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Social Media wird Business Media November 26, 2010

Posted by Wolfgang Tonninger in Business, Networking, New World of Work, Trends, User-Experience.
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Wenn Sie so wollen, dann könnte man all die neuen Social Media Plattformen wie Myspace und Facebook (Friend-Sharing), Twitter (Opinion-Sharing), Del.icio.us und Digg (Bookmark-Sharing), Flickr (Foto-Sharing), Youtube (Video-Sharing), last.fm und Hype Machine (Music-Sahring), Xing und LinkedIn (Business Contact Sharing) als Trainingscamps betrachten, in denen die Umwandlung von Meinung in Aktivitätsströme am eigenen Leib 2.0 erfahren und der Umgang mit diesen eingeübt werden konnte.

Betrachtet man die neuesten Social Media Zahlen für den deutschsprachigen Raum, dann darf zurecht man annehmen, dass heute viele Österreicher – von ganz jung bis ganz alt – auf ihre Social Media Kenntnisse stolz sein können, obwohl sie beim – zugegeben hoffnungslos antiquiert klingenden – „Computerführerschein” nicht einmal bis zum Fahrtest kommen würden.

Vor diesem Hintergrund fragt sich Linda Tucci in einem Post für techtarget zurecht, was passierte, wenn wir diese neu erworbenen Kulturtechniken in unseren Arbeitsprozessen nutzen würden. Dabei sieht sie eine Parallele mit den ERP-Plattformen, die in den frühen 90er Jahren entwickelt wurden, obwohl sie dabei auf die Unterschiede pocht:

„Instead of eliminating human action to increase business efficiency (classic ERP-approach; Anm. BusinessReadyBlog), the new enterprise collaboration platforms aim to foster innovation by pulling workers’ knowledge — from worlds away if necessary — into the business process to resolve exceptions in automated work, solve business problems in real time and use their collective intelligence.“

Enterprise Ressource Planning (ERP) versus Enterprise Collaboration Platforming (ECP) – ich weiß, diesen Begriff gibt es noch nicht – verhält sich wie Automation zu Innovation. Wenn es uns gelingt, diese neu erworbene soziale Grammatik auf Business-Prozesse anzuwenden, dann könnten wir uns vielleicht auch aus der Umklammerung der Technologie befreien, für die Automation ein Platzhalter war. Denn eines ist heute unumstritten: Innovationsprozesse lassen sich nicht automatisieren.

CIOs im Interview: IT im Wandel November 22, 2010

Posted by Wolfgang Tonninger in Business, Dynamic_Systems, Interviews, Wertschöpfung.
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Tim Crawford ist CIO bei All Covered Inc, einem kalifornischen IT-Serviceunternehmen. Im Interview mit searchCIO.com spricht er über die alten und neuen Werte, über die Implikationen des Cloud Computing und die neue Rolle der IT. Und er spricht aus, warum CIOs sich von der alten “Command & Control”-Mentalität verabschieden und ihr Job-Profil von Grund auf neu schreiben sollten. Je schneller, desto besser.

Hier ein paar Auszüge aus dem spannenden Interview.

Rechenzentren oder Mailsysteme sind in den meisten Fällen kein strategisches Asset. Sie sind wichtig, können kritisch sein, gehören aber nicht zum Kerngeschäft.

Most IT organizations believe that their data center is strategic. The reality is, for the vast majority of organizations, it is not. We’re all trying to build centers of excellence around managing a data center, and we have no business doing it. I’m not saying that a data center is not important or critical. I’m saying it’s not part of our core business. Another example is email systems. It’s a utility, so let’s leverage folks who are able to operate and understand that environment better than what I can do internally.

Nur wenn die IT in der Lage ist, zwischen strategischen und nicht-strategische Aufgaben zu unterscheiden, kann sie ihren gestaltende Rolle behalten.

We need to look at the IT portfolio and determine which aspects are strategic — meaning unique to our business, so we should build a center of excellence around it because it’s a differentiator between us and our competition — and which aspects are not strategic and therefore we should leverage third parties. If we don’t do this, the business will continue to evolve such that the IT profession will be minimized; and I’m exaggerating a bit here, but it could be minimized to just a support organization with no strategic value.

IT muss vom Business her gedacht werden. Wenn das passiert, wird die Rede vom IT-Business-Alignment überflüssig.

