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VIDEO: Windows 10 als Turbo für die Immobilienbranche January 25, 2016

Posted by Wolfgang Tonninger in Business, Dynamic_Systems, Interviews, Microsoft, Referenz, User-Experience, Wertschöpfung.
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“Eigentlich hat mir Herr Scholda das neue Betriebssystem untergejubelt. Nur als ich die Geschwindigkeit sah, mit der ich plötzlich unterwegs war, musste ich nicht mehr groß überzeugt werden.” Ing. Wolfgang Fessl, Immobilientreuhänder und Prokurist bei Reinberg & Partner, schmunzelt, wenn er an die Chronologie der Implementierung von Windows 10 denkt. Aber wenn das Klima passt, ist vieles möglich. Davon konnten wir uns beim Dreh überzeugen!

 

 

VIDEO: Microsoft Dynamics CRM beflügelt Swarovski´s Global Sales und Marketing November 23, 2015

Posted by Wolfgang Tonninger in Business, Dynamic_Systems, Interviews, Microsoft, Networking, Referenz, Trends, Wertschöpfung.
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Mit zunehmender Durchlässigkeit von Abteilungs- und Unternehmensgrenzen verändert sich auch die Kommunikation aller Stakeholder in den betreffenden Prozessen. Kunden werden zu „Prosumern“, die in Entwicklungsprozesse eingreifen und Produkte mitgestalten. Das trifft in besonderem Maße auf Unternehmen zu, die über gemeinsame Wertschöpfungsketten miteinander verbunden sind.

Womit wir eigentlich schon bei Swarovski Elements wären, der B2B-Unit von Swarovski, die Premium-Partnern und -Kunden auf der ganzen Welt hochwertige Kristalle, innovative Applikationen und punktgenaue Services anbietet.

Dass diese neuen Vernetzungen auch Akquise- und Verkaufsprozesse neu definieren, unterstreicht Flemming Nielsen, VP Sales Asia South, Swarovski Professional: „Heute befindet sich der gesamte Verkaufsprozess in einem Umbruch – Informationen sind auf den verschiedensten Kanälen zu finden und nicht mehr auf einen Ort beschränkt. Informationen, auf die unsere Sales Mitarbeiter jederzeit Zugriff haben müssen – egal, ob sie von internen Systemen kommen oder aus sozialen Plattformen wie LinkedIn. Deshalb suchten wir nach einer intelligenten Lösung, die sie in den Prozessen des Reporting, Forecasting, etc. schnell und effektiv unterstützen kann und ihnen Luft schafft, damit sie sich noch besser auf ihre Kunden konzentrieren können.“

Und dann gibt es da noch den schönen Nebeneffekt von Microsoft Dynamics CRM, dass damit die Kommunikation zwischen Headquarter und den Regionen verbessert wird und durch die erhöhte Transparenz bei der Informationsweitergabe die Bereiche im Unternehmen und die Niederlassungen in der Welt näher zusammenwachsen.

Das schöne an diesem Projekt: Auch die Kommunkation während des Drehs war vorbildlich. So macht arbeiten Spaß.

VIDEO: Zu Besuch beim Start-up AprintaPro August 24, 2015

Posted by Wolfgang Tonninger in Business, Dynamic_Systems, Innovation, Interviews, New World of Work, Referenz.
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Als passionierter Entwickler hat Mathias Zwirschitz, Master-Mind und Gründer des Start-ups AprintaPro ziemlich schnell das Problem der 3D-Drucker für den Heimgebrauch entdeckt: die Haftung der 3D-Drucke auf der Druckoberfläche: “Dieses Problem haben wir mit Printer Fix gelöst, ein Haftmittel für 3D-Drucke für den Heimgebrauch. Wir sind der erste Anbieter weltweit, der mit allen Materialien und Druckern arbeiten kann.”

