jump to navigation

Studie zum Thema flexibles Arbeiten May 4, 2012

Posted by Wolfgang Tonninger in Business, New World of Work, Trends, User-Experience.
trackback

In einer brandneuen Studie hat Deloitte Human Capital die Entwicklungstendenzen des flexiblen Arbeitens erstmals für Österreich zusammengefasst. Interessant dabei, dass die “Attraktivitätssteigerung als Arbeitgeber” als erster Grund und der “unterschätzte bzw. nicht wahrgenommene Veränderungsbedarf” als größte Hürde für Flexibilisierungsmaßnahmen genannt wird. Interessant dabei auch, wie weit die Flexibilisierung des Arbeitens für den Einzelnen geht. So zeigt sich, dass sie in Hinblick auf Arbeitszeit und Arbeitsort heute schon eine hohe Aufmerksamkeit genießt, in Hinblick auf Karrieregestaltung und Arbeitsumfeld jedoch noch nicht im Fokus der Unternehmen steht.

imageDas fällt besonders auf, wenn man – so wie ich – seiner Arbeit gerade in einem Café in Paris nachgeht (Foto) und dabei jede Menge Inspiration und kreative Energie einfährt;  vorausgesetzt natürlich, man bringt einen Fokus mit, der die Spreu vom Weizen, das Signal vom Störgeräusch, trennt.
.

.

Die Kernaussagen der Studie:

  • Österreichische Unternehmen wollen durch eine flexiblere Arbeitsgestaltung vor allem ihre Attraktivität als Arbeitgeber erhöhen und die Produktivität ihrer MitarbeiterInnen steigern.
  • Die flexible Arbeitszeitgestaltung wird nach wie vor als der zentrale Faktor gesehen, flexibles Arbeiten ist aber inzwischen weit mehr.
  • Die großen Potenziale, die eine innovative Gestaltung der Arbeitsumgebung mit sich bringt, werden noch weitgehend unterschätzt.
  • Die Veränderung der Unternehmenskultur in Richtung Ergebnisorientierung und Vertrauen stellt aus Sicht der Unternehmen einen zentralen Erfolgsfaktor des flexiblen Arbeitens dar.
  • Der notwendige Veränderungsbedarf wird aber häufig unterschätzt bzw. nicht wahrgenommen – das ist aus Sicht der Unternehmen die größte Schwierigkeit bei der Gestaltung von flexibler Arbeit.
  • Flexibles Arbeiten effektiv und effizient zu gestalten, fällt vielen offensichtlich noch schwer: der Umgang mit (neuen) Arbeitsweisen und Arbeitsmitteln wird häufig als unpassend beschrieben.
  • Die Vereinbarkeit von Berufs- und Privatleben gewinnt durch die zunehmende Flexibilisierung weiter an Bedeutung.
  • Der Zusammenhang zwischen flexiblem Arbeiten und flexibler Karrieregestaltung wird selten bewusst wahrgenommen.
  • Die neuen Arbeitswelten verändern auch die Anforderungen an Führung: sehr heterogene Teams, komplexe Führungsstrukturen und Führung auf Distanz sind keine Einzelfälle mehr.

Die Zusammenfassung der Studie steht unter folgendem LINK zum Download bereit.
Besten Dank an Michael Bartz und seinen New World of Work Blog für den Hinweis!

Comments»

No comments yet — be the first.

Leave a Reply

Fill in your details below or click an icon to log in:

WordPress.com Logo

You are commenting using your WordPress.com account. Log Out / Change )

Twitter picture

You are commenting using your Twitter account. Log Out / Change )

Facebook photo

You are commenting using your Facebook account. Log Out / Change )

Google+ photo

You are commenting using your Google+ account. Log Out / Change )

Connecting to %s

%d bloggers like this: