr, dass ich unterwegs – egal, wo ich bin – gewisse Arbeiten erledigen kann, die anstehen. Also zum Beispiel E-Mails beantworten oder konzeptionell zu arbeiten, wenn ich irgendwo am Flughafen warte. Das funktioniert sehr gut, auch weil ich in diesen Situationen mit dem Device meiner Wahl auf Cloud Services zugreifen kann. Wichtig ist, dass ich die Situationen bewusst gestalte und mich in meiner Freizeit auch abgrenzen kann, dass ich aber auch immer wieder in den Business-Mode wechseln kann, wenn ich eine gute Idee habe; dass ich arbeiten kann, wenn ich Lust dazu habe oder gerade einen guten Gedanken weiterverfolgen will. Und mit den guten Gedanken ist es halt einmal so, dass sie überall kommen können – auch zuhause im Garten, wenn ich mit den Kindern spiele. In diesen Situationen hilft es mir, wenn ich meine Tasks oder meine Ideen schnell einmal notiere, weil ich es nur so geistig ablegen kann, um mich dann wieder voll und ganz der Situation zu widmen können, wo ich gerade war.“
Sie sehen: Consumerization-Szenarien entstehen, wenn Cloud, Mobilität und neue Arbeitswelten zusammentreffen. Die starke Beteiligung der Führungsetage unterstreicht eindrucksvoll, dass diese Szenarien ursächlich mit der Steigerung der persönlichen Produktivität zu tun haben.
Der Mehrwert entsteht zum einen durch die neuen flexiblen Möglichkeiten der Kommunikation mit Mitarbeitern und Kunden, zum anderen – wie Alfred Wurmbrand betont – durch einen bewusst und intuitiv gestalteten Zugang zur eigenen Kreativität. Das verlangt – auch im Rahmen des Social Enterprise – vom Anwender, dass er smart und fokussiert ist, und das verlangt von der IT-Abteilung, dass sie sich vom klassischen Kontroll-Ansatz verabschiedet und den Einsatz dieser Devices in der Grauzone zwischen Privat und Business unterstützt. Denn mit Kontrolle, die nur in eine Richtung gedacht und wirksam wird, kommt man in diesen Szenarien nicht mehr weiter. Benötigt wird ein ganzheitlicher Governance-Ansatz, der funktioniert, wenn Mitarbeiter und die IT-Verantwortliche zusammenspielen. „Um die Komplexität in Grenzen zu halten, braucht es aber auch flexible und leistungsstarke IT-Werkzeuge wie Windows Intune in der Cloud, die eine solche IT-Landschaft managen,“ ergänzt Claudia Schügerl, Enterprise Marketing Manager, Microsoft Österreich. „Denn wenn das Management nicht passt, ist der Aufwand, der zur Hintertür hereinkommt, kontraproduktiv und auch nicht zu rechtfertigen.“
Ein Beispiel: Man erlaubt den Mitarbeitern, mit unterschiedlichsten Devices auf Corporate E-Mail zuzugreifen, solange sie sich an gewissen Richtlinien wie Power-On-Passwort halten. Das heißt, dass die letzte Entscheidung beim Benutzer liegt. Im Governance-Modell sind Sicherheit und Komfort aufeinander bezogen und kommunikativ verankert. Ein anderes Beispiel: Ein Mitarbeiter möchte mit einem Device auf einen App zugreifen, das der IT-Verantwortliche als nicht vertrauenswürdig einstuft. Um die Produktivität des Mitarbeiters jedoch trotzdem zu ermöglichen, stellt er ihm die Anwendung nicht lokal, sondern im VDI-Format (in einem Sandboxed-Mode) zur Verfügung, in dem nichts passieren kann. Als Option kann der Admin der Person, die auf einem Gerät zu Hause, das er nicht kennt, arbeiten will, eine komplette Arbeitsumgebung auf USB-Stick (inkl. Windows, Office, Bitlocker, Domäne) mitgeben, die der Mitarbeiter direkt von dort booten kann, wenn er das Gerät hochfährt. Windows to Go!
Mobilität muss managebar sein. Klar. Die Möglichkeiten gibt es. Die Studie zeigt, dass diese jedoch in den CIO-Etagen noch nicht durchgehend angekommen sind. Auffallend niedrig sind vor allem die Werte (und auffallend hoch das Entwicklungspotenzial!), wenn es um die Unterstützung von Mitarbeitern außerhalb der Führungsetagen geht. Das mag auch damit zu tun haben, dass selbst unter den leitenden Angestellten nur ein geringer Prozentsatz wahrhaben will, dass der Einsatz von privaten Devices an bestimmte Verantwortlichkeiten gekoppelt ist.
