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CEO TALKS: Mit Würth Chef Alfred Wurmbrand April 30, 2013

Posted by Wolfgang Tonninger in Business, Interviews, New World of Work, Wertschöpfung.
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Ein feiner Termin in Böheimkirchen. Und es war auch ein feiner Rahmen – der Art Room von Würth Österreich. Ein Gespräch, bei dem uns Hundertwasser, Nitsch, Ringel, Rainer, Hausner, Pongratz, Hrdlicka, Attersee, Staudacher und Co über die Schultern blickten. Wir ließen uns gemeinsam mit Herrn Wurmbrand  inspirieren und die Kamera war schnell vergessen. Das Problem kam zwei Tage später beim Schneiden. So viel gutes Material. So viele interessante Perspektiven. Und so wenig Platz für dieses Format. Ein Directors Cut wäre zu wünschen, auch weil sich am Ende die sechs Minuten anfühlen wie drei.

Macht Social Enterprise Sinn? Ein CIO-Experiment April 26, 2013

Posted by Wolfgang Tonninger in Business, New World of Work, Studien, User-Experience.
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TechTarget Experte und CIO Niel Nickolaisen will nicht einfach dem Hype folgen. Er will gute Grunde, die dafür oder dagegen sprechen, soziale Netzwerke im Unternehmensumfeld einzusetzen. Sein Problem: es mangelt seinen Gesprächspartnern an Zwischentönen, die zwischen enthusiastischer Befürwortung und vehementer Ablehnung vermitteln könnten. Womit ihm nichts anderes übrig bleibt als der Weg des Experimentierens, Zuhörens und Nachdenkens. Der ja nicht der schlechteste sein soll. Seine Fragen, die ihn dabei führen sind aufschlussreich: Hoffen wir, dass Social Enterprise Technologien das Problem lösen, dass Menschen nicht kommunizieren? Oder sollen sie das Problem lösen, dass Menschen nicht die richtigen Werkzeuge besitzen, um zu kommunizieren? Zwei ganz unterschiedliche Fragestellungen, die zu ganz unterschiedlichen Lösungsansätzen führen (sollten).

Over my career, I have spent lots of time in leadership team meetings talking about how to solve internal communication problems, but we never seem to resolve them. Is that because we lack the tools or because we lack the desire?

Diesen Grundsatzfragen lässt Niel Nickolaisen zwei Experimente folgen, die genau dieser Unterscheidung nachgehen. Im ersten kommuniziert er neue Strategien und Ziele an sein Team und bittet alle Anwesenden, diese auch in ihre Sub-Teams weiterzutragen – mit mäßigem Erfolg, wie er bei einigen Checks feststellen muss. Seine Frage, ob der schlichte Einsatz von IT-Werkzeugen in diesem Fall die Kommunikation verbessern kann, ist ernst zu nehmen, wird aber in den seltensten Fällen wirklich ernst genommen. Im zweiten Experiment testet er, ob eine elektronische Ideenbox in der Lage ist, die Kommunikation zwischen unterschiedlichen universitären Abteilungen zu verbessern. Seine Fragestellung beschränkt sich nicht darauf, ob und wann diese Box gefüllt ist, sondern reflektiert vor allem den Umstand, wie mit den Ideen umgegangen wird, die in dieser Box gesammelt werden. Es folgen weitere Experimente.

Die Resultate sollten wir uns hinter die Ohren schreiben:

  • We can use technology to leapfrog over people and processes that hoard information. Those who were excluded through no fault of their own from communication and collaboration will now automatically be included in the process.
  • If no one wants to participate or engage, technology will not change that.
  • Just as it is difficult to force people to communicate and collaborate, it is difficult to force them to use technology to communicate and collaborate.
  • It is well worth some level of pilot or experimentation to see how successfully technology can improve communication and collaboration.

Ein bedenkenswerter Post.

