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Social Business & Innovation. Die neue Ausgabe des BIZofIT-Magazins ist LIVE! November 27, 2012

Posted by Wolfgang Tonninger in Business, Dynamic_Systems, Innovation, Interviews, Microsoft, Referenz, Trends, User-Experience, Wertschöpfung.
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„Wie kann es sein, dass ein Team von engagierten Managern, von denen jeder einzelne mit einem IQ von über 120 ausgestattet ist, an einem Tisch Platz nimmt und zusammen arbeitend nur auf einen IQ von 63 kommt?“ Diese Frage, die vor mehr als 20 Jahren der Antrieb für einen Management-Bestseller war, stellt sich im Zeitalter von Social Media noch vehementer.

Wenn Social Media auf das Business trifft, dann heißt das nicht, dass wir Facebook im Unternehmen nutzen. Es heißt vielmehr, dass klassische Hierarchien verschwinden, Barrieren der Kommunikation fallen und Wissensprozesse sich neue Bahnen suchen. Zu schwammig? Mitnichten! Denn im Kern sagt Social Business, dass sich alles um den Kunden dreht. Das verlangt vom Unternehmen, dass es seine Mitarbeiter bestärkt und in die Lage versetzt, diese Ausrichtung an den vielfältigen Schnittstellen zum Kunden auch zu leben. In der neuen Ausgabe des BIZofIT-Magazins dreht sich eigentlich (fast) alles um dieses Thema.

Besonders nahelegen möchte ich Ihnen die aktuelle Coverstory: Social Business & Innovation.

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Was sie sonst noch erwartet? Eine VIDEO-Referenz mit der A1 Telekom Austria, sowie Ausflüge auf die Wolke 8 und in das neue Office 2013.

Wir wünschen Ihnen eine spannende Lektüre!

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CIO: Dolmetscher zwischen den Welten November 21, 2012

Posted by Wolfgang Tonninger in Business, Trends.
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Können Sie sich noch an Dotcom und die New Economy erinnern? Als die CIOs die IT-Bunker verließen und als COOs in den Führungsetagen der Unternehmen Platz nahmen. Plötzlich waren sie gesucht, gefeiert und mächtig – die großen Stars. Dann platzte die Blase – 2001 – und das Imperium schlug zurück. Das technisch Machbare war plötzlich nicht mehr gut genug. Die IT-Experten mussten zurück in die zweite Reihe (das ist die mit der besseren Aussicht!) und entwickelten ein neues Selbstbild, das bis heute richtungweisend ist.

Torsten Ecke, damals CIO beim Energieversorger Eon, erklärt 2005 seine neue Rolle folgendermaßen: „Heute sind wir Dolmetscher zwischen den Welten. Dem Vorstand erkläre ich, wie die IT die Unternehmensstrategie unterstützen kann, den IT-Leuten erkläre ich, wie wir die Strategie des Managements begleiten, und den Fachabteilungen erkläre ich, was die IT zur Erreichung ihrer wichtigsten Ziele beitragen kann.“

Torsten Ecke war seiner Zeit voraus. So wie die Serie McKWissen (von McKinsey und brandeins), der dieses Zitat entnommen wurde. Die Frage ist: Was hat sich seitdem getan? Welche Auswirkungen auf das Rollenbild des CIO haben Social Media? Wie hat sich seine Argumentation verändert, wenn es um die Einführung neuer Lösungen geht? Wie bedient er die Erwartungen unterschiedlicher Generationen im Unternehmen? Spüren CIOs die Cloud als Erschütterung oder spürt er sie als ein Mehr an Bewegungsfreiheit? Wie begleiten bzw. kontrollieren sie die Dynamik in der neuen Welt des Arbeitens? Was bedeutet Kundenzentrierung für IT-Systeme? Und was macht die „Gamification“ mit der Rolle der IT?

Ein aktueller Forrester Report mit dem Titel The Social CIO geht von folgender Fragestellung aus: “What have you done to empower your workers with the knowledge they need to create, innovate, and advocate for your offerings on a global stage?”

