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Microsoft Social Study: Ergebnisse in Bezug auf Österreich September 25, 2013

Posted by Wolfgang Tonninger in Business, New World of Work, Studien, Trends.
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Für eine global angelegte Studie hat das Marktforschungsunternehmen Ipsos im Auftrag von Microsoft allein in Europa 4.787 Arbeitnehmer befragt, 300 davon in Österreich. Die Befragten waren sogenannte „Information Worker”, die in Unternehmen mit mehr als 100 Mitarbeitern tätig sind und PC, Laptop, Tablet oder Smartphone mindestens zu 75 Prozent in ihrem Arbeitsalltag nutzen.

In einem sind sich dabei alle Arbeitnehmer einig: Social Tools verbessern maßgeblich die Zusammenarbeit, allerdings unterschätzen Arbeitgeber häufig deren Bedeutung. Drei von Zehn der österreichischen Interviewpartner rechnen damit, dass Social Tools sie bei ihrer Arbeit gezielt unterstützen und ihre Produktivität deutlich verbessern würden. Ein Viertel der Befragten geben sogar an, ihren Job besser mit Social Collaboration Tools besser ausführen zu können. Allerdings fehlen zurzeit häufig entsprechende Arbeitsumgebungen. Ein Drittel der Befragten geben an, dass ihre Unternehmen die Bedeutung von Social Tools noch unterschätzen und deren Nutzung stark einschränken. 18 Prozent der Mitarbeiter sind sogar bereit, selbst in Social Tools zu investieren, um die Effizienz in der Zusammenarbeit mit den Kollegen zu verbessern.

Einer der Hauptgründe, warum Unternehmen Social Tools im Arbeitsumfeld skeptisch gegenüberstehen, sind nach wie vor Sicherheitsbedenken (Einschätzung bei 65 Prozent der europaweit Befragten). In Österreich sind es sogar 70 Prozent der Unternehmen, die aufgrund von Sicherheitsbedenken Social Tools nicht auf ihrer IT-Agenda sehen. Darüber hinaus befürchten nach Einschätzung der Befragten 60 Prozent der Arbeitgeber, dass die Produktivität der Mitarbeiter eher abnimmt als steigen wird.

Unternehmen werden nicht umhin kommen, sich der Diskussion um Enterprise Social zu stellen, denn (und auch das belegt die Microsoft-Studie) stehen diese Tools nicht zur Verfügung, führen die Arbeitnehmer häufig Social Media gewissermaßen „durch die Hintertür“ ein, und stellen damit die Compliance-Anforderungen der Unternehmen infrage. Gerade in diesem Kontext unterstützt Microsoft seine Kunden, indem es mit Yammer und Office 365 professionelle Lösungen anbietet, die sich flexibel und konform an die jeweilige IT-Policy in Unternehmen anpassen lassen und dabei gleichzeitig auf hohe Akzeptanz beim Endanwender stoßen.

Ernüchternd ist, dass in österreichischen Unternehmen Social Tools noch die Ausnahme sind.

E-Mails sind nach wie vor das Kommunikationsinstrument Nummer Eins in immerhin 93 Prozent der befragten Unternehmen in Österreich. Intranets und „Teamsites” werden von 46 Prozent für die unternehmensinterne Kommunikation genutzt. Video Conferencing und Instant Messaging sind mit 37 Prozent ebenfalls stark verankert. Dagegen stehen Social Networks und Blogging Plattformen nur maximal 13 Prozent der Befragten zur Verfügung. Denn nach wie vor sind Unternehmen noch zögerlich bei der Adaption von Social Tools für die Kommunikation. Sowohl unternehmensexterne als auch interne Social Networks und Microblogging sind oft nicht erlaubt und können entsprechend von den Mitarbeitern nicht genutzt werden.

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Siehe dazu auch die Infographic zu den europäischen Studienergebnissen.

Und das obwohl sich langsam herumgesprochen hat, dass Enterprise Social, richtig eingesetzt, zu einem signifikanten Mehrwert in Unternehmen beiträgt. „Collaboration Tools mit Social-Faktor“ ermöglichen bessere Vernetzung und damit optimierte, kreative Zusammenarbeit der Mitarbeiter – auch über verschiedene Standorte und Ländergrenzen hinweg. Das betrifft sowohl die unternehmensinterne als auch die externe Kommunikation mit Kunden und Partnern. Die Grundlage für eine erfolgreiche Umsetzung ist allerdings eine durchgängige Lösung, wie sie Microsoft durch die enge Verbindung der Social-Networking-Plattform Yammer mit Office 365, Outlook, SharePoint oder Microsoft Dynamics bietet. Unternehmen und Anwender erhalten damit eine einheitliche Plattform und einen virtuellen Treffpunkt zum Austausch, der die Mobilitäts-, Kollaborations- und Kommunikationsbedürfnisse von verteilten Teams perfekt adressiert.

Dazu noch ein paar sachdienliche Fakten:

  • 2015: 75% oder Wissensarbeit wird in verteilten, dezentralen Teams passieren – Gartner
  • 2015: 40% unserer Tätigkeiten oder mehr werden “non-routine Tätigkeiten sein, 2010 bewerteten wir dies noch mit 25% – Gartner
  • McKinsey estimates suggest that by fully implementing social technologies, companies have an opportunity to raise the productivity of interaction workers, high skill knowledge workers, including managers and professionals by 20-25% (McKinsey 2012, The Social economy full report – anbei).
  • Neue Generationen im Arbeitsmarkt/Generation Y: erwarten, sich ausdrücken zu können, eine Stimme im Unternehmen zu haben und sind oft nicht mehr bereit, Jahre im Unternehmen zu verbringen, bis sie gehört werden.
  • Anstieg der verfügbaren Kommunikationsmittel und Überlastungsgefühl bei Mitarbeitern (hier ist Social ein Lösungsansatz, um Kommunikation zu organisieren – eg. Kontext, Interessensgruppen, Wissensmanagement „vom User für den User“ für mehr Relevanz etc…) Wir empfehlen Unternehmensintranet als „Ankerpunkt“ für Mitarbeiter und Infosuchende, aber dem Intranet „Leben einhauchen“ durch Integration von Social Funktionalität. Mitarbeiter verspüren zunehmend das Bedürfnis, Beiträge zu kommentieren, Fragen zu stellen, eigene Wertbeiträge zu leisten.
  • Agilität in Zusammenarbeit u.a. mit externen Geschäftspartnern wettbewerbsentscheidend. Wichtig ist dabei, sichere Arbeitsbereiche zu schaffen und Externe Ansprechpartner nicht einfach in das Heimnetz einzuladen.

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Übrigens: Kunden haben die Möglichkeit, Yammer in der Basisvariante kostenfrei zu nutzen. Dazu einfach auf www.yammer.com registrieren. Die Enterprise Variante unterscheidet sich durch umfassende Verwaltungsmöglichkeiten (User Management/Dir Sync, Verwaltung des Contents zB. Export der Daten für eDiscovery oder auch Löschung der Daten im Netzwerk, wenn gewünscht) sowie durch die Begleitung durch Yammer Customer Success Managers während der Einführungsphase und Supportleistungen.

Unter www.dasneuearbeiten.at haben die Leser die Möglichkeit, sich zu einer Office Tour bei Microsoft Österreich in Wien anzumelden. Dort können Sie sehen, wie Enterprise Collaboration innerhalb von Microsoft Österreich in der Praxis gelebt wird.

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