Dabei hat das avancierte Wiener Start-up von Anfang an den globalen Markt im Auge – und vertraut dabei auf Microsoft IT-Lösungen, die selbst sprunghaftes Wachstum optimal unterstützen. Das international zusammengewürfelte Team aus 6 Leuten setzt auf dynamische Kommunikation und verzichtet weitgehend auf klassische Firmenattribute, wie Govin Nair, Marketing Manager des Unternehmens betont: “We don’t need a fancy office, we work from everywhere, from our homes, from the university, from coffeeshops and even from a park bench. And that’s why we need technologies that support these different styles of working.”

Wir drücken dabei die Daumen!

#SongContest: Das finale Video June 9, 2015

Posted by Wolfgang Tonninger in Business, Dynamic_Systems, Events, Microsoft, Referenz.
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Ich gehe die Tage auf meinem Kalender zurück. Bis zum 19.3. – als der Song Contest als Projekt an meiner Tür klopfte und hereintrat bevor ich sie öffnen konnte. Seitdem besetzte es beinahe jeden Winkel meines Zimmers und machte sich breit und breiter. Jetzt haben wir Juni und der Frühling gibt in ein paar Tagen dem Sommer die Hand. Dazwischen liegen intensive und bereichernde Begegnungen mit Menschen, die durch eine gemeinsame Aufgabe wie mit einem unsichtbaren Band verbunden waren. Das finale Video ist fertig und bildet einen goldenen Schlusspunkt hinter diesem Projekt. Es ist Zeit, Danke zu sagen – für diese tolle Zusammenarbeit über Unternehmensgrenzen hinweg. Zeit, das Zimmer zu verlassen und nach draußen zu gehen. In den Sommer hinein.

Die Textreferenzen zu diesem Projekt finden Sie hier.

ESC Case #1 – Miteinander arbeiten und Vielfalt leben. Technologien bauen Brücken.
https://customers.microsoft.com/Pages/CustomerStory.aspx?recid=19664

ESC Case #2 – Ein Duo zum Verlieben! Die Concierge APP auf Lumia 535 Smartphones.
https://customers.microsoft.com/Pages/CustomerStory.aspx?recid=21172

ESC Case #3 – Voting APP: Cool, kugelsicher und skalierbar. Interaktion schafft Nähe.
https://customers.microsoft.com/Pages/CustomerStory.aspx?recid=21300

ESC Case #4 – Building Bridges – Empowering Creativity. Vor, während und nach dem Event. https://customers.microsoft.com/Pages/CustomerStory.aspx?recid=21469

#SongContest – wordraps, 2 May 18, 2015

Posted by Wolfgang Tonninger in Business, Dynamic_Systems, Events, Fun, Innovation, Interviews, Microsoft, Referenz, Security.
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Morgen beginnt die Finalphase des Song Contest mit dem ersten Semifinale. Pünktlich dazu wurde die offizielle Song Contest Companion APP nun auch mit allen Voting-Funktionen ausgestattet. Einen Blick hinter die Kulissen bietet der Wordrap mit Rolf Kluge, CTO von APPSfactory, die zusammen mit der digame mobile GmbH für die Entwicklung dieser wirklich gelungenen APP, die auf allen, gängigen mobilen Devices lauffähig ist, verantwortlich zeichnet. Den ersten Belastungstest gibt es morgen abends.

#SongContest – wordraps, 1 May 12, 2015

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Der Song Contest rückt näher. Der Countdown läuft. Noch ein paar Tage bis zum ersten Semifinale und wir mitten in den Aufnahmen. Der Drehtag in Leipzig war super spannend. Hier eine kostprobe aus einem der Interviews, die wir zusammen mit dem Discovery Channel drehten: Robert Jeschonnek, Partner Business Evangelist, Microsoft, im Wordrap – positioning the Eurovision Song Contest 2015 in Vienna.

VIDEO Case: Pipelife – mit Kunststoffrohren Welten verbinden December 16, 2014

Posted by Wolfgang Tonninger in Business, Dynamic_Systems, Interviews, New World of Work, Referenz, Security, User-Experience.
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Pipelife stand vor der Herausforderung, 20 verschiedenen E-Mail-Systeme möglichst rasch in eine einheitliche Kommunikationsplattform zusammenzuführen und in die Wienerberger Gruppe zu integrieren. Gelungen ist dies mit Office 365 und einem hybriden Ansatz, der es erlaubt, die Cloud-Welt von Pipelife und die lokale On-Premise-Welt von Wienerberger so transparent miteinander zu verbinden, dass Mitarbeiter ihren Präsenzstatus einsehen, Kalendereinträge teilen und auf ein einheitliches Adressbuch zugreifen können. Unterm Strich sorgt dies für mehr Flexibilität des Einzelnen und eine bessere Zusammenarbeit im Unternehmen.

„This is not a Pipe“ – das berühmte Bild von René Margritte empfängt uns mit seinem feinen Humor und einer zusätzlichen Pointe, als wir das Büro von Marc Vandermensbrugghe, Chief Financial Officer (CFO) von Pipelife, betreten; und stößt wie von selbst die Tür auf in Richtung Kultur, die in diesem Unternehmen einen großen Stellenwert hat. Das unterstreicht auch Niels Rune Solgaard-Nielsen, CEO des Unternehmens, der sich inzwischen zu uns gesellt hat: „Wenn wir von IT sprechen, sprechen wir nicht von Technologie, sondern darüber, wie wir Menschen miteinander verbinden. Richtig eingesetzt kann Technologie zu einer Kultur beitragen, in der wir uns gegenseitig unterstützen, um Ziele gemeinsam zu erreichen.” Dieser entschiedene Blick auf die kulturellen Aspekte ist durchaus bemerkenswert für ein Projekt, in dem auch die Zahlen stimmen, wie Marc Vandermensbrugghe betont: „Unser Ziel war es, jeden Pipelife Mitarbeiter in einem einheitlichen System zu integrieren. Mit dem Effekt, dass wir heute bei den Telefon- und Reisekosten signifikante Einsparungen erzielen.”

Das ist aber noch nicht alles. Zur wirklichen „coolen Integrationsgeschichte“, wie Boris König, Head of Corporate Information Management, meint, wird dieses Projekt erst durch die Anwender. „Die Zusammenführung der unterschiedlichen Systeme war die eine Seite. Die Integration in die bestehende On-Premise Exchange-Umgebung über ein hybrides Szenario war die andere. Entscheidend aber ist, dass es in der Unternehmensrealität für die Anwender keinen Unterschied macht, in welcher Welt sie sich aufhalten – On-Premise oder in der Cloud. Sie können Kalenderdaten austauschen, sie haben ein globales Adressbuch mit allen Kontaktdaten, sie können Meetings festsetzen und dabei auch den Präsenzstatus der Teilnehmer berücksichtigen. Diese Transparenz zeigt, dass die Integration wirklich nahtlos gelungen ist.“

Die Umsetzung
Eine weitere Herausforderung in diesem Projekt bestand darin, Integration und Implementierung möglichst zügig voranzutreiben – was bei 1.600 Usern in 26 Ländern und einem Projektteam von gerade einmal vier Leuten zunächst wie ein frommer, nicht sehr realistischer Wunsch anmutete. An dieser Stelle kann sich Boris König ein Schmunzeln nicht verkneifen, schaffte er es doch in diesem Prozess, zwei Fliegen mit einer Klappe zu schlagen: „Um nicht zuvor die verschiedenen Active Directories integrieren zu müssen, entschieden wir uns für den Einsatz des Microsoft Forefront Identity Managers. Er erlaubte es uns, die notwendigen Daten einfach in ein globales Verzeichnis zu übernehmen und dort mit einem Office 365-Tool namens DirSync in die Cloud zu synchronisieren. Das Erfreuliche daran ist, dass wir mit diesem Tool gleichzeitig auch die Datenqualität dramatisch anheben konnten.” Konkret können durch bestimmte Mechanismen, die der Forefront Identity Manager bietet, auf der einen Seite Daten direkt und automatisch übernommen werden, auf der anderen Seite wurden damit Qualitätshürden für die Dateneingabe eingebaut, die sicherstellen, dass z.B. für jeden Mitarbeiter die Telefonnummer im richtigen (d.h. internationalen) Format gespeichert wird. Eine Maßnahme, die bei den Anwendern besonders gut ankommt, weil sie sich damit auf die Richtigkeit der Daten, die sie im System finden, jederzeit verlassen können – was wiederum die Nutzung ankurbelt.

Womit wir bei der Akzeptanz wären, die bei so einem Projekt neben der technischen Implementierung naturgemäß extrem wichtig ist. Weil Mitarbeiter auch unterstützt und geschult werden mussten, war es von zentraler Bedeutung, von Anfang an das Management und alle Stakeholder in den Ländern an Bord zu holen – damit auch die Lernziele, Lizenzaspekte, Compliance-Aspekte und die örtlichen Infrastrukturvoraussetzungen berücksichtigt werden konnten. Das passierte in lokalen KickOff-Veranstaltungen, in denen die neue Kommunikationsumgebung den Anwendern schmackhaft gemacht wurde. Boris König erinnert sich an einen

Gag, bei dem während der Präsentation der Ernstfall simuliert und angenommen wurde, dass gleichzeitig die Internet-Verbindung und das Stromnetz zusammenbrechen: „Wir zeigten, dass wir selbst in diesem Fall die Präsentation vom Smartphone fortführen konnten. Das hat die Leute beeindruckt und unsere Überzeugungsarbeit ganz wesentlich erleichtert.”

Die persönliche Nutzung
In dieselbe Kerbe schlägt auch Marc Vandermensbrugghe: „Entscheidend ist, dass wir uns verbinden und austauschen können, wann immer wir wollen und wo immer wir sind. Im Büro, zuhause oder unterwegs. Und dass es einfach ist – egal, welches Endgerät wir einsetzen: Laptop, Desktop, iPad oder Smartphone. Ein Klick und wir sind verbunden.” Auf seine persönliche Lync-Nutzung angesprochen, lässt sich Marc Vandermensbrugghe Zeit für einen differenzierten Blick: “Natürlich ist jetzt nicht alles Lync, nur weil wir Lync haben. Für Ganztagesmeetings mit lokalen Managern bevorzuge ich, physisch präsent zu sein, aber gerade für kurze Adhoc-Abstimmungen in verteilten Teams ist Lync geradezu perfekt.” Boris König „outet sich“ persönlich als OneNote-Fan, weil er damit am besten seine Ideen organisieren und abrufen kann: „Weil es auch am Wochenende immer wieder vorkommt, dass ich eine Idee am Handy festhalte. Und am Montag kann ich dann im Office nahtlos mit meinem Laptop weitermachen. Oder auf Reisen: Da arbeite ich mit einem iPad und habe via Office 365 jederzeit Zugriff auf meine Daten. Und ich muss nicht daran denken, beim Umstieg von einem Endgerät auf das andere meine Daten zu replizieren.”

Bei Pipelife wird IT vom User her gedacht!
Das zeigt sich auch beim Thema Gerätevielfalt. Hier geht die IT-Abteilung einen Weg, der eng mit den Anwendern abgestimmt ist. Dazu Boris König: „Natürlich versuchen wir im Bereich PC und Laptop zu standardisieren, aber gerade im Bereich mobile Devices hat es sich gezeigt, dass wir uns öffnen und in der Lage sein müssen, ganz unterschiedliche Plattformen zu integrieren. Auch, weil sich die Welt so rasch verändert und wir einfach nicht sagen können, welche Devices sich in naher Zukunft behaupten werden.”

