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Welcher CIO-Typ sind Sie und wie viel Zukunft haben Sie? April 18, 2013

Posted by Wolfgang Tonninger in Business, Business_Intelligence, Studien, Trends.
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Quo vadis CIO? fragten wir in einer unserer letzten Coverstories im BIZofIT-Magazin. Die Frage ist – zugegeben – nicht leicht zu beantworten. Fest steht, dass er seine technologische Nische verlassen und als interne Berater Geschäftsführungsverantwortung mittragen wird müssen, wenn er ein Stück von der Zukunftstorte abkriegen will. Und wer will das nicht? Er wird Verstärker sein müssen, wie Gartner Spezialist Marc McDonald in einer Keynote zum Thema CIO Leadership anmerkt. Wenn man an einen Verstärker denkt, so McDonald, dann ist die erste Komponente das Signal. Die Technologien, die das externe Signal verstärken, heißen CLOUD und MOBILITY. Die zweite Komponente, die bei einem Verstärker hinzukommt, ist sein Feedback-Mechanismus. Die Technologien dafür heißen ANALYTICS und SOCIAL MEDIA. Wenn man es dann noch schafft, die Verzerrungen und das fürchterliche Pfeifen unter Kontrolle zu kriegen (Kosten, Komplexität, Management, Overheads), hat man schon halb gewonnen.

Und “störende” Nebengeräusche gibt es genug. Denken Sie nur an die Vielfalt der Endgeräte und Zugriffsweisen, die im Unternehmenskontext zu managen sind. Restriktive Maßnahmen haben langfristig wenig Erfolgsaussichten. Das bestätigt auch der Marktforscher Das Urteil SalomosVanson Bourne, der im Auftrag von Brocade 100 IT-Entscheider gefragt hat, wohin die Rolle des CIO sich entwickelt: “Weniger Kontrolle, sehr viel mehr Beratung” lautet das einhellige Urteil. Brocade nimmt diese Erhebung zum Anlass, eine CIO-Typologie zu entwerfen. Mit dem VOLLSTRECKER, der alles als Risiko betrachtet, dem STRATEGISCHEN BERATER, der den Serverraum  mit dem Konferenzraum getauscht hat, dem MEDIATOR als besorgter Vermittler zwischen den Positionen, dem DINO, der den Zeiten ohne Mail nachtrauert und dem EVANGELISTEN, der jede DBA (Dreibuchstabenabkürzung) kennt und dem Unternehmen zwei Schritte vorauseilt.

Ein sechster Typ meldete sich heute in den CIO-News: der HIGH-TECH-SALOMON, dem die Aufgabe zukommt, Collaboration und Knowledge-Sharing zusammenzudenken und die unterschiedlichen Sorten von Information bzw. Wissen auseinanderzuhalten. Was er dazu brauchen wird? Ein salomonisches Urteilsvermögen und die Vision, das Unternehmen (wie damals Salomon sein Reich) für verschiedene Kulturen zu öffnen.

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