Work Easy, Play Hard: Windows 8 im Unternehmen April 22, 2013

Posted by Wolfgang Tonninger in Business, Dynamic_Systems, Events, Microsoft, New World of Work, Security, Wertschöpfung.
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Wenn 2012 das Jahr der Produktneuheiten war – denken Sie an die neuen Versionen der Windows Server und Clients, inklusive Office –, dann ist 2013 das Jahr, um diese vielen neuen Puzzlesteine in der Praxis zu einem großen Bild zusammenzufügen, auf den Boden zu bringen; und damit die Kunden bei der Transition in Richtung Cloud Services & Devices zu begleiten und zu unterstützen. Dabei geht es eben nicht nur um neue Oberflächen und Anwendungen, sondern auch darum, die Backbones zu realisieren, um die damit verbundenen Freiheiten und Arbeitsweisen lebbar und vor allem sicher zu machen.

An vorderster Front aus Anwendersicht stehen dabei die Entwicklungen rund um Windows 8, Windows RT und Windows Phone als kompromisslose Plattform für den Unternehmenseinsatz, die es dem Benutzer ermöglichen, dass er auf seine Daten, Dokumente und Anwendungen, die ihm wichtig sind, von unterschiedlichen Endgeräten aus und auf vielerlei Arten zugreifen kann – und zwar egal, wo er sich befindet. Im Außendienst, klassisch im Büro oder auch zu Hause auf der Couch. Dass dabei die Grenzen zwischen beruflichem und privatem Einsatz verwischt werden, ist nicht zufällig, sondern programmatisch.

Georg Binder, Microsoft Evangelist und Wanderprediger, hat in seinem Vortrag am Microsoft Day die Vorteile von Windows 8 für den Unternehmenseinsatz für 4 unterschiedliche Anwendertypen & Szenarien zusammengefasst.

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Um zum VIDEO zu gelangen, bitte auf obiges Bild klicken …

Welcher CIO-Typ sind Sie und wie viel Zukunft haben Sie? April 18, 2013

Posted by Wolfgang Tonninger in Business, Business_Intelligence, Studien, Trends.
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Quo vadis CIO? fragten wir in einer unserer letzten Coverstories im BIZofIT-Magazin. Die Frage ist – zugegeben – nicht leicht zu beantworten. Fest steht, dass er seine technologische Nische verlassen und als interne Berater Geschäftsführungsverantwortung mittragen wird müssen, wenn er ein Stück von der Zukunftstorte abkriegen will. Und wer will das nicht? Er wird Verstärker sein müssen, wie Gartner Spezialist Marc McDonald in einer Keynote zum Thema CIO Leadership anmerkt. Wenn man an einen Verstärker denkt, so McDonald, dann ist die erste Komponente das Signal. Die Technologien, die das externe Signal verstärken, heißen CLOUD und MOBILITY. Die zweite Komponente, die bei einem Verstärker hinzukommt, ist sein Feedback-Mechanismus. Die Technologien dafür heißen ANALYTICS und SOCIAL MEDIA. Wenn man es dann noch schafft, die Verzerrungen und das fürchterliche Pfeifen unter Kontrolle zu kriegen (Kosten, Komplexität, Management, Overheads), hat man schon halb gewonnen.

Und “störende” Nebengeräusche gibt es genug. Denken Sie nur an die Vielfalt der Endgeräte und Zugriffsweisen, die im Unternehmenskontext zu managen sind. Restriktive Maßnahmen haben langfristig wenig Erfolgsaussichten. Das bestätigt auch der Marktforscher Das Urteil SalomosVanson Bourne, der im Auftrag von Brocade 100 IT-Entscheider gefragt hat, wohin die Rolle des CIO sich entwickelt: “Weniger Kontrolle, sehr viel mehr Beratung” lautet das einhellige Urteil. Brocade nimmt diese Erhebung zum Anlass, eine CIO-Typologie zu entwerfen. Mit dem VOLLSTRECKER, der alles als Risiko betrachtet, dem STRATEGISCHEN BERATER, der den Serverraum  mit dem Konferenzraum getauscht hat, dem MEDIATOR als besorgter Vermittler zwischen den Positionen, dem DINO, der den Zeiten ohne Mail nachtrauert und dem EVANGELISTEN, der jede DBA (Dreibuchstabenabkürzung) kennt und dem Unternehmen zwei Schritte vorauseilt.

