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Microsoft LOOKING GLASS – Datenspurensuche im Web 2.0 October 2, 2009

Posted by Wolfgang Tonninger in Business, Business_Intelligence, Innovation, Microsoft, Trends, Wertschöpfung.
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Zugegeben: Web 2.0 trägt nicht gerade dazu bei, die Informationsflut einzudämmen. Ganz im Gegenteil. Der Müll wächst und verstellt den Horizont auf die Dinge, die es wert sind, aufgehoben, geprüft, zitiert und/oder reflektiert zu werden. Denn es gibt sie nach wie vor. Und die Frage, wie man sie auch morgen noch finden kann, beschäftigt zur Zeit viele Gemüter.

Abhilfe sollen sogenannte Aggregatoren (Aggregators) – wie FriendFeed, Alltop, Bloglines, Pageflakes, Netvibes, mDigger, Spokeo und wie sie alle heißen – schaffen, also Software oder Serviceanbieter, die Medieninhalte (Content!) sammeln und aufbereiten. Oder vertrauenswürdige Content Curators, die sich vielleicht schon bald um den Next Big Social Media Job of the Future streiten werden.

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Auch Microsoft spielt hier nun ganz kräftig mit – und zwar mit einer "neuen Software-Plattform, die Unternehmen dabei helfen soll, aktuelle Trends und Diskussionen im Web 2.0 schneller zu erkennen und darauf zu reagieren," wie wir einer aktuellen Presseaussendung aus Deutschland entnehmen. Das Produkt mit dem netten Larvennamen "Looking Glass" soll als Feedreader und Montioring-Tool die Lücke zwischen IT-Abteilung und Marketing-Organisation schließen helfen.

Die spannende Frage, die sich Jamey Tisdale, Microsoft Group Product Marketing Manager und sein Team stellte: "Was passiert, wenn man es schafft, Informationen aus den verschiedenen Web 2.0-Plattformen (wie Twitter, Facebook, Flickr, YouTube, etc ) zu sammeln und mit unternehmensinternen Kundendatenbanken, Service Centern und Verkaufsstatistiken zu verbinden?"

Auf die Antwort und das finale Produkt kann man gespannt sein. Denn davon wird abhängen, ob Social Media einmal erwachsen wird oder im Gestus der pupertären Nabelschau hängen bleibt, wie Nicholas Carr schon vor 2 Jahren prognostizierte als er schrieb:"the great paradox of "social networking" is that it uses narcissism as the glue for community." 

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