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Wie reif ist Ihr Unternehmen im Umgang mit sozialen Medien und Technologien? June 21, 2011

Posted by Wolfgang Tonninger in Business, Dynamic_Systems, Studien, Trends, Wertschöpfung.
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Soziale Plattformen bedeuten ein enormes Potenzial für Unternehmen, um persönliche Verbindungen im Ecosystem des Unternehmens (mit Partnern, Kunden, Lieferanten, etc.) aufzubauen und die „Stickiness“ in den Communities zu erhöhen – vorausgesetzt, sie sind bereit zuzuhören. Soziale Technologien bedeuten aber auch eine enorme Herausforderung für die Unternehmenskultur, wenn sie einsickern ins Unternehmen – von der Kommunikation bis hin zur Produktion.

Forrester Research geht in einer aktuellen Studie „Accelerating Your Social Maturity. How To Move From Social Experimentation To Business Transformation“ der Frage nach, wo Unternehmen in Bezug auf ihre Social Media Adaption stehen. Nicht, weil es modern oder schick ist, auf Social Media zu setzen, sondern weil der reife Umgang mit den neuen Technologien imstande ist, das traditionelle Business und seine Prozesse von Grund auf zu verändern.

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Sind Sie ein Innovator oder sind sie ein Nachzügler? Schlafen Sie noch oder testen Sie schon? Oder sind sie – wie 30% der in dieser Studie befragten Unternehmen – bereits dabei, ihre Social-Media-Initiativen mit dem Management abzustimmen und zu koordinieren?

Was die Forrester Studie besonders interessant macht, ist, dass Sie weiche und harte Faktoren einbezieht und, dass sie nicht nur die Wichtigkeit von „Social-Media-Strategien“, sondern auch die Wichtigkeit einer „Social-Media-Praxis“ betont. Ohne „Trial and Error“ geht bei Social Media gar nichts. Man muss bereit sein zuzuhören, man muss bereit sein zu lernen. Aber wer beim Zuhören stehenbleibt, wird auch nicht weiterkommen. Es geht darum, strukturiert vorzugehen. Erfahrungen zu machen und laufend rück zu spiegeln, auszuwerten. Social Media setzen eine Kultur der Veränderung voraus und entwickeln diese Kultur gleichzeitig weiter. Ein Paradox, an dem es sich reifen lässt.

Kein Wunder, dass auch bei der Forrester POST-Methode (People-Objectives-Strategy-Technology) die Menschen am Anfang stehen und die Technologie am Schluss. Wohlgemerkt: Sie steht am Ende, ist aber deswegen um nichts weniger wichtig. Das unterstreichen auch die Empfehlungen, mit denen die Studie abschließt. Eine davon betrifft nur die Rolle, die die Unternehmens-IT im Prozess dieser Reifung spielt:

„Involve IT counterparts early on. Most interactive marketers know to pull in legal, corporate communications, and HR, since social tools touch these key functions. But many still avoid involving IT because social technologies are often easy to self-procure. This often happens because interactive marketers looking to embed social technologies into their everyday processes often run into the “IT wall” — as Lee Bryant of Dachis Group described it. Yet IT brings important experiences to the table, like knowing how to integrate new technologies into the company infrastructure, how to protect against security breaches, and how to deal with mistakes. Interactive marketers should set the precedent of including the CIO and other relevant teams early in the process for success in the long term.“

Die komplette und wirklich empfehlenswerte Studie finden Sie hier.

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