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Xmas: Off-the-Record December 22, 2010

Posted by Wolfgang Tonninger in Business, Fun.
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“Als offline wird der Zustand bezeichnet, in dem ein Gerät, das über eine Kommunikationsschnittstelle verfügt, nicht bereit ist, Daten über diese Schnittstelle zu empfangen oder zu senden.”

moz-screenshot-14Könnte das nicht ein Mode sein, auf den man schaltet? Kein Senden. Kein Empfangen. Stille.

Auch wenn Sie Ihre Feiertage nicht auf der Weihnachtsinsel verbringen, wünschen wir Ihnen so viel Ruhe und Erholung,  als wären Sie dort.

Trauen Sie sich was und vertrauen Sie Ihrem Offline-Mode! Und wenn Sie gar nicht anders können, dann lesen Sie das Slow Blogging Manifest. Satz für Satz. Es wird Ihnen bestimmt über diese Zeit helfen.

Wir sehen uns im nächsten Jahr!

Ihr BusinessReadyBlog
Georg, Hans, Martin, Wolfgang

Rückblick auf die Microsoft Business Intelligence Konferenz 2010 December 20, 2010

Posted by Georg Droschl in Business, Business_Intelligence, Events, Microsoft, Networking, Trends, Wertschöpfung.
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Von 25. bis 26. November fand die vierte Microsoft Business Intelligence Konferenz statt. Dieses Video gibt einen Überblick.

Folgende Vorträge wurden aufgezeichnet und stehen kostenlos zur Verfügung:

  • Keynote von Donald Farmer, zur Entwicklung von Business Intelligence und der Bedeutung von Entscheidungen
  • Vorstellung von erfolgreichen BI Projekten mit Erfahrungsberichten von
    • Duropack
    • Verkehrsbüro Group
    • Grazer Wechselseitige Versicherung
    • FunderMax
    • RHI
  • Lösungspräsentationen von
    • BI in der pharmazeutischen Industrie (Solid Quality Mentors)
    • PostMerger Integration (PM Factory)
    • Data Warehouse (HP)
    • Controlling & Management (Evidanza)
    • ETL MacGyver (cubido)
    • Tagetik 3.0 (pmOne)
  • IT Professionals Training von Donald Farmer zu
    • Developing and deploying Report Libraries
    • Microsoft SQL Server Analysis Services Best Practices
    • Guidelines Windows Azure and SQL Azure
    • Business Intelligence and Collaboration in the Cloud
  • Controller Training von Ignatz Schels zu
    • Top 10 Features in Excel
    • Datenbankmanagement mit Access und SQL Server
    • Große Datenmengen mit PowerPivot
    • Tips zur Aufbereitung und Automatisierung von Management Berichten 

Zu den Videos mit den Vortragsaufzeichnungen.

Die Hands-on Workshops bekamen ebenfalls sehr positives Feedback, um die gesamte Microsoft Software „probezufahren“. Dieses Video gibt einen Überblick über die Caddy Workshops.

Unified Communication neu gedacht December 17, 2010

Posted by Wolfgang Tonninger in Business, Dynamic_Systems, Networking, New World of Work, User-Experience, Wertschöpfung.
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Keine Angst: wir sprechen hier nicht von Konzepten und wir verbreiten hier keine neuen Theorien. Damit hat man den Begriff Unified Communications lange genug bearbeitet. Solange, bis er immer blasser und blasser wurde und vergaß, was er eigentlich bezeichnen wollte.

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Ehrlich: Ich kann solche Dinge nicht mehr hören: „Unified Communications (UC) beschreibt einen Ansatz für die Integration verschiedenster Kommunikationskanäle und Anwendungen mit dem Ziel, Geschäftsprozesse zu optimieren und zu beschleunigen.“

Natürlich, das stimmt alles. Nur: es löst nichts mehr aus. Allein die „Optimierung von Geschäftsprozessen“ schnürt mir die Kehle zu. Deshalb will ich hier ein paar Dinge beim Namen nennen, die mit dem neuen Microsoft Lync Server 2010 möglich sind.

Was ich jetzt tun kann – ein paar Beispiele:

  1. Ich kann während eines Telefongesprächs zwischen Headset, Laptop und Freisprecheinrichtung wechseln so viel ich will.
  2. Ich kann mehrere Personen in meinen Kontakten auswählen und einen Konferenzgespräch starten. Wenn ich noch jemanden dazu nehmen will, kann ich während des Gesprächs einen weiteren Kollegen mit der Maus hereinholen.
  3. Ich kann sogar das Büro verlassen und dieses Gespräch auf dem Handy mitnehmen.
  4. Ich kann direkt von Instant Messaging auf Voice Call, auf VIDEO-Conference oder auf Application Sharing switchen – ohne den Client wechseln zu müssen.
  5. Ich kann ein Dokument in einem Shared Space öffnen und von dort mit der rechten Maustaste eine Gesprächs- oder Chat-Verbindung zu jener Person aufbauen, die dieses Dokument zuletzt verändert hat.
  6. Ich kann gezielt nach Informationen und Kompetenzen in meinem Intranet suchen.
  7. Ich kann zwischen den Kanälen wechseln, soviel ich will und habe trotzdem immer eine konsistente Kommunikationshistorie.
  8. Ich kann mich jederzeit verbinden, kann jederzeit die Kommunikationsformate wechseln und halte trotzdem alle Devices synchron.

