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Interview: Herr Kunz, warum wählten Sie für rapidAID ein Cloud-Hybrid-Modell? April 8, 2011

Posted by Wolfgang Tonninger in Business, Dynamic_Systems, Interviews, Wertschöpfung.
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Neulich, am Virtualization Day Anfang März, trafen wir auch Thomas Kunz, Head der sg. Support Center – einer Technologie-Trend- und Innovationseinheit – von Siemens IT Solutions and Services (SIS), der dort mit rapidAId eine SaaS-Lösung zur Softwareverteilung präsentierte.

image BIZofIT: Herr Kunz, die Möglichkeiten der Cloud sind genauso vielfältig wie ihre Definitionen. Was verstehen Sie unter Cloud Computing?

Thomas Kunz: Eine der ältesten und besten Cloud-Computing-Definitionen stammt meines Erachtens von Gartner: „A style of computing where massively scalable IT-related capabilities are provided as a service using Internet Technologies to multiple external customers.“ Ich habe sie erstmals im März 2009 von Holger Sirtl, Microsoft Deutschland, gehört. Hinzu kommt im Prinzip nur noch das Verrechnungsmodell „on demand“ oder „pay as you go“. Legt man diese Definition an, so ist es eigentlich egal, ob – sagen wir – eine „Private Cloud“ in Wahrheit eine On-Premise Lösung in einem Rechenzentrum ist.

BIZofIT: Den Kunden ist es aber nicht egal. Sie wollen – auch aus Sicherheitsüberlegungen heraus – sehr genau wissen, wie und wann die Internet-Technologie dabei ins Spiel kommt.

Thomas Kunz: Schauen Sie: Jeder will den Weg in die Wolke gehen. Aber kaum einer ist bereit, die IT-Infrastruktur und –Applikationsumgebung, die er über Jahre mühsam aufgebaut hat, einfach so wegzuwerfen. Deshalb führt der Weg in die Public Cloud beinahe zwangsläufig über Mix- oder Hybrid-Lösungen, weil diese der Realität entsprechen. Und Teil dieser Realität ist, dass bestimmte Dinge auch in Zukunft lokal gehalten werden. Auch aufgrund von Sicherheitsüberlegungen und rechtlichen Auflagen.

BIZofIT: Sie haben gerade mit rapidAID eine Cloud-Lösung auf der Azure Plattform entwickelt. Was kann Sie und wo liegen ihre Stärken?

Thomas Kunz: rapidAID ist eine Lösung zur Verteilung von Content und Software (unternehmensweiten oder in einem Unternehmensverbund), die vor allem zwei Dinge kann: Sie funktioniert 1) Device-unabhängig – also für wirklich jede Art von Clients, vom Phone 7 über den iPAD bis hin zum Computertomographen, wenn Sie wollen.  Und Sie löst 2) die Sicherheits-Thematik, die dabei auftritt, auf eine völlig neue Art und Weise: Weil das Update immer vom Client ausgeht und die Sicherheit dort über Zertifikate hergestellt wird, können Security-Hürden/Firewalls elegant eingehalten werden, ohne zum „Blocking Point“ zu werden.

BIZofIT: Ist das auch ein Grund, warum Sie für Ihre rapidAID-Lösung ein Cloud-Hybrid-Modell wählten?

Thomas Kunz: Das hat zweifellos eine große Rolle gespielt. Indem wir die IT des Kunden mit einer Cloud-Lösung zusammen bringen, entsteht eigentlich erst der Mehrwert dieser Lösung. Das Hybrid-Modell schlägt sozusagen die Brücke zwischen der IT des Kunden und der Cloud.

Danke für das Gespräch.

Übrigens: Eine Nachlese zum Virtualization Day mit allen Vorträgen gibt es hier!

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