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Das Web ist tot und uns ist auch schon übel August 24, 2010

Posted by Wolfgang Tonninger in Business, Fun, Trends.
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Eine der ersten Lektionen, die ich in Salzburg lernte, war, dass phylosophische Disziplin vor allem darin besteht, die Logik der richtigen Beweisführung zu beherrschen und anzuwenden. Das Schöne daran ist, so sahen es zumindest die analytischen Vertreter der Zunft, dass man bei logisch gültiger Beweisführung Begriffe und Inhalte beliebig austauschen kann, ohne die Gültigkeit des Schlusses zu beeinträchtigen.

Dass Syllogismen mit Vorsicht zu genießen sind, zeigt dieser Tage Nicholas Carr, der Angesichts der September Ausgabe vom Wired-Magazine sein Archiv durchstöberte und dort  tatsächlich eine Ausgabe von vor 4 Jahren hervorzog, die ihn einigermaßen entmutigte.

Sein Schluss sieht im Roughtype-Blog folgendermaßen aus:

Wired magazine cover story, August 2005: “We Are the Web”
Wired magazine cover story, September 2010: “The Web Is Dead”
Unavoidable conclusion: “We Are Dead”

Lasst uns, mit allen Wassern der Dialektik gewaschen, Nicholas Carr zurufen:

“Gut, wir sind tot. Nur: tot auf welcher Stufe?”

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