Ein sechster Typ meldete sich heute in den CIO-News: der HIGH-TECH-SALOMON, dem die Aufgabe zukommt, Collaboration und Knowledge-Sharing zusammenzudenken und die unterschiedlichen Sorten von Information bzw. Wissen auseinanderzuhalten. Was er dazu brauchen wird? Ein salomonisches Urteilsvermögen und die Vision, das Unternehmen (wie damals Salomon sein Reich) für verschiedene Kulturen zu öffnen.

Cloud Case Study: LIVE-Wahlberichterstattung in Graz April 15, 2013

Posted by Wolfgang Tonninger in Business, Business_Intelligence, Dynamic_Systems, Referenz, Security.
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Pünktlich zum Superwahljahr wurde eine Referenz publik, die sehr schön zeigt, was eine Public Cloud Lösung leisten kann und wofür sie prädestiniert ist. Christian Ekhart, Geschäftsführer des Microsoft Partners  icomedias bringt es folgendermaßen auf den Punkt:

“Für die stufenlose ‘Leistung nach Bedarf‘, die wir dafür kurzfristig benötigten, kam eigentlich nur die Microsoft Cloud in Frage. Weil sie ein Sicherheits- und Performanceniveau bietet, das zu diesen Kosten nirgends sonst zu haben ist.”

Worum es geht? Es geht um Wahlberichterstattung. Das heißt: kurzfristige Belastungsspitzen und Informationsbereitstellung in Echtzeit – das Ganze in einem sehr kritischen Umfeld, wo kein Fehler erlaubt ist. Wenn eine Stadt wie Graz wählt, dann ist das öffentliche Interesse groß. Und dementsprechend exponiert sitzt man bei der technischen Abwicklung solcher demokratischer Prozesse in der Auslage. Vor diesem Hintergrund gingen die Verantwortlichen auf Nummer sicher und setzten auf eine Azure Public Cloud Lösung. Damit konnten konkret die Rohdaten, die vom IT-System des Landes Steiermark kamen, alle drei Minuten neu ausgelesen, berechnet und auf die Anzeigeninstanzen übertragen werden. Die notwendige Datensicherheit (inkl. Manipulationsschutz) erreichte man durch die strikte Trennung von Rohdaten und Anzeigendaten, weil damit im Internet nur die fertig berechneten Daten verfügbar waren, aber keine unveröffentlichten Ergebnisse oder Quelldaten. Als zusätzliches Service wurde parallel dazu für das Rathaus und Journalisten ein spezieller Zugang geschaffen, wo die ersten Ergebnisse aus den Sprengeln sofort (und mehr oder weniger in Echtzeit!) angezeigt wurden.

Durch die kurzfristig dazugemietete Cloud-Infrastruktur konnte ein öffentlich sensibles Projekt erfolgreich und zu geringen Kosten umgesetzt werden. Gleichzeitig wurde eine Best-Practice geschaffen, die für Kommunalverwaltungen, egal welcher Größenordnung, einsetzbar ist. So kam die Lösung auch schon 2013 bei der Bundesheervolksbefragung erfolgreich zum Einsatz.

 

Die neuesten Case Studies  finden Sie auf der Referenzplattform von Microsoft: http://www.microsoft.com/austria/casestudies

Behindert Technologie oder beflügelt sie? April 9, 2013

Posted by Wolfgang Tonninger in Business, Dynamic_Systems, New World of Work, User-Experience.
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Mobilität heißt Bewegung? Mitnichten! Mobil sein heißt heute, dass man die Dynamik der Bewegung verinnerlicht hat. Und weil das so ist, müssen wir uns im besten Fall weniger bewegen. Das heißt nicht, dass wir nur noch herumsitzen. Es heißt nur, dass wir die Wahl haben, ob wir uns bewegen oder nicht; und wie unser Öko-Fußabdruck aussieht.

