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Case Study: Weltweite Softwareverteilung leicht gemacht July 30, 2013

Posted by Wolfgang Tonninger in Business, Dynamic_Systems, Microsoft, Referenz.
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Die AVL List GmbH aus Graz ist mit seinen über 6.000 Mitarbeitern in mehr als 45 Niederlassungen das weltweit größte unabhängige Unternehmen für die Entwicklung, Simulation und Prüftechnik von Antriebssystemen für PKW, LKW und Großmotoren. Um den weltweiten Zugriff auf ihre Lösungen für Simulations-, Mess und Prüftechnik schneller, transparenter und kontrollierter zu machen, setzte man bei AVL auf die Softwareverteilung über die Azure Cloud mit direkter SharePoint-Anbindung.

Konkret wurde im bestehenden und gut etablierten SharePoint Extranet ein eigener Bereich aufgemacht, über den Kunden von überall auf der Welt gemäß ihrer Lizenzvereinbarungen aktuelle Versionen und Service Updates ihrer Software einsehen und im direkten Zugriff auf den Azure Cloud Container schnell, sicher und kontrolliert herunterladen können.

Das erhöht die Sicherheit, reduziert die Kosten und sorgt für eine gut dokumentierte und kontrollierte Bereitstellung. Parallel dazu konnten im Zusammenspiel mit dem SharePoint Intranet  die Freigabeprozesse vereinfacht und beschleunigt werden.

Durch die Verbesserungen in Bezug auf Performance, Transparenz und Prozessabwicklung, die mit der Azure-Lösung bei der Softwareverteilung erzielt wurden, sind wir heute näher beim Kunden – und das bei geringeren Kosten.
DI Robert Korošec
Global Manager Suite und Testcenter, AVL List GmbH

Die komplette Story, die vom Microsoft Partner e1 Business Solutions GmbH umgesetzt wurde, finden Sie im Referenzenweb.

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Don’t get Scroogled! July 25, 2013

Posted by Wolfgang Tonninger in Business, Competition, Microsoft, Security.
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Ein kleiner Nachtrag zur Diskussion über Datensicherheit und Privatsphäre – für alle, die die Microsoft Initiative noch nicht kennen. Immer wieder zum Haare Raufen: Oder wussten Sie, dass bei jedem Kauf einer Android App im Google App Store Ihr vollständiger Name, E-Mail-Adresse und Wohnort an den Hersteller dieser App weitergereicht werden – nicht aus Versehen, sondern systematisch und ohne Hinweis oder Warnung? Auch wenn es dazu viele unterschiedliche Positionen gibt, die Faktenlage ist erdrückend.

Microsoft_scroogled

Mehr dazu und ein paar nette Videos unter: http://www.scroogled.com

David Chappel über Windows 8 als Entwicklungsplattform July 19, 2013

Posted by Wolfgang Tonninger in Business, Dynamic_Systems, Microsoft, Networking, Trends.
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Während zur Zeit alle über die große Reorganisation bei Microsoft reden, nehme ich dieimage Gelegenheit wahr, David Chappel`s Beobachtungen anlässlich der Microsoft Build Konferenz (vormals PDC – Professional Developer Conference) ins Deutsche zu übersetzen. David Chappel, Chef von Chappell & Associates in San Francisco, ist Berater, Buchautor und begehrter Redner in Sachen Technologievermittlung und Technologiebewertung und hat auf unsere Frage, ob die Cloud ein Hype ist, an anderer Stelle wie folgt geantwortet:

“I am not concerned anymore that the cloud is just hype. Yes, there is a lot of hype. But there is a lot of success too.”

