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Interview: Cloud ART oder die Kunst, ihr Business zu vereinfachen May 24, 2011

Posted by Wolfgang Tonninger in Business, Dynamic_Systems, Events, Interviews, Trends, Wertschöpfung.
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Im Rahmen der Cloud ART Tour lud Microsoft am 18. Mai führende CIOs und Business Entscheider ins Kunstforum der Bank Austria, um Strategien und Perspektiven rund um die Cloud in einem exklusiven Rahmen zu erörtern. Durch den Abend führte Cloud-Spezialist, Damianos Soumelidis von Hexa Business Services, dem wir unsere Fragen stellten.

BusinessReadyBlog: Herr Soumelidis, was waren für Sie die Highlights dieser Veranstaltung?

Damianos Soumelidis: Dass der Informationsgrad im Publikum wirklich zugenommen hat, wenn man die Veranstaltung mit ähnlichen Events vor 6 Monaten vergleicht. Auf der anderen Seite muss man sagen, dass aufgrund des Cloud-Hypes die Entscheider in den Unternehmen auch zurückhaltender, skeptischer geworden sind – auch deshalb, weil sie den Etikettenschwindel durchschauen, der mitunter im Umfeld der Cloud betrieben wird, um – sozusagen – alten Wein in neuen Schläuchen zu verkaufen.

BusinessReadyBlog: Gab es Überraschungen, was die Vorbehalte bzw. Erwartungen in Bezug auf die Cloud anging? image

Damianos Soumelidis: Interessant ist, dass die Themen Datenschutz und Verfügbarkeit nach wie vor ganz oben in der Prioritätenliste der Unternehmen stehen. Dass aber gleichzeitig im Umgang mit diesen Themen heute ein gewisser Pragmatismus zu beobachten ist – auch das ein Indiz dafür ist, dass die Cloud-Diskussion einen Schritt weiter ist. Waren die Sicherheitsargumente anfangs noch total überzogen bzw. pauschal vorgetragen, ist man heute viel realistischer (und weniger ideologisch) was Bedrohungsszenarien angeht. Man öffnet sich und ist bereit abzuwägen, welche Daten man lokal hält und welche man in die Cloud legt.

BusinessReadyBlog: Auch das ein wichtiger Schritt in Richtung Cloud-Reife, denke ich: dass man die Zukunft der Cloud als hybride begreift. Wobei zu sagen ist, dass dieses Entweder-Oder, das als Folge des Hypes immer wieder die Runde machte, von seriösen Anbietern niemals ins Spiel gebracht wurde.

Damianos Soumelidis: Ganz genau.

BusinessReadyBlog: Bei der Cloud geht es um einen Paradigmenwechsel, der nicht nur IT-Architekturen, sondern auch Geschäftsmodelle von Unternehmen betrifft. Die einen sehen dies als Cloud-Stärke, die anderen als Grund dafür, warum sich Unternehmen dem Cloud-Thema zögernd nähern. Wie sehen Sie die Situation?

Damianos Soumelidis: Durch die Cloud ändert sich die Art und Weise, wie IT-Services angeboten, bezogen und bewertet werden. Damit verändert sich auch das Verhältnis von IT und Business, sowie die Rollenbeschreibungen der für diese Bereiche Verantwortlichen. Und damit wird Veränderung auch zu einem kulturellen Thema, das nicht mehr vor einem selbst Halt macht. Kein Wunder, dass diese Veränderung auch auf Widerstände stößt.

BusinessReadyBlog: Wie begegnen Sie den Ängsten der IT-Entscheider?

Damianos Soumelidis: Das gibt es nur eines: Offenheit. Auch, indem man sagt, dass es darauf keine beruhigende Antwort gibt. Auf der anderen Seite kann heute niemand erwarten, dass er in seinem Beruf mit einem einzigen Skill-Set über Jahre hinaus das Auslangen findet – schon gar nicht in der IT-Branche. Wir müssen bereit sein für die Veränderung. Sie hält uns letztlich ja auch lebendig.

BusinessReadyBlog: Ist das nicht auch ein Generationenproblem?

