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Ken Robinson über die neue Welt des Lernens May 29, 2012

Posted by Wolfgang Tonninger in Business, Fun, Innovation, Interviews, New World of Work, Trends.
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Sir Ken Robinson im Gespräch mit jungen Menschen über die Schule unserer Träume. Interessant, wie viel die neue Welt des Lernens und die neue Welt des Arbeitens gemeinsam haben.

Eine Bestandsaufnahme in 3 Teilen: über Kreativität, Selbstverantwortung, die Qualität des Offline-Seins und die neuen Rahmenbedingungen für den intelligenten Einsatz von Technologie. Eine generelle Absage an die Input-Output-Systeme des Maschinenzeitalters.

Was bringt Innovation? May 24, 2012

Posted by Wolfgang Tonninger in Business, Dynamic_Systems, Innovation, Wertschöpfung.
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Wer über die Größe von Innovationen nachdenkt, wird schnell feststellen, dass es mitunter schwer ist, bestimmte Dinge zu vergleichen. Manchmal schaffen wir es, wenn wir die Innovation einfach wegdenken und uns ein Leben ohne sie vorstellen. Doch auch dieser Ansatz führt am Ziel vorbei. Denn ist das Internet wirklich weniger wichtig als das Wasserklosett, nur weil wir auf ersteres vielleicht leichter verzichten können?

Nicholas Carr nimmt diese Frage in einem aktuellen Blogpost zum Anlass, um über eine Innovationshierarchie nachzudenken, die uns hilft zu vermeiden, Äpfel mit Birnen zu vergleichen. Dabei bezieht er sich auf die Bedürfnispyramide des amerikanischen Psychologen Abraham Maslow, (die menschliche Bedürfnisse (also das Verlangen nach etwas) in fünf Ebenen unterteilt: die Grundbedürfnisse (wie Essen, Trinken und Schlafen) an der Basis, die materiellen und beruflichen Sicherheitsbedürfnisse (wie Wohnen und Arbeit) auf Ebene 2, darüber die sozialen Bedürfnisse (Freundschaft, Liebe, Gruppenzugehörigkeit), auf Ebene 4 die ICH-Bedürfnisse (wie Anerkennung und Geltung) und zu guter Letzt die Ebene der Selbstverwirklichung, die die Spitze der Pyramide bildet) und baut daraus eine Pyramide der technologischen Innovation.

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Und wie so oft bei guten Ideen, hat man das Gefühl, dass seine Argumentation auf der Hand liegt:

If progress is shaped by human needs, then general shifts in needs would also bring shifts in the nature of technological innovation. The tools we invent would move through the hierarchy of needs, from tools that help safeguard our bodies on up to tools that allow us to modify our internal states, from tools of survival to tools of the self. Here’s my crack at what the hierarchy of innovation looks like (click on the image to enlarge it): The focus, or emphasis, of innovation moves up through five stages, propelled by shifts in the needs we seek to fulfill. In the beginning come Technologies of Survival (think fire), then Technologies of Social Organization (think cathedral), then Technologies of Prosperity (think steam engine), then technologies of leisure (think TV), and finally Technologies of the Self (think Facebook, or Prozac).

Für den, der Innovationen vergleichen oder gar über die Natur der Innovation nachdenken will, liefert die Innovations-Pyramide einen herrlichen Bezugsrahmen. Aber das Entscheidende sind die Konsequenzen, die Nicholas Carr daraus zieht: 1) Sie ist nicht rigide bzw. in Stein gemeißelt und bildet kein endgültiges Ergebnis ab. Innovation passiert nach wie vor auf allen fünf Ebenen und 2): sollte sie nicht dafür herhalten, einen Status Quo zu legitimieren

If the current state of progress disappoints you, don’t blame innovation. Blame yourself.

Case Study: Ein Webshop für Individualprodukte May 21, 2012

Posted by Wolfgang Tonninger in Business, Dynamic_Systems, Referenz, Wertschöpfung.
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Zugegeben: Webshops gibt es heute wie Sand am Meer. Aber die Idee von Frischeis und dem Microsoft Partner SmileCompany, die Einzigartigkeit jedes einzelnen Baumes im Web darzustellen – von der Stammübersicht bis zum kleinsten Astloch und in dieser Menge – ist etwas ganz Besonderes; und war für lange Zeit nicht mehr als ein Hirngespinst. Denn wie sollte man hochauflösende imageBilddaten von 1,5 Millionen Furnierbünden, was einem Datenvolumen von zirka einem Terabyte (1.000 Gigabyte) entspricht, weltweit online verfügbar machen und mit konstanten Zugriffszeiten anbieten?