Schon wieder dieses Wort: Empowerment. Es verfolgt uns seit Jahren und lässt sich nicht mit der Einführung von Tools besänftigen. Hier geht es um die Frage, wie man an den Schnittstellen zwischen mündigen Mitarbeitern und mündigen Kunden granulare Wertschöpfung forcieren kann. Entscheidend ist, dass beide Seite ermächtigt! sind, diese vielfältigen und sich ständig neu erfindenden Interaktionen zu gestalten, wie Josh Bernoff in seinem Buch Empowered betont: „To succeed with empowered customers, you must empower your employees to solve customer problems.“

Wir freuen uns auf Ihre Kommentare!

Das Leben ein Marmeladeglas. Und die Arbeit? November 16, 2012

Posted by Wolfgang Tonninger in Business, Fun.
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Ein Philosophie-Professor stand vor seinem Kurs und hatte ein kleines Experiment vor sich aufgebaut: Ein sehr großes Marmeladeglas und drei geschlossene Kisten. Als der Unterricht begann, öffnete er die erste Kiste und holte daraus Golfbälle hervor, die er in das Marmeladeglas füllte. Er fragte die Studenten, ob das Glas voll sei. Sie bejahten es.

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Als nächstes öffnete der Professor die zweite Kiste. Sie enthielt M&Ms. Diese schüttete er zu den Golfbällen in das Glas. Er bewegte den Topf sachte und die M&Ms rollten in die Leerräume zwischen den Golfbällen. Dann fragte er die Studenten wiederum, ob der Topf nun voll sei. Sie stimmten zu.

Daraufhin öffnete der Professor die dritte Kiste. Sie enthielt Sand. Diesen schüttete er ebenfalls in den Topf zu dem Golfball-M&M-Gemisch. Logischerweise füllte der Sand die verbliebenen Zwischenräume aus. Er fragte nun ein drittes Mal, ob der Topf nun voll sei. Die Studenten antworteten einstimmig “ja”.

Der Professor holte zwei Dosen Bier unter dem Tisch hervor, öffnete diese und schüttete den ganzen Inhalt in den Topf und füllte somit den letzten Raum zwischen den Sandkörnern aus. Die Studenten lachten.

Nun”, sagte der Professor, als das Lachen nachließ, “ich möchte, dass Sie dieses Marmeladeglas als Ihr Leben ansehen. Die Golfbälle sind die wichtigen Dinge in Ihrem Leben: Ihre Familie, Ihre Kinder, Ihre Gesundheit, Ihre Freunde, die bevorzugten, ja leidenschaftlichen Aspekte Ihres Lebens, welche, falls in Ihrem Leben alles verloren ginge und nur noch diese verbleiben würden, Ihr Leben trotzdem noch erfüllen würden.” Er fuhr fort: “Die M&Ms symbolisieren die anderen Dinge im Leben wie Ihre Arbeit, ihr Haus, Ihr Auto. Der Sand ist alles Andere, die Kleinigkeiten.”
“Falls Sie den Sand zuerst in das Glas geben”,
schloss der Professor, “hat es weder Platz für die M&Ms noch für die Golfbälle. Dasselbe gilt für Ihr Leben. Wenn Sie all Ihre Zeit und Energie in Kleinigkeiten investieren, werden Sie nie Platz haben für die wichtigen Dinge. Achten Sie zuerst auf die Golfbälle, die Dinge, die wirklich wichtig sind. Setzen Sie Ihre Prioritäten. Der Rest ist nur Sand.”

Einer der Studenten hob die Hand und wollte wissen, was denn das Bier repräsentieren soll. Der Professor schmunzelte: “Ich bin froh, dass Sie das fragen. Das zeigt Ihnen, egal wie schwierig Ihr Leben auch sein mag, es ist immer noch Platz für ein oder zwei Bier.”

Versionierung: Rettung oder Fluch? November 14, 2012

Posted by Wolfgang Tonninger in Business, Fun.
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Cartoon by Geek And Poke

Digital Leadership – 3 Schlüsselkompetenzen für Führungskräfte November 9, 2012

Posted by Wolfgang Tonninger in Business, New World of Work, Trends, Wertschöpfung.
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Die Miniserie am “Reflections on Work and Live”-Blog von Franz Kühmayer liest sich wie ein Kommentar zu unserer Coverstory im BIZofIT-Magazin: Leading Passion. Wobei damit keine Wertung ausgesprochen, sondern nur eine Perspektive eingebracht wird. Ebenso gut (und chronologisch wahrscheinlich sogar korrekter) könnte es natürlich heißen, dass unsere Coverstory die Miniserie von Franz Kühmayer kommentiert. Was festzustellen ja schon wieder müßig ist, wenn man erstens bedenkt, dass dem guten Franz das ziemlich “powidl” sein wird und zweitens, dass wir alle durch unsere späte Geburt ohnehin dazu verdammt sind, mehr oder weniger geistreiche Kommentatoren und Kompilatoren zu sein und nicht die genialen Schöpfer – weil ja alles schon irgendwie einmal dagewesen (post- oder 2.x) ist.