Zwischen Cloud und Lagerfeuer November 27, 2014

Posted by Wolfgang Tonninger in Business, Dynamic_Systems, Interviews, Referenz, User-Experience, Wertschöpfung.
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Man erkennt sie sofort, wenn man ihnen begegnet. Halstuch und Hemd sind neben dem Händedruck untrügliche Erkennungszeichen der Pfadfinder und Pfadfinderinnen Österreichs, die sich als Teil einer weltumspannenden Jugendbewegung begreifen, die „Vielfalt in all ihren Facetten lebt“, wie Hubert Novak, Bundespräsidiumssekretär, betont. Wir wollten wissen, was Pfadfindersein heute bedeutet und machten uns ein Bild davon. Beim „WURZL 2014“, dem großen Sommerlager, das diesmal in Hofgastein stattfand.

Um so eine Veranstaltung wie das WURZL 2014 organisieren zu können, ist es erforderlich, dass Mitarbeiter und Funktionäre, die auf ganz Österreich verteilt sind, miteinander kommunizieren und Dinge umsetzen. Die Herausforderung dabei ist die ehrenamtliche Tätigkeit, die es uns oft sehr schwer macht, gemeinsame Termine zu finden, um diese Aufgaben bewältigen zu können“ – zumal viele dieser Heinzelmännchen, die im Hintergrund unentgeltlich arbeiten, ihre Daten auf ihrem persönlichen Rechner speichern, auf einem Block aufschreiben oder mit einem USB-Stick mit sich herumtragen. So war das zumindest bis vor kurzem, wie Stefan Gärtner, IT und Organisation, Bundeszentrum Wassergspreng, sich erinnert: „Weil ehrenamtliche Mitarbeiter kein gemeinsames Büro haben, ergab es sich, dass jeder seine Insellösung mit sich spazieren trug. Wir arbeiten zu unterschiedlichen Zeiten und an unterschiedlichen Orten. Deshalb war eine Konsolidierung auf Systemebene für uns von existenzieller Bedeutung.“

Mit der Office Cloud-Lösung steht den mehr als tausend Funktionäre und Gruppenleiter bei den Pfadfindern und Pfadfinderinnen Österreichs heute eine gemeinsame Plattform zur Verfügung, wo sie ihren Office 365-Account über ein von Artaker Computersysteme bereitgestelltes Self-Service-Portal individuell freischalten können; auch das ein Verfahren, das den administrativen Aufwand entscheidend minimiert. Damit sind alle neuen Anwender in der Lage, quasi auf Knopfdruck auf eine gemeinsame Plattform zuzugreifen, wo Daten in Echtzeit synchronisiert und Termine auf einem gemeinsamen Kalender eingetragen und mit Lync auch als Videokonfernenz Online abgehalten werden können. Das erleichtert die zügige und konzertierte Organisation von Veranstaltungen im In- und Ausland enorm.

Ein Blick in das Medienzelt am WURZL 2014 zeigt, wie sich alte und neue Technologie-Welten bei den Pfadfindern die Hand geben. Dort treffen wir auf Lukas Wagner, der nicht nur bei der Lagerzeitung mithilft, sondern auch für das nächste Großtreffen in Japan mitverantwortlich ist: „Hier, im Medien- und Kommunikationszelt arbeiten wir zur Zeit noch mit einer Offline-Lösung und tauschen über USB-Sticks Daten aus. Ganz anderes schaut das 2015 aus, wenn wir nach Japan auf das Worldscout Jamboree fliegen, mit 40.000 Teilnehmern. Da setzen wir auf eine Cloud-Lösung und arbeiten mit SharePoint, um in großen internationalen Teams unterschiedliche Daten austauschen zu können.“

DIE VORTEILE

Das Entscheidende an dieser Cloud-Lösung ist, dass sie für beide Seiten – Funktionäre und Jugendliche – greifbare Vorteile bringt und endlich Schluss macht mit nur vordergründig hilfreichen Insellösungen, die überall Mehraufwände produzieren.