Von dieser Wahlfreiheit lebt auch die neue Welt der Arbeit. Wir können wählen, wie wir uns treffen, kommunizieren und miteinander arbeiten. Real und physisch präsent oder über Instant Messaging, Desktop-Sharing, Video-Conferencing, E-Mail. Damit fallen Barrieren, die uns früher behinderten – zwischen Abteilungen, Orten, Zeiten. Das ist die vorrangige Aufgabe der Technologie, die leicht vergessen wird, weil die Devices so glitzern und die Ablenkungen so vielfältig sind.

Manche, für die diese Barrieren existenziell und bedrohlich sind, vergessen das jedoch nie. Raul Krauthausen ist so ein Mensch. Er hat eine offensichtlich schwere Körperbehinderung, die er trägt wie eine Feder auf der Stirn. Er ist eloquent, humorvoll und kämpferisch und deshalb nicht zuletzt auch Speaker auf zahlreichen Veranstaltungen rund um das Thema Mobilität. Die Einladung auf die TEDxBerlin nützte er, um Wheelmap vorzustellen, eine Open Data Webanwendung, auf der Menschen mit Mobilitätseinschränkung Orte danach beurteilen und auf einer Karte lokalisieren können, ob sie barrierefrei sind oder nicht.

Was das mit uns zu tun hat? Sehr viel. “Behindert ist einer, der Hilfe braucht”, sagt Raul Krauthausen. Wir brauchen Hilfe, wenn wir klein sind. Wir brauchen Hilfe, wenn wir krank sind. Wir brauchen Hilfe, wenn wir alt sind. So gesehen ist die alte Dichotomie von Behinderten und Nicht-Behinderten nicht aufrecht zu halten, meint Raul, und schlägt eine neue vor: “Es gibt nur Behinderte und solche, die zeitweise nicht behindert sind.”

Deshalb sollten wir auch eine einfache Frage immer im Hinterkopf haben, wenn wir Technologien bewerten: Behindert sie mich oder beflügelt sie mich?

Alles andere ist Zeitverschwendung!

katapult Event: Las Vegas in Wien April 5, 2013

Posted by Wolfgang Tonninger in Business, Dynamic_Systems, Events, Networking.
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Der nächste katapult-Event steht ganz im Zeichen des großen Microsoft Management Summit (MMS) 2013, der dieser Tage in Las Vegas über die Bühne geht. Das bedeutet über 160 Sessions, Break-Outs und Vorträge in 5 Tagen und jede Menge Vernetzungsstoff für die IT-Pros aus der ganzen Welt. Microsoft Österreich nimmt dies zum Anlass für eine Neuauflage am 17. April am Wienerberg. Mit jeder Menge Live-Demos und Anwendungsszenarien, die gemeinsam von Microsoft und den Partnern Artaker, Base-IT, Cisco, HP, Infoniqa und NetApp griffig aufbereitet werden.

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katapult ist keine Theorieveranstaltung. katapult öffnet die Fenster zur Praxis. Das zeigt auch ein Blick auf die Agenda.

Zocken Sie nicht und melden Sie sich an – für die Teilnahem vor Ort (inkl. Kinounterhaltung danach!) oder online, bevor die Plätze vergeben sind! Zwinkerndes Smiley

TED Video: Making Ideas Happen April 3, 2013

Posted by Wolfgang Tonninger in Business, Innovation, User-Experience.
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Scott Belsky, Autor des Bestsellers “Making Ideas Happen” spricht über die einzelnen Phasen des kreativen Prozesses und dabei vor allem darüber, wie man möglichst unbeschadet durch das Projekt-Plateau kommt, das jede Idee auf dem Weg zur nachhaltigen Innovation überwinden muss.

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