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These are my priorities – if you don’t like them, I have others! January 30, 2009

Posted by twistedtwin156 in Business, Business_Intelligence, Dynamic_Systems, Kosten, Trends, Wertschöpfung.
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Gerade in Zeiten der Krise schrumpfen die (IT-)Budgets und es ist mehr Kreativität gefragt. Wenn wir etwa aus der Energiekrise der 70er-Jahre schließen, dass auch dieses Mal ein Technologie- und Produktivitätssprung den Weg aus der Krise weisen wird, können wir uns auf atemberaubende Innovationen freuen. Ich wage zu behaupten, dass auch dieses Mal wieder die Innovatoren und kreativen Köpfe als Sieger hervorgehen werden – und nicht die Zyniker und Raunzer. In den 70ern wurden nicht zuletzt – mitten in der Krise – die Unternehmen Apple und Microsoft gegründet.

Im Bild: Steve Jobs – man beachte den löchrigen Pullover: ein Zeichen der Krise? 😉 – und Steve Wozniak

Vielleicht wurde damals einfach etwas weniger gejammert? Immerhin durften in Deutschland monatelang am Sonntag keine Autos bewegt werden. Ähnliche Zustände wie leere Autobahnen und Fahrverbote würden heute wohl medial so angeheizt, dass die Stimmung noch mehr als jetzt einem unmittelbar bevorstehenden Weltuntergang gliche.

Im Bild: die Microsoft-Gründer. Viele von ihnen dürften mit diesen Frisuren wohl auch in den besten Zeiten nicht so leicht einen Kredit bekommen haben…

Es sind also wieder die hellen Köpfe gefragt. Die Impulsgeber. Die Querdenker. Es ist die richtige Zeit, sich Gedanken zu machen über die Prioritäten, die man sich gesetzt hat. Und vor allem darüber, ob es die richtigen sind, um ein Unternehmen, einen Staat oder sich selbst als Sieger aus dieser Krise hervorzubringen.

Zur kritischen Lektüre sei daher eine aktuelle Studie von Gartner empfohlen, in der die meistgenannten Business- und Technologieprioritäten für 2009 untersucht werden:

In der jährlich von Gartner Executive Programs (EXP) durchgeführten ‘CIO Survey’ wurden weltweit über 1.500 IT-Leiter zu ihren Strategien, Prioritäten und Budgeterwartungen für 2009 befragt. CIOs planen mit denselben Budgets wie im letzten Jahr, geben sie aber anders aus. Lesen Sie mehr bei Gartner >>

Wenn alles nur so einfach wäre … January 28, 2009

Posted by Wolfgang Tonninger in Business, Trends.
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"Die Finanzmarktkrise und die auf sie folgende Weltwirtschaftskrise seien komplex wie keine zuvor, eröffnete der frühere britische Premier Tony Blair die Tagung. So komplex, dass sie selbst gestandene Experten vor Fragen stelle" – das lesen wir Anfang Jänner auf der Website der deutschen Bundesregierung.

Ich weiß, man soll das Wort "Krise" nicht in den Mund nehmen, denn es ist eines von jenen, das größer wird, wenn man es kaut. Und dann hat es auch noch so einen Beigeschmack, hinten am Gaumen – unangenehm. Ähnlich geht es mir übrigens mit dem Wort "Klima" – auch hier hat man das Gefühl, dass man wenig tun und eigentlich nur zuschauen kann. Es lähmt genauso wie das dritte K-Wort im Bunde, das im obigen Zitat gleich 2x vorkommt: "komplex". Der Satz: "Das ist ein komplexes Thema" meint landläufig so viel wie: "Es hat nicht viel Sinn, darüber zu reden."

Komplexität, so heißt es in Wikipedia, "bezeichnet allgemein die Eigenschaft eines Systems oder Modells, dass sein Gesamtverhalten nicht beschrieben werden kann, selbst wenn man vollständige Informationen über seine Einzelkomponenten und ihre Wechselwirkungen besitzt."

Vielleicht liegt das Problem einfach darin, dass man immer auf das Gesamte aus ist, statt Aspekte des Problems herauszunehmen, anzuschauen und darauf zu imagereagieren. Vielleicht liegt das Problem auch darin, dass wir einfachen Antworten misstrauen. Solchen, die auf einer Serviette Platz haben, die klar sind und einleuchtend und uns ins sofortige Handeln entlassen. Da bleiben wir lieber sitzen und lamentieren über die großen Sachen, die wir heute nicht ändern können. Und auch nicht morgen.