Hier nun seine (nur minimal gekürzten) Gedanken zur Build-Konferenz:

  • “Was wir heute an Veränderung erleben, ist außerordentlich – und das sowohl Server- als auch Client-seitig. Aus On-Premise Rechenzentren werden Cloud-Plattformen, während Handys und Tablets neben den klassischen Desktops und Laptops als Clients immer wichtiger werden. (Wohlgemerkt: Wir befinden uns nicht in einer Post-PC-Ära – Desktops und Laptops werden noch lange Zeit eine Rolle spielen – aber wir befinden uns in einer PC+-Ära.) Kaum zuvor in der Industriegeschichte hat sich so viel getan, wie heute.
  • Gleichzeitig geht die Ära der großen Konferenzankündigungen einem Ende entgegen. Dass es diesmal auf der Build wenig Neues gab, hat weniger mit der Build zu tun als mit der Welt, in der wir leben. Heute werden nicht alle paar Jahre die großen Veränderungen ausgerufen – einfach darum, weil das Neue im Monatsrhythmus daherkommt. Der Schritt in eine hochmobile, Cloud-basierte Welt macht es einfach möglich, Software in viel kürzeren Zyklen upzudaten. Kein Wunder, dass die Hersteller diese neuen Möglichkeiten auch nutzen. Außer Apple vielleicht, die immer noch die großen Enthüllungen zelebrieren. 
  • Windows 8 ist ein Langzeitprojekt. Man wird ihm nicht gerecht, wenn man den großen Erfolg in den nächsten drei Monaten erwartet (auch wenn es immer wieder daran gemessen wird). Das neue Windows Client-Betriebssystem wird bestimmend sein für die nächsten Jahre. Und deshalb ist das, was Microsoft hier unternimmt, von besonderer Wichtigkeit. In Anbetracht der Größe dieses Wandels wird es wohl noch eine Weile dauern bis klar ist, wie das Neue im Detail aussehen wird – das beeinflusst die geplanten Updates in Windows 8.1 und die immer neuen Formfaktoren bei den Windows 8 Devices. Und eine Beruhigung ist noch nicht in Sicht.
  • Cross-Generation-Links: Interessantes Detail auf der Build-Konferenz war, dass die Teilnehmer aus so ziemlich allen Altersgruppen kamen. Ein gutes Zeichen für das gesamte Microsoft Ökosystem, zumal der Wind auf den Universitäten eindeutig in Richtung Linux bläst.”

Sie fragen sich, warum im BusinessReadyBlog über eine Entwicklerkonferenz geschrieben wird? Ganz einfach: Weil wir immer noch und immer wieder über den Tellerrand hinausschauen wollen. Weil dort die Weichen gestellt werden für fast alles. Und weil ohne Entwickler gar nichts geht. Diese Einsicht teilen wir mit Steve Ballmer, dessen Unterstreichung bereits zum Klassiker geworden ist: Developer, Developer, Developer, … viel Spaß!

Bill Gates: Quote of the Day July 17, 2013

Posted by Wolfgang Tonninger in Business, Innovation, Microsoft, Wertschöpfung.
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“Welchen Beitrag leisten die neuesten technologischen und wissenschaftlichen Entwicklungen, wenn es darum geht, die realen Probleme dieser Welt zu lösen"?” – darüber diskutierten mehr als image400 Forscher aus 29 Ländern am 15. Juli beim jährlichen Faculty Summit in Redmond. Mit dabei auch Bill Gates mit einer Keynote zum Thema “Innovation und Opportunity – the Contribution of Computing to Improving Our World”.

Auf die Frage nach dem Konfliktpotenzial zwischen Commercial und Open Source Software in der “Bill and Melinda Gates Foundation” antwortete er wie folgt:

“Thank God for commercial software. It actually funds salaries, gives people jobs … and thank God for free software. Free software lets people get things out there that you can play around and build on. But the two work very well in a nice common ecosystem.” Bill Gates

Mehr dazu gibts hier: Microsoft Research Faculty Summit site.

Datensicherheit hin, Datensicherheit her July 12, 2013

Posted by Wolfgang Tonninger in Business, Dynamic_Systems, Security, Trends.
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Wie geht es weiter nach Prism? Was ist neu? Was ist unerwartet? Dass Geheimdienste im Besitz von Informationen sind? Dass BigData nicht nur ein Versprechen ist, sondern auch eine Drohung. Oder dass Evo Morales gern allein fliegt? “Dem Zufall keine Chance geben” lautet das Credo von Rudi Klausnitzer, der ein “rundherum positives Buch” zu BigData schreiben wollte.  Ich würde meinen: ein rundherum naives Ansinnen – weil es hinter vorgehaltener Hand suggeriert, dass wir der Datenflut, die uns seit Jahren zu erdrücken droht, rein technisch Herr/Frau werden können, ohne unseren Umgang mit Information zu verändern.