My argument is, stop thinking of IT as a technology organization, and start thinking of it as another business organization, just like marketing, product development or engineering. When you do that, you eliminate the need to a large degree for the concept of alignment.

Um eine Business-Rolle einzunehmen müssen CIOs zuallererst die Herausforderungen von Marketing und Sales verstehen.

CIOs need to have a conversation with the head of sales and marketing to say, "Look, I know marketing’s focus is getting the message out. I know sales is the one out there trying to pitch the message. Wouldn’t it be great if, as soon as you had a change in message, you could get that immediately into sales’ hands? And as sales is getting feedback on what’s resonating and not resonating on the message, that can get right back into marketing? Would that be useful?"

Neue Studie: Cloud Computing ist gut für die Umwelt November 15, 2010

Posted by twistedtwin156 in Business, Dynamic_Systems, Innovation, Wertschöpfung.
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Neben den oft angeführten Kosten- und Effizienzvorteilen ist die Auslagerung der eigenen Server-Infrastruktur in die Cloud laut einer aktuellen Studie auch gut für die Umwelt. Um bis zu 90% könne der CO2-Ausstoß pro User verringert werden, wenn ein Unternehmen Services wie E-Mail oder CRM von Anbietern wie Microsoft zukauft, anstatt die Infrastruktur selbst zu betreiben.

Die Studie, von Microsoft in Auftrag gegeben, wurde von Accenture und WSP durchgeführt und bietet auch einen interessanten Einblick in das Design und den Betrieb der Microsoft-Data Centers.

 

Zum Download der Studie “Cloud Computing and Sustainability: The Environmental Benefits of Moving to the Cloud” >>

Experton-Studie: Cloud wächst bis 2015 jährlich um 48% November 12, 2010

Posted by Wolfgang Tonninger in Business, Dynamic_Systems, Kosten, Trends, Wertschöpfung.
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Laut aktueller Studie der Experton Group werden die Cloud-Ausgaben in Deutschland bis 2015 auf 8 Milliarden Euro anwachsen. Dieses stabile Wachstum ergibt sich, so das CIO-Magazin, vor allem aus den vielfältigen Anwendungsmöglichkeiten für kleine, mittlere und große Unternehmen. So können z.B. Start-Ups – nach dem Motto: scale fast, fail fast – Ihre Dienste direkt in der Cloud entwickeln und bereitstellen.

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Flankierend zu diesem Trend hat in Deutschland der IKT Branchenverband bitkom gemeinsam mit dem Ministerium für Wirtschaft und Technologie bereits eine Industrie-Initiative http://www.cloud-practice.de/ zum Thema Cloud Computing ins Leben gerufen. Auch die Gartner Group führt Cloud Computing als #1 der globalen Top IKT Trends an und sieht es als wichtigen Wachstumsmarkt.

Hier ein paar Auszüge aus der Studie, entnommen dem CIO-Magazin:

  • Der Untersuchung zufolge wird Cloud Computing in den kommenden Jahren einen festen Platz in der Planung von IT-Budgets einnehmen. Während in diesem Jahr 1,4 Prozent der aggregierten IT-Ausgaben in Cloud-Angebote fließen, werden es 2015 bereits rund neun Prozent sein.
  • Fast die Hälfte des Cloud-Umsatzes wird mit standardisierten Cloud-Services (SaaS, PaaS, IaaS) erzielt, weil sie einfach aufzusetzen, einfach zu managen und heute bereits breit verfügbar sind.
  • Der Großteil des IT-Budgets wird heute für die Bereitstellung und den Betrieb von Applikationen (Software-as-a-Service) ausgegeben. Im Jahr 2010 beträgt der SaaS-Anteil 440 Millionen Euro. IaaS (Infrastructure-as-a-Service) und PaaS (Platfrom-as-a-Service) werden bis 2015 deutlich ansteigen.
  • Wichtig in diesem Zusammenhang sind natürlich auch Private-Cloud-Investitionen der Großen, also individuell gestaltete Cloud-Infrastrukturen. 2010 fließen 400 Millionen Euro in Private-Clouds, 2015 werden es laut Experton-Group bis zu 2,58 Milliarden sein.
  • Für CIOs stellt diese Entwicklung zweifellos eine große Herausforderung dar, weil damit auch die Rolle der IT neu definiert werden muss.