Damianos Soumelidis: In diesem Zusammenhang fällt immer wieder das Thema Facebook. Heute sind sich alle Experten darüber einig, dass die sozialen Medien langsam in den Unternehmenskontext wandern – aus Web 2.0 sozusagen Enterprise 2.0 wird. Die Generation Facebook ist heute im Unternehmen angekommen. Es ist nur eine Frage der Zeit, dass sie auch an den Schalthebeln zu sitzen kommt. Was mich interessiert: Wann und wie wird dieser Umbruch, diese Ablöse tatsächlich über die Bühne gehen?

BusinessReadyBlog: Wo sehen Sie mit ihrem Unternehmen Hexa Business Services den größten Cloud-Beratungsbedarf?

Damianos Soumelidis: Zurzeit sicherlich im strategischen Bereich. Aus Unternehmersicht lautet die entscheidende Frage: Wie stelle ich mich auf, um die neuen Konzepte zu implementieren bzw. in bestehende Architekturen einzubinden? Integration ist übrigens auch das Kernthema für Systemhäuser. Für sie geht es darum, die neuen Cloud-Angebote mit dem bestehenden Portfolio sinnvoll zusammenzubringen

Danke für das Gespräch.

Interview: Wenn Dinge sprechen lernen May 18, 2011

Posted by Wolfgang Tonninger in Business, Business_Intelligence, Interviews, New World of Work, Trends, User-Experience.
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Es ist ziemlich genau 10 Jahre her, dass Forscher vom PARC-Institute ein Projekt starteten, in dem sie alles „taggten“, was ihnen unterkam. Vom Papier für den Kopierer, über den Kopierer selbst, bis hin zu Büchern und Kaffeemaschinen im Lab. Mit dem Effekt, dass jeder, der in dieser eLandschaft unterwegs war, nicht nur zusätzliche Informationen über die Gegenstände abrufen konnte, die er gerade passierte, sondern auch mit ihnen interagieren konnte. Brachte man ein Französisch-Lexikon in die Nähe eines Computers, so konnte man den Text, den man gerade englisch vor sich hatte, in der französischen Übersetzung lesen und umgekehrt. Damals vor 10 Jahren war das ein beherzter Wurf in die Zukunft des kontext-sensitiven Computings – in eine Welt, die zur „Augmented Reality“ wird, in der alle Objekte über elektronische Erkennungszeichen (eTags) eingelesen und inhaliert werden. Heute sind wir soweit, dass Dinge zu reden beginnen, oder zumindest zu „tweeten“.

Anlässlich der SIME-Konferenz in Wien trafen wir Werner Weihs-Sedivy, CEO und Gründer des österreichischen Startups twingz und stellten ihm ein paar Fragen.

ReadyBlog: Herr Weihs-Sedivy, sind Sie der Doktor Doolitle der Dinge?

imageWerner Weihs-Sedivy: Zunächst einmal: Danke für die Einleitung. Es freut mich sehr, dass wir über das Internet of Things (#iot) bzw. Web of Things (#wot) sprechen. Tagging war ein Anfang, um Informationsströme mit realen Dingen zu verbinden und abfragbar zu machen. Dazu kommt die Ebene der Interaktion – also konkrete Handlungen und Steuerkommandos –, sowie der Anspruch der Individualisierung. Mit twingz konzentrieren wir uns auf Dinge, zu denen Menschen eine Art emotionaler Bindung haben, insofern passt Dr. Doolittle der Dinge sehr gut. Wir haben aber, bei aller “Dinglastigkeit” vor allem die Menschen mit ihren Anforderungen und Wünschen im Blickfeld – das treibt uns an.

ReadyBlog: Bei Ihnen dreht sich alles um kontextuelle also situationsbezogene Informationen. Das heißt, es geht ihnen um die Kommunikation zwischen Menschen und Dingen, wie ihr Statement im Web verdeutlicht: „Scientist state that in the „Internet Of Things Era“ things could talk to each other. We state: that’s boring!“. Gibt es Beispiele aus der Praxis, die diesen Zugang besonders gut erklären?

Werner Weihs-Sedivy:
Wir sehen das so: Die Kommunikation mit Dingen (steuern, abfragen, teilen, alarmiert werden,…) muss kontextuell in die Lebenswelt von Menschen einbettbar sein und auch sukzessive eingebettet werden. Sonst kann es keine nachhaltige Nutzerakzeptanz geben. Um auf das konkrete Statement zurückzukommen: Maschinen werden schon auch miteinander kommunizieren, aber nur, um für den Menschen passende Maßnahmen und Aktivitäten miteinander zu koordinieren und Alternativen abzustecken.