Governance ist ein Geben und Nehmen.
[1] Consumerization Study CIO Challenges 2012 – geht der Frage nach, inwieweit und in welcher Form das Konzept „Bring your own“ in den Unternehmen bereits gelebt wird. Die Studienergebnisse erscheinen themenorientiert monatlich in folgenden Market Papers: 1) Herausforderungen im Umgang mit „Bring your own“, 2) Der mediale Mitarbeiter von heute, 3) Die Umsetzung von Unternehmensrichtlinien auf dem Prüfstand, 4) CIO Challenges auf Führungsebene, 5) CIO Challenges auf Abteilungsebene, 6) IT-Lifestyle-Artikel als Job-Motivator, 7) Trendcheck: Consumer-orientierte IT im Wandel der Zeit.
Der Weg zur neuen Arbeit ist keine Autobahn May 7, 2013
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Am 19. März haben wir Ihnen in einem Blogpost zur neuen Arbeitswelt im Microsoft Office am Wienerberg und den Ergebnissen einer ersten Erfolgsmessung versprochen, dass wir nachfragen werden. Gut. Wir haben nachgefragt. Was wir dabei herausgefunden haben, können Sie in der Coverstory des neuen BIZofIT-Online-Magazins nachlesen. Fest steht: Der Weg zur neuen Arbeit ist keine Autobahn. Er verlangt eine gute Karte, viel Gespür und erlaubt keine Abkürzungen.
Das ist umso wichtiger hervorzuheben, als am Horizont bereits erste Gegenströmungen sichtbar werden. Denken Sie nur an das kürzlich ausgesprochene Home-Office-Verbot bei Yahoo, die unterkühlten Betriebstemperaturen bei Facebook oder die Burnout-Thematik, die dieses Thema begleitet. Die andere Seite der Medaille heißt Boreout und ist mindestens ebenso bedrohlich. Laut aktueller Gallup-Umfrage haben 25% der Arbeitskräfte in Deutschland innerlich gekündigt und 61% versehen „Dienst nach Vorschrift“. Das sind erschreckende Zahlen. Zahlen, die zeigen, dass es so nicht weiter gehen kann. Arbeit darf, Arbeit soll wieder Spaß machen. Weil das Unproduktivste, das sich Unternehmen leisten, demotivierte Mitarbeiter sind. Gallup rechnet mit Produktivitätseinbußen von 138 Milliarden Euro.
Viel Spaß mit der neuen Ausgabe unseres Magazins!
CEO TALKS: Mit Würth Chef Alfred Wurmbrand April 30, 2013
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Ein feiner Termin in Böheimkirchen. Und es war auch ein feiner Rahmen – der Art Room von Würth Österreich. Ein Gespräch, bei dem uns Hundertwasser, Nitsch, Ringel, Rainer, Hausner, Pongratz, Hrdlicka, Attersee, Staudacher und Co über die Schultern blickten. Wir ließen uns gemeinsam mit Herrn Wurmbrand inspirieren und die Kamera war schnell vergessen. Das Problem kam zwei Tage später beim Schneiden. So viel gutes Material. So viele interessante Perspektiven. Und so wenig Platz für dieses Format. Ein Directors Cut wäre zu wünschen, auch weil sich am Ende die sechs Minuten anfühlen wie drei.
Macht Social Enterprise Sinn? Ein CIO-Experiment April 26, 2013
Posted by Wolfgang Tonninger in Business, New World of Work, Studien, User-Experience.add a comment
TechTarget Experte und CIO Niel Nickolaisen will nicht einfach dem Hype folgen. Er will gute Grunde, die dafür oder dagegen sprechen, soziale Netzwerke im Unternehmensumfeld einzusetzen. Sein Problem: es mangelt seinen Gesprächspartnern an Zwischentönen, die zwischen enthusiastischer Befürwortung und vehementer Ablehnung vermitteln könnten. Womit ihm nichts anderes übrig bleibt als der Weg des Experimentierens, Zuhörens und Nachdenkens. Der ja nicht der schlechteste sein soll. Seine Fragen, die ihn dabei führen sind aufschlussreich: Hoffen wir, dass Social Enterprise Technologien das Problem lösen, dass Menschen nicht kommunizieren? Oder sollen sie das Problem lösen, dass Menschen nicht die richtigen Werkzeuge besitzen, um zu kommunizieren? Zwei ganz unterschiedliche Fragestellungen, die zu ganz unterschiedlichen Lösungsansätzen führen (sollten).