Wenn  Sie nicht darauf warten wollen, was uns die gestandenen Experten (das sind die, die uns die Krise eingebrockt haben und nun an ihr verdienen) erzählen, dann empfehle ich Ihnen das Buch von Dan ROAM: The Back of the Napkin. Es ruft in Erinnerung, wie einfach manche Dinge sind. Schönen Tag!

Virtualisierung mit dem Rechenstift January 22, 2009

Posted by Wolfgang Tonninger in Business, Dynamic_Systems, Innovation, Kosten, Wertschöpfung.
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Um über die Business-Aspekte hinter dem Hype zu sprechen und die Interview-Serie zum Thema Virtualisierung fortzusetzen, traf ich gestern Hans Berndl, einen Mitstreiter dieses Blogs.

In unserem  Gespräch – das einige Stunden dauerte – wurde schnell klar, dass es beim Thema Virtualisierung nicht um die Zukunft der Informationstechnologie geht, sondern um viel mehr: Nämlich um die Zukunftschancen von Unternehmen, die durch den intelligenten Einsatz von Informationstechnologie dramatisch ansteigen. Wie breit das Thema schon heute in der Praxis verankert ist, zeigen auch die Ergebnisse des Virtualization Industry Survey 2008

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Virtualisierung ist schon lange kein rein technisches Thema mehr. Es geht um neue Business-Modelle und nicht um punktuelle Korrekturen. Es geht um eine neue, tragfähige Architektur und nicht um geschmäcklerische Innenraumgestaltung. Es geht um Dinge, die Ihrem Business weiterhelfen. Den Rechenstift brauchen Sie dafür gar nicht aus der Hand legen.

Vorausgesetzt natürlich, Sie haben Ihre Hausaufgaben im Bereich IT-Management gemacht. Denn die Einfachheit, die Virtualisierung verspricht, setzt voraus, dass man mit dem neuen Abstraktions- und Komplexitätsgrad auch umgehen kann. Thomas Bittman, Analyst der Gartner Group, bringt es folgendermaßen auf den Punkt: "Virtualization without good management is more dangerous than not using virtualization in the first place."

Wenn Sie nicht länger auf das Interview und die unbestechlichen Zahlen warten wollen, dann besuchen Sie die WebSite zu den Business-Aspekten der Virtualisierung. Das kann auch helfen, wenn Ihnen jetzt die Hose flattert.

Interview: Das .NET Micro Framework in der Praxis January 15, 2009

Posted by Wolfgang Tonninger in Business, Fun, Innovation, Interviews, User-Experience.
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Kürzlich traf ich Rainer Stropek, einen alten Bekannten – Software Architect und Entrepreneur. Nicht im wirklichen Leben, sondern auf der Social Networking Plattform LinkedIn. Dabei beließen wir es nicht beim Aktualisieren der Kontaktinformationen und führten ein interessantes, jedoch zeitversetztes Gespräch, das ich hier für den ReadyBlog in Auszügen wiedergeben will.

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ReadyBlog: Rainer, was tut sich so bei Dir?

RStropek: Im Moment spielen wir gerade mit dem neuen .NET Micro Framework herum.

ReadyBlog: Ihr habt Zeit zum Spielen?

RStropek: Na ja. Mit Spielen meine ich, dass es 1. großen Spaß macht, 2. recht kreativ ist und 3. der Ausgang ziemlich offen bleibt. Denn manchmal ist es gar nicht gut, wenn man immer schon genau weiß, was am Ende dazustehen hat. Das schränkt die Kreativität ein. Wir geben bei diesen Spielereien eher die ungefähre Richtung vor und schauen dann, wohin es geht und welche Schlüsse wir daraus für konkrete Anwendungen ziehen können.

ReadyBlog: Jetzt aber bitte die Katze aus dem Sack!

RStropek (lacht): Konkret haben wir ein Tahoe Development Board mit einem U-BLOX SuperSense GPS Device verbunden und daraus einen GPS-Datenrekorder gebaut.

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Im Bild: links die Versuchsanordnung, rechts die Aufzeichnung einer Testfahrt


ReadyBlog:
Meinst du eine Art Geotagging-Device?

RStropek: Genau!

ReadyBlog: Gab es einen konkreten Anlass für dieses Projekt?

RStropek: Na, ja: Die Big>Days nahen und ist schon mittlerweile schon gute Tradition, dass wir uns gemeinsam mit unseren Freunden von cubido dafür was ganz besonderes ausdenken. Vor zwei Jahren bauten wir mit Lego Robotics und MS BizTalk Server einen Hochregallager-Roboter. Letztes Jahr programmierten wir mit Silverlight 2.0 das C# Pirates Spiel. Heuer wollen wir wieder was Spielerisches und Spannendes – da kam uns das Micro Framework gerade recht.