Ein Beispiel dazu: Ein Laderegler eines Elektrofahrzeuges kommuniziert mit einem Routenplanungssystem und einer Kalenderapplikation, um für die Aufgabe “Bringe unseren User zum Büro und seinen 2 Terminen heute untertags und dann zum Konzert abends” eine gute Lösung zu finden. Das heißt konkret, den Energiehaushalt des Fahrzeuges, die Möglichkeiten aufzutanken, die Routeninformationen und den Kalender unter einen sprichwörtlichen Hut zu bringen. Und das noch dazu, ohne den Nutzer mit “Sollen wir so oder so disponieren”-Ansätzen zu langweilen, sondern praktikable Lösungen vorzuschlagen, welche die wesentlichen Einflüsse der Umwelt und die Ziele des Nutzers vereinen. Optimieren kann man das Ganze dann immer noch nach verschiedenen Kriterien wie z.B. Energie-Minimierung, Maximierung des öffentlichen Fahrtanteiles usw.

ReadyBlog: Stichwort: Information Overload. Wird die Welt erträglich bleiben, wenn nun auch Dinge „tweeten“ oder können wir davon ausgehen, dass die Dinge – wie bei der Hundepfeife – in einer Frequenz miteinander kommunizieren, die wir nicht hören müssen?

Werner Weihs-Sedivy: Eine wesentliche Herausforderung besteht in unserem Bereich darin, sich auf die Verteilung wirklich relevanter Informationen und das Anbieten relevanter Interaktionsmöglichkeiten zu beschränken. Ein wenig oder nicht koordiniertes Kommunizieren mit Dingen führt schnell zu fehlender Akzeptanz oder zur Abschaltung – siehe http://www.youtube.com/watch?v=CMInv9UQVQw. Trotzdem wird der Spaß im Umgang mit Dingen gefördert – durch die Individualisierbarkeit bis hin zum “Slang”, in dem man von einem Ding angesprochen/angetextet werden wird.

ReadyBlog: Wo stehen wir in dieser Entwicklung heute und was wird die Zukunft bringen? Oder anders gefragt: Seit wann gibt es Twingz und wie lange wird es Twingz geben?

Werner Weihs-Sedivy: Wir stehen in den ersten Schritten eines längeren Entwicklungszyklus. An unserem Konzept haben wir 2 Jahre gearbeitet und letzten November haben wir das Unternehmen gegründet. Technologisch ist heute schon viel möglich, was für Nutzer jedoch noch wenig Sinn macht. Deshalb besteht der Kunstgriff darin, mit dem zu beginnen, was Nutzen bringt und Spaß macht. Wir haben dazu Umfragen gemacht und sind nun dabei, erste B2C, B2B2C und B2B Test Cases zu implementieren.

Danke für das Gespräch und: Halten Sie uns am Laufenden!

Und hier noch eine brandaktuelle Buchempfehlung zum Thema: Architecting the Internet of Things


Cartoon: Dein Toaster mein Freund May 13, 2011

Posted by Wolfgang Tonninger in Business, Fun.
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An dieser Stelle planten wir für heute ein Interview mit dem “Doktor Doolittle der Dinge”. Da die Beantwortung unserer kniffligen Fragen auf sich warten lässt, bringen wir zur Überbrückung einen thematisch nahen Cartoon-Teaser von GeekandPoke, der die Wartezeit darauf verkürzen und das Wochenende versüßen helfen sollte.

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SIME-VIDEO: Werden Hacker unsere Welt retten? May 9, 2011

Posted by Wolfgang Tonninger in Business, Events, Innovation, Microsoft, Networking, Security.
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Haben sie die Sache mit den iPhones und den Geolocation-Daten verfolgt? Manche sprachen von einem Skandal, andere von einem coolen Tool, das nur jene fürchten müssen, die etwas zu verbergen haben. Wie so oft gab es schnell zwei Positionen, die ideologisch unversöhnlich gegenüber standen. Und die Wahrheit? Die liegt, wie so oft, irgendwo dazwischen – an einem Ort, der keine Ideologien duldet.