Over my career, I have spent lots of time in leadership team meetings talking about how to solve internal communication problems, but we never seem to resolve them. Is that because we lack the tools or because we lack the desire?
Diesen Grundsatzfragen lässt Niel Nickolaisen zwei Experimente folgen, die genau dieser Unterscheidung nachgehen. Im ersten kommuniziert er neue Strategien und Ziele an sein Team und bittet alle Anwesenden, diese auch in ihre Sub-Teams weiterzutragen – mit mäßigem Erfolg, wie er bei einigen Checks feststellen muss. Seine Frage, ob der schlichte Einsatz von IT-Werkzeugen in diesem Fall die Kommunikation verbessern kann, ist ernst zu nehmen, wird aber in den seltensten Fällen wirklich ernst genommen. Im zweiten Experiment testet er, ob eine elektronische Ideenbox in der Lage ist, die Kommunikation zwischen unterschiedlichen universitären Abteilungen zu verbessern. Seine Fragestellung beschränkt sich nicht darauf, ob und wann diese Box gefüllt ist, sondern reflektiert vor allem den Umstand, wie mit den Ideen umgegangen wird, die in dieser Box gesammelt werden. Es folgen weitere Experimente.
Die Resultate sollten wir uns hinter die Ohren schreiben:
- We can use technology to leapfrog over people and processes that hoard information. Those who were excluded through no fault of their own from communication and collaboration will now automatically be included in the process.
- If no one wants to participate or engage, technology will not change that.
- Just as it is difficult to force people to communicate and collaborate, it is difficult to force them to use technology to communicate and collaborate.
- It is well worth some level of pilot or experimentation to see how successfully technology can improve communication and collaboration.
Ein bedenkenswerter Post.
Work Easy, Play Hard: Windows 8 im Unternehmen April 22, 2013
Posted by Wolfgang Tonninger in Business, Dynamic_Systems, Events, Microsoft, New World of Work, Security, Wertschöpfung.add a comment
Wenn 2012 das Jahr der Produktneuheiten war – denken Sie an die neuen Versionen der Windows Server und Clients, inklusive Office –, dann ist 2013 das Jahr, um diese vielen neuen Puzzlesteine in der Praxis zu einem großen Bild zusammenzufügen, auf den Boden zu bringen; und damit die Kunden bei der Transition in Richtung Cloud Services & Devices zu begleiten und zu unterstützen. Dabei geht es eben nicht nur um neue Oberflächen und Anwendungen, sondern auch darum, die Backbones zu realisieren, um die damit verbundenen Freiheiten und Arbeitsweisen lebbar und vor allem sicher zu machen.
An vorderster Front aus Anwendersicht stehen dabei die Entwicklungen rund um Windows 8, Windows RT und Windows Phone als kompromisslose Plattform für den Unternehmenseinsatz, die es dem Benutzer ermöglichen, dass er auf seine Daten, Dokumente und Anwendungen, die ihm wichtig sind, von unterschiedlichen Endgeräten aus und auf vielerlei Arten zugreifen kann – und zwar egal, wo er sich befindet. Im Außendienst, klassisch im Büro oder auch zu Hause auf der Couch. Dass dabei die Grenzen zwischen beruflichem und privatem Einsatz verwischt werden, ist nicht zufällig, sondern programmatisch.
Georg Binder, Microsoft Evangelist und Wanderprediger, hat in seinem Vortrag am Microsoft Day die Vorteile von Windows 8 für den Unternehmenseinsatz für 4 unterschiedliche Anwendertypen & Szenarien zusammengefasst.
