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Big Data auf österreichisch November 13, 2013

Posted by Wolfgang Tonninger in Business, Business_Intelligence, Microsoft, Studien, Trends, Wertschöpfung.
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Laut Marktforscher IDC werden bis 2015 rund 15 Milliarden Geräte mit dem Internet verbunden sein. Und all diese Geräte interagieren untereinander und produzieren fortwährend Daten. Vom Anbeginn der Menschheit bis 2003 wurden insgesamt zwei Exabyte an Daten generiert – die gleiche Menge entsteht heute in zwei Tagen. Vor diesem Hintergrund verwundert es nicht, dass sich immer mehr Unternehmen die Frage stellen, wie sie diese Daten für ihre Zwecke nutzbar machen können. Erstaunlich ist dagegen das Ergebnis einer EMC-Umfrage, nach dem 68 Prozent der befragten IT-Entscheider überzeugt sind, dass Entscheidungen in ihren Unternehmen durch eine bessere Nutzung von Daten leichter getroffen werden, jedoch in nur 31 Prozent der Unternehmen die Führungsebene bei wichtigen Entscheidungen auf Big Data vertraut. Obwohl 77 Prozent der Befragten das Budget als den wichtigsten Faktor für geschäftspolitische Entscheidungsprozesse nennen, wurde als häufigstes Hemmnis für die Einführung von Big Data das Fehlen eines klaren Geschäftsmodells oder ROI (33 Prozent) angeführt.

Man weiß um die Möglichkeiten, ist jedoch nicht bereit, sie zu realisieren.
Dass das kein österreichisches, sondern möglicherweise ein europäisches Phänomen ist, meint Viktor Mayer-Schönberger, Salzburger Professor an der Oxford University – und das obwohl der Kampf um Big Data bereits voll entbrannt ist. Es geht um Mustererkennung (den Roman dazu gibt es von William Gibson) und um die Fähigkeit, “Informationen so zu nutzen, dass daraus neue Erkenntnisse, Güter und Dienstleistungen gewonnen werden.” Das Problem: “Während sich in den USA ganze Industrien auf die Datenberge stürzen, ihre IT-Technologie nachrüsten, der Staat öffentlich zugängliche Daten gratis zur Verfügung stellt und die Start-up-Szene massiv finanziell gepusht wird, befindet sich Europa in der Warteschleife. Es wurde von der EU einmal eine Milliarde € in eine Suchmaschine investiert, dann in Internetprojekte, dann wurde es wieder abgedreht. Wenn man in Europa öffentlich zugängliche Daten KMU und Start-ups kostenlos zur Verfügung stellen würde, wäre schon viel geholfen.”

Geholfen wäre vielleicht auch, wenn Sie sich am 25.11. in Wien die Science Busters geben und “ganz nebenbei” das Wichtigste rund um das neue Microsoft Cloud OS und Big Data abholen. Zur Anmeldung geht´s hier: www.microsoft.at/bigdata

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