ReadyBlog: Aber einfach einen GPS Data Logger für die BigDays bauen wird es alleine wohl nicht sein, oder? Solche Geräte gibt es ja streng genommen schon.

RStropek: Wir wollten zum einen ein Spiel, bei dem die Besucher der BigDays mitspielen können, zum anderen ein Proof-of-Concept, um die Indoor-Tauglichkeit von modernsten GPS-Chips zu testen. Die gibt es noch in keinem fertigen Data Logger! Also bauten wir uns einen. Dabei wurde in C# mit .NET Micro Framework eine Anwendung entwickelt, die über serielle Schnittstelle (UART2) mit dem U-BLOX GPS Empfänger kommuniziert (NMEA Protokoll) und die gültigen Positionen (Fixes) alle 10 Sekunden im Speicher protokolliert. Auf der PC Seite wurde eine Anwendung in C# mit .NET Framework 3.5 (WPF, MS Virtual Earth zur Visualisierung eingebettet) entwickelt, die mit dem Programm auf dem Data Logger ebenfalls über eine serielle Schnittstelle (RS232) kommunizieren und die gesammelten Positionen auslesen kann. Die Positionsdaten werden zeitlich geordnet in einem Polygon in MS Virtual Earth dargestellt.

ReadyBlog: Was waren die Ergebnisse?

RStropek: Während es beim Aufbau der Versuchsumgebung und bei der Entwicklung der Anwendungen sowohl auf Basis .NET Micro Framework als auch auf Basis des .NET Frameworks keine nennenswerten Hürden oder Probleme gab, kam es bei den Testfahrten vor allem innerhalb von Gebäuden zu größeren Ungenauigkeiten als wir gehofft hatten. Nachdem jedoch die Versuchsumgebung in eine Kartonschachtel verpackt und das Gebäude verlassen war, konnten die einzelnen Fixes (Positionen) binnen weniger Sekunden und sehr exakt ermittelt werden.

ReadyBlog: Ist damit das BigDays-Spiel gestorben?

RStropek: Keineswegs! So schnell geben wir nicht auf. Wir haben schon eine Idee, wie wir unser Spiel erstellen können, ohne auf Indoor GPS angewiesen zu sein. Wir wollen noch nicht zu viel verraten. Es wird RFID im Spiel sein, wie genau ist noch streng geheim!

ReadyBlog: Habe gehört, das Projekt feierte bereits seinen ersten großen Erfolg?

RStropek: Ja! Die Kollegen von cubido und wir sind sehr stolz, dass wir mit dem Projekt bereits das Semifinale des weltweiten „Dare to Dream Different Contest“ von Microsoft erreichen konnten. Die BigDays-Installation wird der Beitrag sein, der uns hoffentlich ins Finale bringt!

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ReadyBlog: Und wenn aus dem Spiel ernst wird – an welche Einsatzszenarien denkst Du?

RStropek: Das .NET Micro Framework schließt eine aus unserer Sicht wichtige Lücke für embedded-Anwendungen mit .NET. Dort, wo vollwertige PCs viel zu teuer und selbst Windows Mobile noch zu groß ist, genau dort finden .NET Micro Framework Systeme ihren Platz. Während in der Vergangenheit dieser Bereich den Assembler- und C++ Entwicklern vorbehalten war und meist stark abgespeckte Linux-Varianten zu Einsatz kamen, können Softwareentwickler mit Microsoft-Hintergrund jetzt dieses Terrain erobern. Das Besondere ist die von .NET und Visual Studio gewohnte Produktivität, die man in den neuen Bereich mitnimmt. Beeindruckend kann ich nur sagen!

ReadyBlog: Für mich auch. Wünsche euch viel Erfolg – beim Contest und bei den Big>Days 2009!

Das Interview führte Wolfgang Tonninger

Neugierig geworden? Hier gehts zur Anmeldung für die Big>Days 2009!

Gute Neujahrsvorsätze für CIOs – laut Gartner January 12, 2009

Posted by twistedtwin156 in Business, Trends, Wertschöpfung.
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Der Gartner-Analyst Mark Raskino fasst es gut zusammen: "Es scheint unvermeidlich, dass 2009 harte Zeiten auf die meisten Sektoren zukommen werden, so dass CIOs nicht auf Handlungsanweisungen warten sollten. Sie haben vielfältige Möglichkeiten, ihre Assets zu schützen und aus den sich durch die Veränderungen ergebenen Chancen Kapital zu schlagen – wenn sie jetzt mit der Planung ihrer Strategie beginnen."

