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Social Enterprise versus Tool-Time September 9, 2013

Posted by Wolfgang Tonninger in Business, Business_Intelligence, Networking, New World of Work, Referenz, Wertschöpfung.
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Die Forscher im Microsoft Future Social Experiences Lab wissen, wie schmal der Grat zwischen Ablenkung und Inspiration ist. Und trotzdem bauen sie an Tools, die es erlauben, E-Mails mit personenbezogenen Zusatzinformationen und Links über Arbeitsgebiete, veröffentlichte Paper, besuchte Konferenzen, gesprochene Sprachen, Hobbies etc. anzureichern. Warum? Um neue, überraschende Vernetzungen anzuregen und dem Umstand entgegenzuwirken, dass Menschen am liebsten unter Gleichgesinnten sind. Dass das nicht unbedingt innovationsförderlich ist, zeigt der Vergleich mit dem menschlichen Gehirn, den die Forscher im Future Lab gerne bemühen.

“Uns geht es letztendlich darum, dass unsere Mitarbeiter durch den Einsatz der neuen Tools nicht nur Erfahrungen und Informationen austauschen, sondern dadurch auch motiviert werden, über den eigenen Schreibtischrand, Abteilungsrand, Unternehmensrand hinauszuschauen. Damit wir mit jeder gelungenen Interaktion als Unternehmensgruppe ein Stück mehr zusammenrücken.“  Erich Schuster, CIO bei den Österreichischen Lotterien und Casinos Austria

Im Gehirn steht jede Person für eine Nervenzelle (Neuron) mit bestimmten Erinnerungen, Fähigkeiten, Erfahrungen und Informationen. Die Verarbeitung von Information passiert an den Übergängen (Synapsen), die mit Neurotransmittern befeuert werden. Je öfter diese Übergänge benutzt werden, umso stärker ausgeprägt werden ihre Bahnen. Sie liefern die Komfortwege des Denkens – wenn man so will, die Bobbahnen der Gemütlichkeit. Neue Ideen entstehen dort nur aus Versehen, wenn überhaupt. Sie entstehen jedoch am ehesten dann, wenn Menschen mit unterschiedlichen Backgrounds miteinander in Kontakt treten und neue Synapsen (Übergänge, Denkmuster, Gedankengänge, Bahnen) provoziert werden. Und genau das kann Social Media für das Unternehmensgehirn leisten, wie Stephen Barker im Futures Innovation Magazine von Microsoft Europa betont: „In this sense, social networking has the potential to spark new synapses in the corporate brain. Researchers at IBM have gone so far as to inventory the knowledge and skills of the company’s 400,000 workers and then, almost like an online dating site, offer some of them lists of potential friends and collaborators.“

Überraschende und spontane Verbindungen sind heute wichtiger als denn je  – weil Hierarchien flacher und traditionelle Grenzziehungen obsolet werden; weil Wissensprozesse nicht mehr von oben nach unten, sondern kreuz und quer laufen; und weil immer schneller und über Distanzen hinweg reagiert werden muss.

Deshalb setzen auch in Österreich immer mehr Unternehmen auf Social Enterprise. Erfolgreich sind dabei jene, die wie die Österreichischen Lotterien / Casinos Austria nicht das Trendige hervorheben, sondern die Business-Perspektive, nicht die Tools, sondern die Kulturfertigkeiten, die dafür notwendig sind. Denn nur so kann sichergestellt werden, dass Kommunikation die Zusammenarbeit fördert und umgekehrt – und dass am Ende auch die Produktivität in die Höhe schnellt. Die vom Microsoft Partner Solvion realisierte Lösung ist auch deshalb vorbildlich, weil sie zeigt, was im Zusammenspiel von Lync und SharePoint für Unternehmen heute bereits möglich ist.

 

Die komplette Referenz gibt es in Kürze zum Nachlesen!

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