Mit konventionellen Hosting-Lösungen war in diesem Fall nicht zu punkten. So blieb dem Team um Robert Klausner eine Zeitlang nichts anderes zu tun, „als auf ein Wunder oder eine neue Technologie zu warten. Letztere kam schließlich in Gestalt der Cloud, die aufgrund ihrer Skalierungsmöglichkeiten für unsere Aufgabenstellung eigentlich prädestiniert ist. Und damit war auch unser Webshop-Projekt veneer-world auf Basis Windows Azure geboren.“

Die komplette Story ist jetzt LIVE im Referenzenweb verfügbar!

Case Study: Die alte Leier neu gespielt May 16, 2012

Posted by Wolfgang Tonninger in Business, Referenz, User-Experience, Wertschöpfung.
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Medienbrüche sind das Schreckgespenst in geschäftskritischen IT-Prozessen – und damit auch für die Kreditvergabe im Bankenwesen. Sie unterbrechen automatisierte Abläufe, führen zu Overheads und doppelten Eingaben und stellen eine latente Bedrohung für die Datenkonsistenz dar. Kein Wunder, dass Raiffeisen nach einer Lösung suchte, die in der Lage ist, einen Bogen über ihre heterogene Applikationslandschaft zu spannen und damit den gesamten Finanzierungsprozess zu unterstützten – vom Zeitpunkt, in dem der Kunde die Bank betritt, bis zur Anlage der Daten am Host und zur Buchung des Kredits.

Gesucht war ein Front-End für den/die Bankmitarbeiter/in,  das ihm/ihr in jeder Phase eines wie immer gelagerten Finanzierungsgeschäfts hilfreich zur Seite steht. “Die Herausforderung bestand darin, trotz der Vielzahl der beteiligten Systeme ein Front-End für unsere BankmitarbeiterInnen zu bauen, das einen ganzheitlichen Beratungsansatz unterstützt,“ räsoniert Prokurist Rudolf Strubreiter, Entwicklung Vertriebsbank RACON Linz. “Was wir RACON Desktop nennen, ist eigentlich eine Integrationsplattform, durch die es egal ist, aus welcher Applikation heraus man eine Anfrage stellt; weil das Kundenmodul der RACON Finanzierung das gleiche ist, wie das, das in der Leasing-Anwendung angestoßen wird. Und genauso ist es mit den anderen Modulen, die im Zuge der Kreditvergabe aufgerufen werden.“

Die Details zur Referenz “Kreditantrag neu” und eine Zusammenstellung der positiven Effekte können Sie jetzt im Microsoft Web online nachlesen!

CEO Talks: Georg Obermeier im Gespräch May 14, 2012

Posted by Wolfgang Tonninger in Business, Interviews, Microsoft, New World of Work, Trends.
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Der neue General Manager von Microsoft Österreich über seine neue Herausforderung, zukunftsweisende Arbeitskulturen, technologische Trends und persönliche Perspektiven. Ein BIZofIT-Interview – aufgenommen im April 2012.

Quo vadis CIO? Die neue Ausgabe des BIZofIT-Magazins ist LIVE! May 8, 2012

Posted by Wolfgang Tonninger in Business, Dynamic_Systems, Interviews, Microsoft, New World of Work, Referenz, Studien, Trends, User-Experience, Wertschöpfung.
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Die Welt verändert sich so schnell wie nie zuvor. Wir jonglieren mit immer neuen Endgeräten, die sich nicht mehr kontrollieren lassen. Ist auch nicht notwendig, sagen die Experten. Was das für bewährte Business-Modelle und Rollenzuschreibungen wie die des CIO bedeutet, lesen Sie in der Coverstory der neuen Ausgabe des BIZofIT-Magazins: Quo vadis CIO?

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Was Sie noch darin finden? Ein VIDEO-Interview mit dem neuen General Manager von Microsoft Österreich, Georg Obermeier, und eine Standortbestimmung von Windows 8. Wir schauen wie immer über den Tellerrand hinaus. Begleiten Sie uns. Sie werden sehen: es lohnt sich!