Dazu Max Weigl, Landesleiter Pfadfinder und Pfadfinderinnen Wien: „Dadurch dass die Dokumente in der Cloud liegen, kann ich immer darauf zugreifen und habe immer die aktuelle Version bei mir. Ich kann meine Termine koordinieren und kann sie jederzeit und einfach auf meinem Handy oder Surface Tablet synchronsieren. Und zusätzlich haben wir mit Lync die Möglichkeit, viel Zeit sparen, weil wir nicht stundenlang zu irgendwelchen Besprechungen fahren müssen.“

Dass das nicht reine Funktionärsperspektive ist, sondern eine Entwicklung, die indirekt den Pfadfinder und Pfadfinderinnen zugute kommt, weil Leute wie Max Weigl wieder mehr Zeit für die direkte Jugendarbeit haben, hebt Ingeborg Langer, Jugendleiterin Wien 29, Dornbach, hervor, die diese Einschätzung mit dem Blick auf die andere Seite ergänzt: „Früher haben wir mit den Kindern über das Telefon stille Post gespielt. Heutzutage haben die Kinder und Jugendlichen viele Möglichkeiten, miteinander zu kommunizieren sie haben WhatsApp, Facebook, Instagram und wie auch immer sie heißen. Es ist teilweise extrem schwierig, sie alle auf ihren „digitalen Spielwiesen“ zu erreichen, es ist aber auch für uns schwer bis unmöglich, dass wir uns für eine von diesen entscheiden, wenn wir unsere Informationen weitergeben, weil diese Plattformen erstens nicht unumstritten und zweitens auch nicht sicher sind.“

Dank des Microsoft Charity Programms ist der Aufwand für dieses IT-Projekt kein finanzieller, sondern beschränkt sich auf den Einsatz aller Beteiligten. „Und der kann bei ehrenamtlichen Mitarbeitern eigentlich vorausgesetzt werden“, wie Ingeborg Langer am Ende hinzufügt: „Mit Yammer haben wir nun erstmals die Möglichkeit, die gesamte Pfadfinder-Community in Österreich die Kinder und Jugendlichen, die Gruppenleiter, die Funktionäre und die Eltern auf eine Plattform zu bringen, wo wir Fotos reinstellen und Informationen austauschen können. Für mich ist das die Zukunft der Vernetzung und vor allem: es kostet uns nichts, denn als Non-Profit-Organisation sind wir ohnehin immer etwas knapp bei Kasse.“

UNTERM STRICH

Unterm Strich gelingt es den Pfadfindern und Pfadfinderinnen Österreichs nicht zuletzt durch dieses Projekt mit einem Mythos aufzuräumen, der sich hartnäckig hält und ihnen Technologieferne unterstellt. Ein Mythos, dem Hubert Novak entschieden widerspricht: „Wir setzen sehr stark auf Technologien, wo es Sinn macht. Auf der anderen Seite führen wir ein naturverbundenes Leben und wollen das für die Jugendlichen aufrecht erhalten. Dass man mit dieser Spannung positiv umgehen kann, zeigt sich unter anderem daran, dass Kinder und Jugendlichen, die ihre Smartphones ins Sommerlager mitnehmen, den Strom für den Akku mit einem Fahrrad selbst erzeugen. Das macht Spaß und fördert den bewussten Umgang mit Technologie.“

VIDEO Case: Mit HyPower in die Cloud May 13, 2014

Posted by Wolfgang Tonninger in Business, Dynamic_Systems, Referenz.
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Mit minimalem On-Premise-Anteil (Essential Server) und entschiedenem Bekenntnis zur Cloud zeigt HyPower vor, wie man als kleines österreichisches Unternehmen in einem Nischensegment (der Schienenschmierung) im Konzert der Großen sehr erfolgreich mitspielen kann. Und das weltweit. Ein kurzweiliger und spannender Dreh – mit unserem ersten “Abrollberg”, den wir bestiegen haben.