Sie wollen wissen, warum das plötzlich so einfach ist? Weil in dem Moment, in dem die Anwendungen nicht mehr an den Geräten hängen, Integration auf einer neuen Ebene möglich ist. Vergessen Sie Voice over IP. Die Telefonie ist – spätestens mit Lync Server 2010 – zum Softwarethema geworden ist. Der Markt kann sich warm anziehen.

Interview: Was bedeuten Social Media für den Information Worker? December 6, 2010

Posted by Wolfgang Tonninger in Business, Interviews, Trends, User-Experience, Wertschöpfung.
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3 Fragen an Peter Hössl, Product Marketing Manager in der für „Information Worker Group“ bei Microsoft Österreich, die für alle Technologien rund um Communication und Collaboration zuständig ist (Office 2010, SharePoint 2010, Exchange 2010, Lync 2010)

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BIZofIT: Herr Hössl, Information Worker und neue Welt des Arbeitens gehören gewissermaßen zusammengedacht. Was sind die technologischen Voraussetzungen, damit diese neue Welt auch funktioniert?

PHössl: Die Technologie muss diese neuen Formen der Zusammenarbeit natürlich unterstützen. Ohne zentrale Orte der Ablage und Möglichkeiten der Versionierung sind die modernen Formen der Co-Produktion nicht möglich, weil die meisten Aufgaben nur in Teams gelöst werden können. Aber auch der Mitarbeiter muss seinen Teil dazu breitragen, indem er zum Beispiel Dokumente nicht mehr in Mail-Anhängen versteckt, sondern als Link zu einem Shared Workspace verschickt, in dem alle Dokumente und Informationen jederzeit und aktuell verfügbar sind. Denn nur so kann sichergestellt werden, dass alle Projektbeteiligten an der aktuellen Version arbeiten, ohne jede Woche neue Mail-Attachments mit den aktuellen Dokumentversionen verschicken zu müssen.

BIZofIT: Sie erwähnen die kulturelle Dimension und Fertigkeiten, die man für die neue Welt des Arbeitens benötigt. Sind die sozialen Medien eine gute Schule für den Sharing-Zugang im Unternehmen?

PHössl: Ein Beispiel: Früher war das Chatten ein reines Consumer-Thema, heute ist es integrativer Bestandteil einer Arbeitsweise, die man im Umgang mit unterschiedlichen Kommunikationskanälen, mobilen Mitarbeitern und ihrem jeweiligen Präsenzstatus (die Information über die aktuelle Verfügbarkeit, Anm. BIZofIT) beherrschen muss. Chatten macht in einigen Fällen einfach mehr Sinn, als eine Mail zu schicken.

Ich gebe Ihnen ein Beispiel: Vor kurzem erhielt ich Freitag abends eine Kundenanfrage zur Outlook-Einbindung eines SMS-Services. Ich war, ehrlich gesagt, überfragt. Was tun? Ich ging ins Microsoft Intranet auf Search/People/Outlook Product Group und bekam eine Liste von 150 Kollegen aus Redmond der Firmenzentrale von Microsoft. Da ich nicht gleich den Entwicklungsingenieur damit belästigen wollte, suchte ich mir einen Junior-Assistenten und chattete ihn an. Innerhalb von 10 Minuten hatte ich wichtige Informationen und ein erklärendes Dokument in meiner Inbox und konnte es an den Kunden weiterleiten. Ein Vorgang, der früher über klassische Kommunikationswege sicher Tage oder sogar Wochen in Anspruch genommen hätte. So funktionieren soziale Netze auf Unternehmensebene. Peer-to-Peer-Kommunikation im besten Sinn des Wortes.

BIZofIT: Die kulturelle Dimension – das ist die eine Seite. Wo stehen wir bei den Business-Modellen, die diese kulturellen Transformationen nutzbar machen?