Doch kommen wir zum Punkt. Wir gehen immer mehr auf im großen Geflecht namens Internet. Wir nutzen es täglich, sind Teil davon und merken dadurch auch immer weniger, wie sehr es uns selbst verändert.* Dazu Franz Kühmayer:

“Es verändert unsere Art, miteinander zu kommunizieren, es verändert unser Verständnis von Wissen und Arbeit, und die Art, wie wir denken und handeln. Gerade für Führungskräfte gilt es daher, einen allzu beschränkten Blick auf Gadgets und Technologien zurückzustellen, und sich statt dessen intensiv mit den gesellschaftlichen, kulturellen und somit letztlich wirtschaftlichen Veränderungsbewegungen auseinanderzusetzen.”

Und hier sind sie. Die 3 Blogeinträge zu den 3 Schlüsselkompetenzen für das Leben in der Multimediamaschine:

  1. Ein radikal neues Verständnis von Wertschöpfung
  2. Eine neue Ethik im Spannungsfeld zwischen Offenheit und Vertraulichkeit
  3. Ein integrativer Zugang zu Kommunikation

* Dass die Werkzeuge, die wir benutzen, unser Gehirn formen, ist übrigens eine Erkenntnis, die schon Friedrich Nietzsche hatte, als er 1879 halbblind in einem Zimmer in Genua die Schreibmaschine bearbeitete, die ihm ein Feund zur Verfügung stellte. Nicholas Carr hat diese Geschichte in seinem Buch “The Shallows. What the Internet is doing to our brains” übrigens wunderbar weitererzählt.

Business 2.0: Informationsmärkte & Crowdsourcing November 6, 2012

Posted by Wolfgang Tonninger in Business, Business_Intelligence, Innovation, Interviews, New World of Work, Trends, Wertschöpfung.
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Je besser Unternehmen heute in der Lage sind, auf schnell sich ändernde Marktsituationen zu reagieren, desto größer ist die Chance, dass sie längerfristig erfolgreich sind. Das verlangt, dass der Wandel selbst nicht als etwas von außen Erzwungenes, sondern als Teil der Unternehmenskultur verstanden wird. Entscheidend dabei ist, dass dieser Wandel nicht nur zustößt, sondern bewusst gelebt und gestaltet wird – über innovationsfördernde Wissens- und Teamprozesse, in denen die Erfahrungen, die das Unternehmen an den Schnittstellen zu Kunden und Partnern macht, nicht nur individuell im Kopf der Mitarbeiter passieren, sondern so zurückgespeist werden, dass das Unternehmen als Ganzes an diesem Lernen teilhat und profitiert.

Wie das konkret – und auch mithilfe von Social Media Technologien – aussehen könnte, darüber zerbrechen sich seit Jahren die Experten die Köpfe. Ein Ansatz, Licht ins Dunkel dieser schwer greif- und formalisierbaren Prozesse zu bekommen, sind sogenannte “Informationsmärkte” – Tools, die eine Art Stimmungsbarometer für die Veränderungsmaßnahmen im Unternehmen liefern. Sie funktionieren wie Börsen, indem sie sich die grundsätzlichen Funktionsweisen von Märkten zunutze machen. Nur, dass statt Unternehmensanteilen so genannte Informationsderivate gehandelt werden. Informationsmärkte bieten auch eine Möglichkeit, Mitarbeiter für strategisch relevante Themen zu sensibilisieren und Themen nachhaltig in der Organisation zu verankern.

Im Rahmen einer Veranstaltungsreihe von Heitger Consulting, der Vienna Consulting Group und DerStandard sprachen Barbara Heitger und David Schubert mit Caroline Rudzinski, Expertin für Crowdsourcing und Open Innovation, über Potenziale und Fallstricke, Erfolgskriterien und die Rolle von Führung in solchen offenen, transparenten Settings.

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