Studie zum Thema flexibles Arbeiten May 4, 2012

Posted by Wolfgang Tonninger in Business, New World of Work, Trends, User-Experience.
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In einer brandneuen Studie hat Deloitte Human Capital die Entwicklungstendenzen des flexiblen Arbeitens erstmals für Österreich zusammengefasst. Interessant dabei, dass die “Attraktivitätssteigerung als Arbeitgeber” als erster Grund und der “unterschätzte bzw. nicht wahrgenommene Veränderungsbedarf” als größte Hürde für Flexibilisierungsmaßnahmen genannt wird. Interessant dabei auch, wie weit die Flexibilisierung des Arbeitens für den Einzelnen geht. So zeigt sich, dass sie in Hinblick auf Arbeitszeit und Arbeitsort heute schon eine hohe Aufmerksamkeit genießt, in Hinblick auf Karrieregestaltung und Arbeitsumfeld jedoch noch nicht im Fokus der Unternehmen steht.

imageDas fällt besonders auf, wenn man – so wie ich – seiner Arbeit gerade in einem Café in Paris nachgeht (Foto) und dabei jede Menge Inspiration und kreative Energie einfährt;  vorausgesetzt natürlich, man bringt einen Fokus mit, der die Spreu vom Weizen, das Signal vom Störgeräusch, trennt.
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Die Kernaussagen der Studie:

  • Österreichische Unternehmen wollen durch eine flexiblere Arbeitsgestaltung vor allem ihre Attraktivität als Arbeitgeber erhöhen und die Produktivität ihrer MitarbeiterInnen steigern.
  • Die flexible Arbeitszeitgestaltung wird nach wie vor als der zentrale Faktor gesehen, flexibles Arbeiten ist aber inzwischen weit mehr.
  • Die großen Potenziale, die eine innovative Gestaltung der Arbeitsumgebung mit sich bringt, werden noch weitgehend unterschätzt.
  • Die Veränderung der Unternehmenskultur in Richtung Ergebnisorientierung und Vertrauen stellt aus Sicht der Unternehmen einen zentralen Erfolgsfaktor des flexiblen Arbeitens dar.
  • Der notwendige Veränderungsbedarf wird aber häufig unterschätzt bzw. nicht wahrgenommen – das ist aus Sicht der Unternehmen die größte Schwierigkeit bei der Gestaltung von flexibler Arbeit.
  • Flexibles Arbeiten effektiv und effizient zu gestalten, fällt vielen offensichtlich noch schwer: der Umgang mit (neuen) Arbeitsweisen und Arbeitsmitteln wird häufig als unpassend beschrieben.
  • Die Vereinbarkeit von Berufs- und Privatleben gewinnt durch die zunehmende Flexibilisierung weiter an Bedeutung.
  • Der Zusammenhang zwischen flexiblem Arbeiten und flexibler Karrieregestaltung wird selten bewusst wahrgenommen.
  • Die neuen Arbeitswelten verändern auch die Anforderungen an Führung: sehr heterogene Teams, komplexe Führungsstrukturen und Führung auf Distanz sind keine Einzelfälle mehr.

Die Zusammenfassung der Studie steht unter folgendem LINK zum Download bereit.
Besten Dank an Michael Bartz und seinen New World of Work Blog für den Hinweis!

Arbeit macht Arbeit May 1, 2012

Posted by Wolfgang Tonninger in Business, Fun, New World of Work, Wertschöpfung.
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Zum Tag der Arbeit halten wir uns gebührend kurz und mit der Wahrheit nicht lange auf: Arbeit macht Arbeit – gültiger geht es nicht.

Das wussten auch Tick, Trick und Track, die schlauen Mitbegründer einer neuen Entscheidungselite im Schatten Ihres Onkels, des trostlosen Systemerhalters Donald Duck, die Wolf Lotter wie folgt beschreibt: “Sie sind nicht faul, aber sie haben gelernt, zwischen Arbeit und Tätigkeit, zwischen sturer Routine und kreativem Problemlösen zu unterscheiden.”

Mehr dazu im passenden BrandEINS, der zwar nicht mehr druckfrischen aber immer noch brandaktuellen Lektüre zu einem Feiertag, der keiner mehr ist. Wir sollten aus ihm einen “Solidaritätstag” mit jenen machen, die keine Arbeit haben. Das wäre weniger zynisch.

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