Um zum VIDEO zu gelangen, bitte auf obiges Bild klicken …
Welcher CIO-Typ sind Sie und wie viel Zukunft haben Sie? April 18, 2013
Posted by Wolfgang Tonninger in Business, Business_Intelligence, Studien, Trends.add a comment
Quo vadis CIO? fragten wir in einer unserer letzten Coverstories im BIZofIT-Magazin. Die Frage ist – zugegeben – nicht leicht zu beantworten. Fest steht, dass er seine technologische Nische verlassen und als interne Berater Geschäftsführungsverantwortung mittragen wird müssen, wenn er ein Stück von der Zukunftstorte abkriegen will. Und wer will das nicht? Er wird Verstärker sein müssen, wie Gartner Spezialist Marc McDonald in einer Keynote zum Thema CIO Leadership anmerkt. Wenn man an einen Verstärker denkt, so McDonald, dann ist die erste Komponente das Signal. Die Technologien, die das externe Signal verstärken, heißen CLOUD und MOBILITY. Die zweite Komponente, die bei einem Verstärker hinzukommt, ist sein Feedback-Mechanismus. Die Technologien dafür heißen ANALYTICS und SOCIAL MEDIA. Wenn man es dann noch schafft, die Verzerrungen und das fürchterliche Pfeifen unter Kontrolle zu kriegen (Kosten, Komplexität, Management, Overheads), hat man schon halb gewonnen.
Und “störende” Nebengeräusche gibt es genug. Denken Sie nur an die Vielfalt der Endgeräte und Zugriffsweisen, die im Unternehmenskontext zu managen sind. Restriktive Maßnahmen haben langfristig wenig Erfolgsaussichten. Das bestätigt auch der Marktforscher
Vanson Bourne, der im Auftrag von Brocade 100 IT-Entscheider gefragt hat, wohin die Rolle des CIO sich entwickelt: “Weniger Kontrolle, sehr viel mehr Beratung” lautet das einhellige Urteil. Brocade nimmt diese Erhebung zum Anlass, eine CIO-Typologie zu entwerfen. Mit dem VOLLSTRECKER, der alles als Risiko betrachtet, dem STRATEGISCHEN BERATER, der den Serverraum mit dem Konferenzraum getauscht hat, dem MEDIATOR als besorgter Vermittler zwischen den Positionen, dem DINO, der den Zeiten ohne Mail nachtrauert und dem EVANGELISTEN, der jede DBA (Dreibuchstabenabkürzung) kennt und dem Unternehmen zwei Schritte vorauseilt.
Ein sechster Typ meldete sich heute in den CIO-News: der HIGH-TECH-SALOMON, dem die Aufgabe zukommt, Collaboration und Knowledge-Sharing zusammenzudenken und die unterschiedlichen Sorten von Information bzw. Wissen auseinanderzuhalten. Was er dazu brauchen wird? Ein salomonisches Urteilsvermögen und die Vision, das Unternehmen (wie damals Salomon sein Reich) für verschiedene Kulturen zu öffnen.
Cloud Case Study: LIVE-Wahlberichterstattung in Graz April 15, 2013
Posted by Wolfgang Tonninger in Business, Business_Intelligence, Dynamic_Systems, Referenz, Security.add a comment
Pünktlich zum Superwahljahr wurde eine Referenz publik, die sehr schön zeigt, was eine Public Cloud Lösung leisten kann und wofür sie prädestiniert ist. Christian Ekhart, Geschäftsführer des Microsoft Partners icomedias bringt es folgendermaßen auf den Punkt:
“Für die stufenlose ‘Leistung nach Bedarf‘, die wir dafür kurzfristig benötigten, kam eigentlich nur die Microsoft Cloud in Frage. Weil sie ein Sicherheits- und Performanceniveau bietet, das zu diesen Kosten nirgends sonst zu haben ist.”
Worum es geht? Es geht um Wahlberichterstattung. Das heißt: kurzfristige Belastungsspitzen und Informationsbereitstellung in Echtzeit – das Ganze in einem sehr kritischen Umfeld, wo kein Fehler erlaubt ist. Wenn eine Stadt wie Graz wählt, dann ist das öffentliche Interesse groß. Und dementsprechend exponiert sitzt man bei der technischen Abwicklung solcher demokratischer Prozesse in der Auslage. Vor diesem Hintergrund gingen die Verantwortlichen auf Nummer sicher und setzten auf eine Azure Public Cloud Lösung. Damit konnten konkret die Rohdaten, die vom IT-System des
Landes Steiermark kamen, alle drei Minuten neu ausgelesen, berechnet und auf die Anzeigeninstanzen übertragen werden. Die notwendige Datensicherheit (inkl. Manipulationsschutz) erreichte man durch die strikte Trennung von Rohdaten und Anzeigendaten, weil damit im Internet nur die fertig berechneten Daten verfügbar waren, aber keine unveröffentlichten Ergebnisse oder Quelldaten. Als zusätzliches Service wurde parallel dazu für das Rathaus und Journalisten ein spezieller Zugang geschaffen, wo die ersten Ergebnisse aus den Sprengeln sofort (und mehr oder weniger in Echtzeit!) angezeigt wurden.