 

 

Enterprise Social – eine Reise May 7, 2014

Posted by Wolfgang Tonninger in Business, Dynamic_Systems, Innovation, Interviews, New World of Work, Referenz, Trends, User-Experience.
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Das Projekt Enterprise Social wurde bei Microsoft vergangenen September gestartet. Wir wagen nach etwas mehr als einem halben Jahr eine Bestandsaufnahme, einen Etappenbericht dieser Reise. Ein bewusst ausufernd angelegtes Gespräch mit den Projektverantwortlichen Alexandra Moser (Office Lead), Martina Klenkhart (Enterprise Social) und Nina Schmidt (Human Ressources) – im Wissen darum, dass in Kulturprojekten die entscheidenden Dinge oft an den Rändern passieren.

Alexandra Moser

Alexandra Moser

Nina Schmidt

Nina Schmidt

Martina Klenkhart

Martina Klenkhart

 

 

 

 

 

 

 

 

Wo ist dieses Projekt Enterprise Social bei Microsoft verankert bzw. wie wichtig ist Social Enterprise für Microsoft?

AlexandraM: Gute Frage. Große Frage. Im Prinzip müssten wir schon mal über den Begriff des Projektes sprechen, der suggeriert, dass es so etwas wie einen klaren Projektzeitraum und ein präzises Ende gibt. Was wir sehen, ist, dass wir mit NWoW (New World of Work) eine Reise begonnen haben, die wir nun mit Social Enterprise fortsetzen.

Also kein Hafen in Sicht?

AlexandraM: Immer wieder ein neuer Hafen in Sicht. Wenn man so will, fungiert Enterprise Social wie ein weiterer Motor für die neue Welt des Arbeitens, in die wir vor drei Jahren mit dem Radikalumbau des Wienerberg-Office gesprungen sind. Damals war alles neu. Heute können wir bereits auf gewisse Erfahrungen aufbauen, aber auf der anderen Seite haben wir auch gelernt, dass viele Dinge nicht planbar sind. In erster Linie geht es darum, dass man losgeht.

Egal in welche Richtung?

NinaS: Natürlich nicht. Wir haben Spielregeln definiert und wir bemühen uns, den Mehrwert dieser Spielregeln für jeden Einzelnen transparent zu machen. Das kann mitunter viel Energie verschlingen. Auf der anderen Seite wird uns unheimlich viel klar dabei und es ist aufregend, weil wir jeden Tag spüren, dass wir ein lernendes Unternehmen sind. Wir sehen, dass die Kultur sich verändert und wir sind Teil davon. Das ist ein unheimlich spannender Prozess, der dazu führt, dass unsere Arbeit uns fordert und Spaß macht.

MartinaK: Daran kann man auch ablesen, wie wichtig Enterprise Social für Microsoft ist. Enterprise Social hat keine Grenzen. Als Kulturprojekt umfasst es das ganze Unternehmen, wenn es ernst gemeint ist. Wir können gar nicht anders, als unsere Organisation mit jedem Tag mehr als großes Netzwerk zu begreifen.

Ist damit auch die Frage beantwortet, ob Social Enterprise business-kritisch ist?

NinaS: Das kommt ein bisschen darauf an, was man darunter versteht und wie man den Erfolg misst. Fest steht, dass man mit klassischen KPIs (Key Performance Indicators) nicht allzu weit kommt. Und fest steht auch, dass sich die neuen KPIs erst mit dem Projekt ausbilden. Was wir aber wissen, ist, dass unsere Wettbewerbsfähigkeit in Zukunft davon abhängen wird, wie wir das kreative Potenzial in unserem Unternehmen bestmöglich nutzen. Und da stehen wir mit Microsoft sicher nicht alleine da. Insofern gebe ich dir ein klares JA auf deine Frage: absolut business-kritisch!

Wie startet man eigentlich so ein Projekt, das permanent über seine Grenzen hinausschießt?