Die Sache hat nicht nur einen Haken, sondern auch zwei Seiten. Die eine heißt “Überwachung” und ist zur Zeit in aller Munde. Die andere, die man nicht aus den Augen verlieren sollte, heißt “Transparenz” und zeigt sich in Initiativen wie OpenDataCity, die versuchen, die Zugänglichkeit dieser Daten zu nutzen, um die Geschichten aufzustöbern und zu erzählen, die sich dahinter verbergen.

image

Wohlgemerkt: man sollte beides im Auge behalten. Beides gleichzeitig zu fordern, wie Toni Pohl es indirekt – in seinem übrigens sehr lesenswerten Blogpost – tut, ist ebenfalls blauäugig. Fest steht: Wir bewegen uns auf unsicherem Terrain, gratwandernd. Eine Bewegung, die unsere volle Aufmerksamkeit verlangt. Ideologische Krücken werden dabei wenig hilfreich sein. Kritische Fragen jedoch sehr wohl.

Ein eindrucksvolles Beispiel liefern kritische Studenten in den USA – ja, die gibt es –, die bei einer Anwerbe-Veranstaltung der NSA sehr kritisch nachfragen und die NSA-Leute gehörig ins Schwitzen bringen: Students Question the NSA at Recruiting Session

Chapeau!

Physiotherm Case: Nachgefragt / Digging deeper July 9, 2013

Posted by Wolfgang Tonninger in Business, Dynamic_Systems, Interviews, Microsoft, Referenz, Wertschöpfung.
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Der Physiotherm Video-Case, den wir vor wenigen Wochen in Tirol aufzeichneten und in diesem Blog veröffentlichten, sorgt auch international für Aufsehen. Grund genug für uns, noch einmal nachzufragen und das VIDEO auch mit englischen Untertiteln anzubieten. Die Antworten, die wir von Gerald Gunsch (Foto), dem IT-Leiter bei Physiotherm, bekamen, möchten wir Ihnen nicht vorenthalten.

Herr Gunsch, die Geschichte, die wir im VIDEO erzählen, ist ja nicht nur eine Cloud-Geschichte rund um den Einsatz von Office 365, sondern auch eine Geschichte über IT-Wachstum und IT-Management in gewachsenen Umgebungen. Welche Rolle spielt die Cloud für Sie in Bezug auf Homogenisierung?

ggunschGerald Gunsch: Die Cloud-Lösung bedeutet für uns als IT-Abteilung eine Entlastung. Wir haben uns freigespeilt, damit wir uns auf die Kernprozesse und Business-Anwendungen konzentrieren können. Trotz unserer Hybrid-Situation, mit der Cloud auf der einen und lokalen Anwendungen auf der anderen Seite, gibt es keine Schnittstellenproblematik, einfach weil es eine integrierte Lösung ist. Für unsere Mitarbeiter ist es eine runde Sache, egal ob sie in London oder in München sitzen, sie können zentral auf aktuelle Daten zugreifen und arbeiten in der gewohnten Microsoft Umgebung. Und wir haben die Basis geschaffen, damit wir die nächsten Jahre erfolgreich weiterwachsen können.

For the IT department, the Cloud solution makes things a lot easier. It gives us space to concentrate on the core processes and business applications. And there are no interface conflicts, despite our hybrid situation, because it is an integrated solution. For our staff this is ideal because, whether they sit in London or in Munich, they can centrally access all the current data and work in their familiar Microsoft environment. We have created the basis from which to continue to grow in the coming years.