Fakt ist, dass wir uns selbst ins Hemd lügen, wenn wir glauben, dass es bei den modernen Appliances noch einen Ort gibt, der nur lokal bzw. privat ist. Sie leben in und durch ihre Verbindung zum Netz. Und Fakt ist, dass sich für Daten, sobald sie erhoben sind, auch jemand findet, der sie „verwenden“ wird. Die Frage ist, wie und von wem aus ziellos gespeicherten „Vorratsdaten“ willfährig Informationen gemacht werden, die uns nutzen oder schaden.

Vielleicht ist die ganze Privacy-Debatte wirklich überzogen. Sicher ist heute nur, dass auch als Effekt des globalen Netzwerkens die Grenzen verschwimmen und nichts mehr sicher ist. Auch nicht die komfortable Dualität von Gut und Böse, wie uns der Hacker Pablos Holman (von den Intellectual Ventures Labs) auf der von Microsoft gehosteten SIME-Konferenz, Ende April in Wien, eindrucksvoll vor Augen führte. Mehr noch: er zeigt, dass die Hacker-Sicht auf die Welt, die den gewohnten Gebrauch der Dinge in Frage stellt, indem sie diese zerlegt und neu zusammenbaut, vielleicht der wichtigste Motor für Innovationen und neue Antworten auf Probleme ist, von deren Lösung unsere Zukunft abhängt.

Ein Hacker, der die Welt rettet? Wer weiß? Sicher aber werden es Leute sein, die mit einer ähnlichen Mentalität ausgestattet sind und nicht solche, die Innovation als Marketinghülse missbrauchen, mit der sie sich und uns langweilen. Schauen Sie sich das an!

Mehr Links und VIDEOS zur SIME-Konferenz finden Sie übrigens hier!

Neulich in der Warteschleife. Von Kafka in die Cloud May 4, 2011

Posted by Wolfgang Tonninger in Business, Dynamic_Systems, Trends, User-Experience.
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Neulich passierte folgendes. Ich hatte von jemandem die E-Mail-Adresse und wollte mit ihm Kontakt aufnehmen. Es war kein kalter Kontakt, wir beide wussten schon voneinander. Es ging um ein gemeinsames Projekt, nur hatten wir unsere Signaturen noch nicht ausgetauscht. So schrieb ich ein höfliches E-Mail mit der Bitte um Rückruf zwecks Terminvereinbarung. Die Antwort kam schneller als mir lieb war – als Out-of-Office-Reply. „Bin zurzeit auf Dienstreise. Bitte wenden Sie sich in dringenden Fällen an meine Kollegen xx und xy.“ Keine Information, wie lange die Reise dauert, keine Telefonnummern geschweige denn Durchwahlen der Personen.

Gut, dachte ich. Herausforderung angenommen. Ich „bingte“ mich durchs Web und fand auch schnell eine erste Telefonnummer. Leider war es nur die der Vermittlung in der Zentrale. Was folgte waren Warteschleifen. Verbindungsversuche. Endloses Getüte. Warteschleifen. Verbindungsversuche. Bis ich abbrach. Keine Sprachbox. Keine Möglichkeit, irgendwo eine Nachricht zu hinterlassen. Keine Preisgabe von Durchwahlen – auch nachdem ich alle Register meiner Mitleidstour gezogen hatte, blieb die Vermittlung kurz angebunden und unnahbar. Ich war sauer. 12 Minuten waren inzwischen verstrichen und ich hatte nichts, absolut nichts! ausgerichtet.

Kennen Sie das? Diesen Moment, wenn Kafka an die Tür klopft – und das Schloss so unnahbar, der Weg so verschlungen ist? Es gibt sie noch – diese Welt, in der man um Durchwahlen betteln muss und in Warteschleifen langsam zermahlen wird. Die Welt von morgen sieht anders aus. Sie ist eine Welt der Selbstbedienung und eine Welt aufgeklärter und mündiger User (die auch wissen, welche Workflows sie anderen Usern zumuten können). Die Welt von morgen ist eine Service-orientierte Welt, die die alte, Prozess-negierende Welt vom Kopf auf die Füße stellt. Gerry McGovern sieht ihre Zeit mit dem neuen Cloud Computing Paradigma gekommen.