Und wie sieht es in Österreich aus? Gibt es überhaupt Daten zum Cloud-Markt oder müssen wir sie wie gewohnt von denen des Nachbarn herunter brechen. Bleibt Österreich, eine Insel der Seligen, wie Thomas Lutz im VÖSI-Blog (Verband der österreichischen Software Industrie) titelt?

Kinect: Ein Thema für die Arbeitswelt? November 8, 2010

Posted by Wolfgang Tonninger in Business, Fun, Innovation, New World of Work, Trends, User-Experience.
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“Consumerization of IT” heißt ein Schlagwort der Stunde. Dabei geht es eben nicht um ein Randgebiet der IT oder die privaten Mimositäten der Anwender, sondern – wie einschlägige Studien betonen – um nichts weniger, als um den Arbeitsplatz und die unternehmerische Produktivität der Zukunft. Wenn die Unterhaltungsindustrie auf das Business trifft, dann bedeutet das vor allem eines: Beschleunigung. Ein Beispiel?  Im Juli 2010 schlossen wir einen Artikel zu diesem Thema mit der damals provokant gemeinten Frage: “Wen sollte es stören, wenn unsere IT-Landschaften in Zukunft mit dem Joystick gemanagt werden?”

Seit Microsoft am 4. November begonnen hat, seine Kinect Spiele-Steuerung für die Xbox auszuliefern (der Verkaufsstart für Kinect in Europa wird am 10. November sein), stellt Mary-Jo-Foley im ZDNet Blog eine neue Frage, die die unsere in den Schatten stellt: “What would a Kinectified PC look like?” Und sie liegt goldrichtig mit dieser Frage: Denn warum sollten nur Spieler das revolutionäre, von Microsoft entwickelte “Natural User Interface” (NUI) nutzen können? Ist es vermessen, von einem Windows 8 zu träumen, das die in den Spielekonsolen erfolgreich implementierten Technologien der Sprach- und Bewegungssteuerung nutzt? Ein Windows 8, das den PC einschaltet, wenn man sich dem Schreibtisch nähert und sich ausschaltet, wenn man in die Hände klatscht?

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Kinect bedeutet eine Revolution für die Unterhaltungsindustrie, keine Frage. Aber was für eine Revolution gäbe es erst, wenn die contoller-lose Steuerung Einzug hielte in die Welt von Social Media und des neuen Arbeitens? Für alle, die keine Gamer sind, bleibt zunächst nur die Hoffnung, dass dieser weltweit erste Steuerungssensor, der “sämtliche Körperbewegungen in 3-D aufnehmen und  zeitgleich auf Befehle, Richtungsänderungen und sogar Veränderungen in der Stimmlage reagieren kann,” irgendwann den Weg aus der Xbox heraus finden wird.

Vielleicht hat sich bis dahin auch kulturell so viel getan, dass es nicht mehr verpönt ist, bei der Arbeit Spaß zu haben.

Plätze für BI-Caddy Workshops zu vergeben! November 3, 2010

Posted by Georg Droschl in Business, Business_Intelligence, Events.
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Für alle, die am ersten Tag der Microsoft Business Intelligence Konferenz am 25.11. 2010 dabei sind, stehen einige wenige Plätze für einen „Caddy Workshop“ zur Verfügung.

Was ist ein Caddy Workshop? Eine einfache Möglichkeit, “hands-on” aktuelle Business Intelligence Technologien und deren Vorteile kennenzulernen. „Hands-on“ bedeutet, dass jeder der Teilnehmer für die Dauer des Workshops ein Notebook zur Verfügung gestellt bekommt und ein Guide einige Szenarien anleitet. Dass es dabei inhaltlich vor allem um Business Intelligence geht, muss an dieser Stelle wohhl nicht wieter betont werden. Die Workshops sind mit einer Dauer von jeweils zwei Stunden so gestaltet, dass die Teilnehmer auch noch Zeit für andere Vorträgen, Networking und Gespräche finden.

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Wählen Sie am 25.11. im Hotel Savoyen einen der folgenden Workshops:

  • BI Caddy Workshop 1 (10:40-12:30)
  • BI Caddy Workshop 2 (13:30-15:20)
  • BI Caddy Workshop 3 (15:40-17:30)

Teilnahmebedingungen und Agenda der Microsoft Business Intelligence Konferenz 2010 http://www.microsoft.com/austria/bi

Anmeldung zu den Caddy Workshops am 25.11.  unter anmelden@microsoft.com

Die Vergabe der Plätze erfolgt nach dem Prinzip „first-come-first-serve“.

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