Durch die kurzfristig dazugemietete Cloud-Infrastruktur konnte ein öffentlich sensibles Projekt erfolgreich und zu geringen Kosten umgesetzt werden. Gleichzeitig wurde eine Best-Practice geschaffen, die für Kommunalverwaltungen, egal welcher Größenordnung, einsetzbar ist. So kam die Lösung auch schon 2013 bei der Bundesheervolksbefragung erfolgreich zum Einsatz.
Die neuesten Case Studies finden Sie auf der Referenzplattform von Microsoft: http://www.microsoft.com/austria/casestudies
Behindert Technologie oder beflügelt sie? April 9, 2013
Posted by Wolfgang Tonninger in Business, Dynamic_Systems, New World of Work, User-Experience.add a comment
Mobilität heißt Bewegung? Mitnichten! Mobil sein heißt heute, dass man die Dynamik der Bewegung verinnerlicht hat. Und weil das so ist, müssen wir uns im besten Fall weniger bewegen. Das heißt nicht, dass wir nur noch herumsitzen. Es heißt nur, dass wir die Wahl haben, ob wir uns bewegen oder nicht; und wie unser Öko-Fußabdruck aussieht.
Von dieser Wahlfreiheit lebt auch die neue Welt der Arbeit. Wir können wählen, wie wir uns treffen, kommunizieren und miteinander arbeiten. Real und physisch präsent oder über Instant Messaging, Desktop-Sharing, Video-Conferencing, E-Mail. Damit fallen Barrieren, die uns früher behinderten – zwischen Abteilungen, Orten, Zeiten. Das ist die vorrangige Aufgabe der Technologie, die leicht vergessen wird, weil die Devices so glitzern und die Ablenkungen so vielfältig sind.
Manche, für die diese Barrieren existenziell und bedrohlich sind, vergessen das jedoch nie. Raul Krauthausen ist so ein Mensch. Er hat eine offensichtlich schwere Körperbehinderung, die er trägt wie eine Feder auf der Stirn. Er ist eloquent, humorvoll und kämpferisch und deshalb nicht zuletzt auch Speaker auf zahlreichen Veranstaltungen rund um das Thema Mobilität. Die Einladung auf die TEDxBerlin nützte er, um Wheelmap vorzustellen, eine Open Data Webanwendung, auf der Menschen mit Mobilitätseinschränkung Orte danach beurteilen und auf einer Karte lokalisieren können, ob sie barrierefrei sind oder nicht.
Was das mit uns zu tun hat? Sehr viel. “Behindert ist einer, der Hilfe braucht”, sagt Raul Krauthausen. Wir brauchen Hilfe, wenn wir klein sind. Wir brauchen Hilfe, wenn wir krank sind. Wir brauchen Hilfe, wenn wir alt sind. So gesehen ist die alte Dichotomie von Behinderten und Nicht-Behinderten nicht aufrecht zu halten, meint Raul, und schlägt eine neue vor: “Es gibt nur Behinderte und solche, die zeitweise nicht behindert sind.”
Deshalb sollten wir auch eine einfache Frage immer im Hinterkopf haben, wenn wir Technologien bewerten: Behindert sie mich oder beflügelt sie mich?
Alles andere ist Zeitverschwendung!
katapult Event: Las Vegas in Wien April 5, 2013
Posted by Wolfgang Tonninger in Business, Dynamic_Systems, Events, Networking.1 comment so far
Der nächste katapult-Event steht ganz im Zeichen des großen Microsoft Management Summit (MMS) 2013, der dieser Tage in Las Vegas über die Bühne geht. Das bedeutet über 160 Sessions, Break-Outs und Vorträge in 5 Tagen und jede Menge Vernetzungsstoff für die IT-Pros aus der ganzen Welt. Microsoft Österreich nimmt dies zum Anlass für eine Neuauflage am 17. April am Wienerberg. Mit jeder Menge Live-Demos und Anwendungsszenarien, die gemeinsam von Microsoft und den Partnern Artaker, Base-IT, Cisco, HP, Infoniqa und NetApp griffig aufbereitet werden.
katapult ist keine Theorieveranstaltung. katapult öffnet die Fenster zur Praxis. Das zeigt auch ein Blick auf die Agenda.
Zocken Sie nicht und melden Sie sich an – für die Teilnahem vor Ort (inkl. Kinounterhaltung danach!) oder online, bevor die Plätze vergeben sind! ![]()