„With cloud computing and web-based services everything changes. The world of software design is turned upside down. The way the customer buys is radically transformed. The shift to service is a cultural shift. It is a shift to simplicity; to what I actually need right now rather than what I might need in the distant future. The service industry looks on things very differently from the product/software industry. This is a genuine revolution.“

Ich kann sie kaum erwarten, diese neue Einfachheit. Und Gerry McGovern ebensowenig, der sich Ray Ozzie zitierend auf meine Seite stellt:

“Complexity kills. Complexity sucks the life out of users, developers and IT. Complexity makes products difficult to plan, build, test and use. Complexity introduces security challenges. Complexity causes administrator frustration.”

Bis dahin wartet noch viel Arbeit auf uns. Gerry McGovern schrieb seinen Blogpost bezeichnender Weise am 1. Mai!

Office 365 oder: Wie man sich die Rosinen aus dem Cloud-Kuchen pickt May 3, 2011

Posted by Wolfgang Tonninger in Business, Dynamic_Systems, Innovation, Interviews, Microsoft, New World of Work, Wertschöpfung.
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Letzten Monat im Gespräch mit dem Vorarlberger Medienhaus wurde schnell klar, dass es nicht nur kleine Unternehmen sind, die sehnsüchtig auf Microsoft Office 365 warten. Peter Rädler, vom IT-Provider Teleport, war jedenfalls ganz aufgeregt, als wir das Thema Office aus der Cloud streiften: „Wir müssen wendig sein. Das verlangt unser Business. Was da mit Office 365 in Richtung neuer Filialgründungen möglich wird, ist ganz enorm.“

Grund genug für uns, anlässlich der Verfügbarkeit der Office 365 Public Beta und den bevorstehenden Cloud Days ein paar Fragen an Katja Piwerka zu richten, die bei Microsoft für alles rund um Office 365 verantwortlich zeichnet.

ReadyBlog: Frau Piwerka: Office 365 ist ja eine Kompilation aus zum Teil bekannten, zum Teil relativ neuen Services, die man jetzt aus der Cloud beziehen kann. Was ist das Kernstück von Office 365?

image KPiwerka: Ich denke, der Singular ist hier nicht angebracht, weil das Kernstück die Suite ist, die aus den Online Versionen unserer Kommunikations- und Zusammenarbeitslösungen Exchange, SharePoint und Lync, kombiniert mit der Office Professional Desktop Suite und den Office Web Apps besteht.

ReadyBlog: Wie modular kann ich einzelne Services wie WebApps und Sharepoint und Lync beziehen?

KPiwerka: Man kann die gesamte Suite oder die Einzelkomponenten erwerben. Auch Office Pro Plus ist als StandAlone möglich.

ReadyBlog: Warum brauche ich für Office365 ein Partner-Ecosystem?  Bzw. warum brauche ich den Office 365 Marketplace, wenn ich die IT-Services rund um Office auch direkt beziehen kann? Was genau machen die Partner?

KPiwerka: Office 365 kann zwar online direkt über Microsoft bezogen werden, wir empfehlen aber immer einen Microsoft Partner, der sicherstellt, dass unsere Kunden den Mehrwert ihrer IT-Lösungen auch wirklich nutzen. Dabei können – je nach Aufgabenstellung – unsere Partner beim Umstieg/Einstieg in die Cloud beraten bzw. die Migration und Integration auch durchführen. Oder den Kunden bei der Anpassung der Lösung unterstützen – von der Geschäftsprozessberatung, der Gestaltung von SharePoints und Websites, der Einrichtung und Anpassung des Intranets bis hin zum User-Training. Zusätzlich bieten unsere Partner auch Desktop-Management, Optimierung und User Support.

ReadyBlog: Wie sieht die Verrechnung aus – über Partner oder über Microsoft?

KPiwerka: Office 365 kann derzeit online direkt bei Microsoft bestellt werden und wird direkt von Microsoft verrechnet. Für große Unternehmen mit einem Enterprise Agreement bieten wir eine Erweiterung dazu an, über die Kunden Office 365 beziehen und frei wählen können, wie viele Services sie On-Premise betreiben und wie viele sie in die Cloud outsourcen möchten.

ReadyBlog: Für wen ist Office 365 gedacht? Bzw. anders gefragt: Gibt es eine ideale Unternehmensgröße?

KPiwerka: Office 365 bringt Unternehmen jeder Größe etwas – der One-Man-Show genauso wie großen Konzernen. Das sieht man ja auch gut an den bestehenden Referenzen im Rahmen der Business Productivity Online Services, dem Vorgänger von Office 365.

Danke für das Gespräch!

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