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THE BIG CHANGE: Microsoft teilt Quellcode mit Linux July 21, 2009

Posted by Wolfgang Tonninger in Business, Competition, Dynamic_Systems, User-Experience, Wertschöpfung.
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"Microsoft veröffentlicht 20.000 Zeilen Quell Code für Geräte Treiber und übergibt sie an die Linux-Gemeinschaft. Diese Code Zeilen umfassen drei Linux Gerätetreiber und wurden der Linux-Kernel-Gemeinschaft für die Aufnahme in die Linux-Struktur gesendet. Durch diese drei Linux Gerätetreiber wird die Leistung von Linux-Betriebssystemen auf Windows Server 2008 Hyper-V oder Windows Server 2008 R2 Hyper-V virtualized verbessert," notiert Gerhard Göschl ganz lapidar in seinem Competition-Blog. Nicht jedoch ohne an anderer Stelle das Zeichenhafte dieses Vorgangs zu betonen: "Dieser Schritt zeigt, wie wichtig es für Microsoft ist, "Kunden und Partnern die entsprechenden Mittel und Werkzeuge zur Verfügung zu stellen, um Ihre IT-Infrastuktur optimal zu betreiben."

Mary-Jo Foley sorgt im ZDNet-Blog für den passenden O-Ton dazu, indem Sie Tom Hanrahan, den Kopf des Microsoft Open Source Technology Center (OSTC) Teams zu Wort kommen lässt: “Our initial goal in developing the (Linux driver) code was to enable Linux to run as a virtual machine on top of Hyper-V, Microsoft’s hypervisor and implementation of virtualization… The Linux device drivers we are releasing are designed so Linux can run in enlightened mode, giving it the same optimized synthetic devices as a Windows virtual machine running on top of Hyper-V."

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Natürlich: es ist nicht das erste Mal, dass Microsoft Quellcode an die Linux-Gemeinde weitergibt. Und es ist nicht das erste Mal, dass Microsoft dies unter der General Public License (GPL) tut. Aber in diesem großen Stil markiert dieses Ereignis zweifellos einen Wendepunkt. Das Zeitalter der ideologisch voneinander abgeschotteten Systeme scheint endgültig vorbei. Gehisst wird die neue Fahne der Virtualisierung.

Ich denke, man sollte sich diese Übergabe als einen feierlichen Moment vorstellen. Denn dieses Ereignis hat nicht nur eine technische, sondern auch eine historische Dimension – 40 Jahre nach der Mondlandung und 20 Jahre nach dem Mauerfall.

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