PHössl (schmunzelt): Auch da sind wir – Cloud sei Dank – schon sehr weit. Wenn man sich das neue Office 365 ansieht – den Nachfolger der Business Productivity Online Services (BPOS), der voraussichtlich Mitte 2011 auf den Markt kommt – dann erkennt man einen völlig neuen Zugang zur Technologie – mit riesigen Auswirkungen auf ihre Leistbarkeit für kleinere Unternehmen. Das zeigt sich auch bei der Lizenzierung, die nicht mehr pro Gerät, sondern pro User erfolgen wird, der die Anwendungen ohne Aufpreis auf bis zu 5 verschiedenen Geräten betreiben kann. Das hilft nicht nur dem Information Worker, sondern auch dem Kiosk-Worker (Mitarbeitern ohne eigenen PC, Anm. BIZofIT) in einer Lagerhalle, Montagehalle oder einer großen Werkstatt.  Jeder bekommt einen persönlichen Zugang zum System und ist mit aktuellen Informationen versorgt – über einen PC, der vielleicht in der Wand eingebaut ist und mehreren Mitarbeitern zur Verfügung steht. Wo die Dienste dahinter (wie eMail oder Dokumenten- Sharing oder das Intranet mit dem beliebten Speiseplan der Kantine) stehen – On-Premise (von der Firmen- eigenen IT betrieben) oder in der Cloud – wird in Zukunft – selbst lizenztechnisch – niemanden mehr interessieren.

Und weil der Betrieb all dieser Dinge so einfach und übersichtlich wird, kann man sich wieder auf seine Kernkompetenzen konzentrieren. Stichwort Exchange Mail Server: Welche Firma betreibt heute noch eine eigene Werkspost? Zumal man das komplette Productivity-Paket (Exchange, SharePoint, Lync) für ein paar Euro pro Mitarbeiter im Monat mieten und so skalieren kann, dass zB bei einem Merger 200 neue Leute in einem halben Tag eingebunden sind. Soviel zum Thema Business-Modell. Microsoft hat diesen Schritt jedenfalls getan!

Wir danken für das Gespräch.

Interview: Wie offen sind Social Media? December 2, 2010

Posted by Wolfgang Tonninger in Business, Dynamic_Systems, Innovation, Interviews, Trends, User-Experience, Wertschöpfung.
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3 Fragen an Harald Leitenmüller, CTO (Chief Technology Officer) bei Microsoft Österreich

BIZofIT: Herr Leitenmüller, Netzwerke bestimmen immer mehr unser Leben. Das zeigt sich unter anderem auch darin, dass unser Status nicht nur von den Inhalten abhängt, die wir produzieren und von uns geben, sondern mindestens zu gleichen Teilen von den Verbindungen, die wir unterhalten.

image HLeitenmüller: Das ist nicht nur eine riesen Herausforderung an die IT, sondern auch eine an die HR-Abteilungen in den Unternehmen. Wie werden wir in Zukunft Karriere definieren: über die Position, die man in einem hierarchischen Gebilde erklommen hat oder über den Netzwerkstatus, den jemand in einer demokratisch formierten Community genießt? Wie schaut mein Lifecycle innerhalb dieser neuen Communities aus? Und auf der Schattenseite der Social Media: Wie können Karrieren durch Mobbing zerstört werden und wie kann man sich dagegen wehren?

BIZofIT: Ich denke, es ist bezeichnend, dass sie auf mein Statement mit neuen Fragen antworten. Die Positionen vermischen sich – auch das ist ein Effekt der sozialen Netzwerke.

HLeitenmüller: Es gibt beides: Fragmentierung auf der einen Seite und Durchmischung auf der anderen. Nehmen Sie die Device-Ebene und die Tendenz der Diversifizierung der Geräte oder auch die Abschottung bestimmter Nischen-Communities in den sozialen Medien. Diese Fragmentierung ist à la longue nicht zielführend: gesellschaftlich nicht, weil es auch allgemeine Werte des Zusammenlebens braucht, die vermittelt werden müssen, und Device-technisch ebenso wenig, weil ich auch weiterhin ohne Träger aus dem Haus gehen und nicht andauernd zehn wenn auch noch so coole Geräte mit mir herumtragen will.

BIZofIT: Geht es für Sie da auch um die Frage offene Plattformen versus geschlossene Appliances, die wir im BusinessReadyBlog auch schon behandelten bzw. die Frage Komfort versus Sicherheit?

HLeitenmüller: Eine Plattform kann ein soziales Netzwerk sein, aber auch technisch gedacht werden – als etwas, das offen ist und erlaubt, auf Bestehendes aufzusetzen, Mehrwerte zu erzeugen. Auf der anderen Seite bin ich ein großer Verfechter von Usability – das ist die Stärke der Appliances, die Lösungen von den Gebrauchsszenarien her denkt. Deshalb halte nicht so viel davon, wenn man Plattform und Appliances gegeneinander ausspielt. Denn eigentlich geht es darum, wo Innovation passiert. Und die findet immer dort statt, wo sich Freiräume auftun. Bei den Appliances sind diese zwar für den Anwender beschränkt, für den Entwickler jedoch riesig. In diesem Sinne ist das Windows Phone 7 eine großartige Plattform – mit Hubs zu den unterschiedlichsten Welten (Xbox, Windows Live) und vielfältigen Programmier- und Integrationsmöglichkeiten. Was zählt ist der Mehrwert, den ein Device dem Anwender bringt.

Danke für das Gespräch.

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