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Software-Entwicklung in unsteten Zeiten June 5, 2012

Posted by Wolfgang Tonninger in Business, Dynamic_Systems, Innovation, Referenz.
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Agile Unternehmen brauchen wendige Entwickler, um in einem unsicheren Markt kurzfristige Business-Vorteile einzufahren, ohne dabei ihre langfristigen Perspektiven zu vernachlässigen. Das klingt gut, ist jedoch kaum praktikabel, wenn man sich von der herkömmlichen Wasserfallmethode leiten lässt. Denn erstens kommt es anders und zweitens als man denkt.

David Chappel, Chef von Chappell & Associates in San Francisco, seines Zeichens Berater, Buchautor und begehrter Redner in Sachen Technologievermittlung und Technologiebewertung, hat ein lesenswertes Paper über agile Entwicklungsprozesse geschrieben, das ich Ihnen nicht vorenthalten will: THE BUSINESS VALUE OF AGILE DEVELOPMENT. Die Schlüsselthese liest sich in etwas so:

Organizations should adopt agile processes because of the business benefits they bring.

Entwicklungsprozesse, die übrigens auch hierzulande bereits Verwendung finden, wie das GRZ IT Center Linz in seinem jüngsten Projekt im Bereich Kommunalmanagement unter Beweis stellt, bei dem die Entwicklungsmethode SCRUM zum Einsatz kommt. SCRUM zeichnet sich dadurch aus, dass man nicht mit einem möglichst kompletten Pflichtenheft beginnt, das von vorne nach hinten abgearbeitet wird, sondern damit, dass man die Anforderungen stichwortartig in einem sogenannten Product-Backlog zusammenfasst und immer wieder von Neuem entscheidet, welche Entwicklungshürde zum gegebenen Zeitpunkt die dringlichste ist.

Für DI Christian Schwendtner, technischer Verantwortlicher in diesem Projekt, sind die Stärken von SCRUM aus einem Aspekt ableitbar: „Entscheidend ist, dass es sich dabei um einen iterativen oder pulsierenden Entwicklungsprozess handelt. Er bestimmt unsere Zeitrechnung, die in sogenannten Sprints erfolgt, und garantiert, dass wir am Monatsende immer ein herzeigbares Produkt haben. Das hält in langen Projekten die Motivation hoch und spart leere Kilometer – auch, weil wir dadurch die Feedbackschleifen des Kunden frühzeitig einbinden können. Gleichzeitig führt uns diese Wellenbewegung vom konkreten Task immer wieder zurück zum Allgemeinen, wenn es darum geht zu entscheiden, welchen Task wir als nächstes aus dem Backlog ziehen. Das macht uns sehr flexibel und sorgt dafür, dass wir uns nicht im Detail verlieren.“

Die vollständige Referenz finden Sie übrigens in Kürze im Referenzenweb von Microsoft Österreich!

Comments»

1. Wie kommt das Neue in die Welt? « Business Ready Blog - June 22, 2012

[…] Rahmenbedingungen von Kreativität sind wir jedoch sehr wohl verantwortlich (ein Nachtrag zu einem aktuellen Blogpost über agile […]


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