Diese Anweisung hat Gartner in den Neujahrsempfehlungen für CIOs zusammengefasst- die "CIO Resolutions 2009" postulieren zehn Gebote in vier strategischen Bereichen:

  • Thema 1: Stärkung dauerhafter Kräfte und Assets
  • Thema 2: Seien Sie vorbereitet – der nächste Wandel kommt schneller als gedacht
  • Thema 3: Überleben Sie 2009 ohne Kollateralschaden
  • Thema 4: Machen Sie sich 2009 mit neuen Technologien vertraut

Lassen Sie sich nicht von den allgemeinen Überschriften abschrecken – es sind überraschende Inputs dabei. Es lohnt sich jedenfalls, mehr zu lesen >>.

Als Lieferant geht Microsoft zur Zeit aktiv auf Kunden zu, um angesichts der unruhigen Zeiten über Themen wie Kosteneffizienz und Steigerung der Produkitvität zu sprechen. Mehr dazu erfahren Sie unter www.microsoft.com/austria/gradlinigerkurs.

SlideShare macht’s möglich: POWERPOINT goes social! January 9, 2009

Posted by Wolfgang Tonninger in Innovation, Networking, Trends, User-Experience.
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Good News für alle, die gerne und gut präsentieren UND networken wollen. SlideShare, die populärste Online-Plattform für Präsentationen im Web, hat nun ein Add-In für Microsoft PowerPoint namens “SlideShare Ribbon” vorgestellt, das es erlaubt, ppt-Präsentationen zu publizieren und mit anderen zu teilen, ohne die Anwendung dabei zu verlassen.

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Das Interessante dabei: Dadurch dass Slideshare einen Schritt von der reinen Browser-Entwicklung in Richtung Anwendungsentwicklung und PowerPoint gemacht hat, öffnet sich nun auch hier die Tür in Richtung Social Software + Social Behaviour. Wohlgemerkt: Es geht hier nicht (technisch) um eine neue Webverbindung von PowerPoint, es geht (inhaltlich) um den Zugang zu einer neuen Community. Es geht um Networking. Und zwar in einem Bereich, der bislang von ängstlich gehüteten COPYRIGHTS lahmgelegt war. (Meine Präsentation ist mein Schatzkästchen!) Das macht die Sache so interessant.

Dementsprechend euphorisch sind auch die Reaktionen in Alpha-Blogs wie TechCrunch (“slideshare sends powerpoint to the cloud”) oder bei Bert Becker (“I think this is the first time a Web 2.0 property has been embedded so deeply into desktop productivity software”).

Eine Entwicklung, die nicht aufzuhalten ist. Andere Add-Ins, die aus isolierten Desktop-Anwendungen Werkzeuge des Networkings machen, werden folgen.

Meet the SlideShare ribbon for PowerPoint

View SlideShare presentation or Upload your own. (tags: powerpoint microsoft)

Um SlideShare Ribbon zu installieren, benötigen Sie PowerPoint 2007, Windows XP Service Pack 2 oder später und .NET Framework 3.5 SP1.

Die Schritte:
1) Download .NET Framework 3.5 SP1 (Voraussetzung!)
2) Download SlideShare Ribbon for PowerPoint

Danke Rolf für den Hinweis!

Das Microsoft Multimouse Projekt … January 7, 2009

Posted by Wolfgang Tonninger in Business, Innovation, User-Experience, Wertschöpfung.
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… gewährt über ein simples USB-Device bis zu 8 Kindern gleichzeitigen Zugang zu einem PC. Die Software, die eine gleichzeitige Verwendung mehrerer Mäuse an einem Rechner zulässt und Cursor in verschiedenen Farben auf einem einzigen imageMonitor anzeigt, wurde vom indischen Entwickler Udai Singh Pawar im Rahmen des Microsoft Unlimited Potential-Programm entwickelt. Sie soll vor allem  in Schulen zum Einsatz kommen, die es sich nicht leisten können, einen Rechner pro Schüler im EDV-Unterricht anzuschaffen.

Details zu dem sehr engagierten Mircosoft Projekt findet man auch im folgenden PDF: Multiple Mice for Computers in Education in Developing Countries

Ein gute Nachricht zum Jahresanfang, die uns daran erinnert, dass es darum geht, Technologie sinnvoll und kreativ einzusetzen. Ich wünsche Ihnen und uns viele ähnliche Beispiele für dieses Jahr!

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