Homogenität erlangen wir innerhalb der nächsten Monate, indem wir die Umstellung auf Windows 8 abschließen werden. Somit werden wir im Zusammenspiel zwischen Microsoft und VMWare View durchgehend auf allen Endgeräten für unsere Mitarbeiter einheitliche Systeme verfügbar machen. In Bezug auf Office 365 war der Schritt der Vereinheitlichung der verschiedenen Vorgänger-Email-Systeme ebenfalls ein wesentlicher Aspekt. Dadurch, dass Exchange/Outlook ein Industriestandard ist, gibt es eine derartige Schnittstellenproblematik, wie zuvor mit Google oder Tobit nicht mehr. Auch weil Softwarehersteller ihre Messaginglösungen auf Basis der Microsoft-Programme konzipieren und testen.

Aber Cloud war ja für Sie zunächst nicht gleichbedeutend mit Microsoft Cloud?

Gerald Gunsch: Das ist richtig.  Aufgrund unseres enormen Wachstums – in 10 Jahren von 15 Mitarbeitern auf heute 210 Mitarbeiter gewachsen – war die IT-Abteilung immer gefordert, die Strukturen möglichst schlank zu halten. Deshalb haben wir uns sehr bald für die Cloud entschieden. Im Bereich Office setzten wir zunächst auf Google Apps. Das war zunächst einfach und unkompliziert. Aufgrund der fehlenden Integration von Google Apps in unsere Office-Anwendungen haben wir uns jedoch vor einem Jahr entschieden, in die Microsoft Cloud zu gehen.

With the company growing, the IT department’s job has been to keep the structures as lean as possible. Which is why we soon opted for the Cloud, initially for Google Apps. Due to the lacking integration of Google Apps with our Office applications, we decided a year ago to switch to the Microsoft Cloud solution.

Ist diese Vergangenheit ein Grund, warum die Website von Physiotherm noch auf Linux läuft?

Gerald Gunsch: Kann man sagen. Wir haben uns wie gesagt vor einigen Jahren intensiver mit Open Source beschäftigt, mittlerweile tun wir das nicht mehr so umfangreich.  Unsere Websites sind als Präsentationswebsites konzipiert und laufen auf Typo 3. Die Bearbeitung erfolgt ausschließlich durch die Marketingabteilung und ist dort in guten Händen. Die Websites selbst werden seit längerem extern gehostet und nachdem die Qualität passt haben wir vorerst auch keinerlei Änderungen geplant.

Some years ago we invested heavily in Open Source, in the mean time this got strongly reduced. The website runs on Typo3 and is in good hands with our marketing team.

Welche Browser haben sie im Einsatz?

Gerald Gunsch: Derzeit verwenden wir standardmäßig den Internet Explorer, andere Browser werden von uns nicht favorisiert.

Und wie sieht es mit dem Einsatz von Smartphones aus?

Gerald Gunsch: Wir verwenden Nokia Telefone mit Windows 7/8 oder iPhones. Derzeit werden keine weiteren Phones im Firmennetz supportet.

Danke für das Gespräch.

Und hier noch das Physiotherm VIDEO mit engl. Untertiteln (engl. Version):

Trends & Visions: Erfolgsfaktoren für IT-Investments July 3, 2013

Posted by Wolfgang Tonninger in Business, Dynamic_Systems, Interviews, Kosten, Microsoft, New World of Work, Wertschöpfung.
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Wie schon im letzten Jahr gibt es auch heuer wieder eine Sondernummer des BIZofIT-Magazins. In Form eines VIDEO-Interviews, das wir an einem der ersten Sommertage dieses Jahres, Anfang Juni, im Garten des Microsoft Office am Wienerberg mit Peter Hermann, dem neuen Leiter für den Geschäftsbereich Unternehmenskunden, führten und für Sie aufzeichneten.

Darin beleuchten wir die aktuelle Marktsituation und die neue Rolle von Microsoft als Anbieter von Hardware und Services. Was dabei auffällt, ist zum einen, dass die Themen Mobility, Cloud und das neue Arbeiten zwar die Gleichen bleiben, sich jedoch immer mehr verzahnen. Zum anderen, dass die Aspekte Kosten und Innovation heute in einem Atemzug genannt werden, wenn es darum geht, die Position zu beleuchten, von der aus wir uns diesen Themen nähern.

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