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CIO: Dolmetscher zwischen den Welten November 21, 2012

Posted by Wolfgang Tonninger in Business, Trends.
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Können Sie sich noch an Dotcom und die New Economy erinnern? Als die CIOs die IT-Bunker verließen und als COOs in den Führungsetagen der Unternehmen Platz nahmen. Plötzlich waren sie gesucht, gefeiert und mächtig – die großen Stars. Dann platzte die Blase – 2001 – und das Imperium schlug zurück. Das technisch Machbare war plötzlich nicht mehr gut genug. Die IT-Experten mussten zurück in die zweite Reihe (das ist die mit der besseren Aussicht!) und entwickelten ein neues Selbstbild, das bis heute richtungweisend ist.

Torsten Ecke, damals CIO beim Energieversorger Eon, erklärt 2005 seine neue Rolle folgendermaßen: „Heute sind wir Dolmetscher zwischen den Welten. Dem Vorstand erkläre ich, wie die IT die Unternehmensstrategie unterstützen kann, den IT-Leuten erkläre ich, wie wir die Strategie des Managements begleiten, und den Fachabteilungen erkläre ich, was die IT zur Erreichung ihrer wichtigsten Ziele beitragen kann.“

Torsten Ecke war seiner Zeit voraus. So wie die Serie McKWissen (von McKinsey und brandeins), der dieses Zitat entnommen wurde. Die Frage ist: Was hat sich seitdem getan? Welche Auswirkungen auf das Rollenbild des CIO haben Social Media? Wie hat sich seine Argumentation verändert, wenn es um die Einführung neuer Lösungen geht? Wie bedient er die Erwartungen unterschiedlicher Generationen im Unternehmen? Spüren CIOs die Cloud als Erschütterung oder spürt er sie als ein Mehr an Bewegungsfreiheit? Wie begleiten bzw. kontrollieren sie die Dynamik in der neuen Welt des Arbeitens? Was bedeutet Kundenzentrierung für IT-Systeme? Und was macht die „Gamification“ mit der Rolle der IT?

Ein aktueller Forrester Report mit dem Titel The Social CIO geht von folgender Fragestellung aus: “What have you done to empower your workers with the knowledge they need to create, innovate, and advocate for your offerings on a global stage?”

Schon wieder dieses Wort: Empowerment. Es verfolgt uns seit Jahren und lässt sich nicht mit der Einführung von Tools besänftigen. Hier geht es um die Frage, wie man an den Schnittstellen zwischen mündigen Mitarbeitern und mündigen Kunden granulare Wertschöpfung forcieren kann. Entscheidend ist, dass beide Seite ermächtigt! sind, diese vielfältigen und sich ständig neu erfindenden Interaktionen zu gestalten, wie Josh Bernoff in seinem Buch Empowered betont: „To succeed with empowered customers, you must empower your employees to solve customer problems.“

Wir freuen uns auf Ihre Kommentare!

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