MartinaK: Ich mag das Bild, denn es ist in der Tat nicht einfach, das Projekt einzugrenzen. Zunächst haben wir einmal drei Bereiche identifiziert, auf die wir fokussieren. Nummer 1) betrifft „Use Cases“ oder Einsatzszenarien, wo wir Praxisbeispiele sammeln, die uns die Frage in immer neuen Schattierungen beantworten, wo und wann sich der Einsatz von sozialen Netzwerktechniken lohnt. Nummer 2) umfasst den Bereich „Readiness“, wo es sehr konkret darum geht, Fertigkeiten im Umgang mit den Tools zu vermitteln und zu zeigen, wie das Zusammenspiel von SharePoint, Lync, Yammer und E-Mail funktionieren kann …

AlexandraM: … wobei gesagt werden muss, dass wir versuchten, auch beim Thema Wissensvermittlung neue Wege einzuschlagen. So haben wir u.a. unser Management mit einem „Reverse Mentoring“-Ansatz in dieses Projekt hereingeholt, bei dem wir die Mitglieder des Leadership-Teams mit Praktikanten der Generation Y zusammenspannten, die ihnen Social Media Insights und Techniken aus erster Hand vermittelten. Dass dabei auch umgekehrt Management-Insights in die andere Richtung weitergegeben und begeistert aufgenommen wurden, zeigt den kulturellen Tiefgang solcher Maßnahmen.

MartinaK (lachend): Du siehst: egal, was wir anstoßen, wir schweifen ab.

Wenn das eine Abschweifung ist, dann ist sie sehr essentiell!

MartinaK: Ich möchte trotzdem versuchen, den roten Faden wieder aufzunehmen und mit dem dritten Bereich fortfahren, den wir eingangs definierten – die „Rules of Engagement“ oder „Spielregeln“, die gemeinsam entwickelt werden, um dem Projekt eine Richtung zu geben. Hier geht es vor allem darum, ein Bewusstsein dafür zu schaffen, wann und wo welcher Kommunikationskanal am besten geeignet ist. So ist für uns Yammer der Ort, wo wir miteinander kommunizieren und uns inspirieren lassen. Wo wir zufällig über spannende Dinge oder großartige Kollegen stolpern, von denen wir gar nicht gewusst haben, dass es sie gibt bzw. dass sie diese Kompetenz besitzen. Die Dokumentation hingegen wollen wir dort nicht haben – die gehört auf einen zentralen Teambereich auf SharePoint, auf die wir dann verlinken. Damit entgehen wir den leidigen Versionsproblemen, die man sich einhandelt, wenn man hier nicht exakt ist.

Statt „exakt“ könnte man auch „streng“ sagen: Wie viel Kontrolle braucht so ein Projekt?

MartinaK: Je besser es uns gelingt, die Spielregeln zu erklären und verständlich zu machen, umso weniger Kontrolle braucht es. Fakt ist, dass Social im Unternehmenskontext ganz ohne Disziplin nicht geht. Je mehr Möglichkeiten und Freiheiten wir haben, desto wichtiger wird die Frage, wie wir damit umgehen. Und hier sorgt Disziplin für ein wichtiges Momentum. Auf der anderen Seite wissen wir alle, dass man mit Kontrolle in so einem Projekt nicht weit kommt, auch wenn es Stimmen gibt, die diese einfordern. Und dass man viel Vertrauen braucht, dass sich die Prozesse, die wir hier anstoßen, mitunter von selber regeln.

AlexandraM: Ich erinnere mich an die Ängste, als wir unser NWoW-Projekt gestartet haben, dass wir Budget in die Hand nehmen, um in ein neues Büro zu investieren und dann niemand mehr reingeht, weil alle daheim im Home-Office sitzen. Diese Angst erwies sich als unbegründet und wir sind gegenüber diesem Thema heute sehr entspannt. So oder ähnlich geht es uns nun auch mit Enterprise Social. Das ist ganz natürlich, weil viele Entwicklungen noch gar nicht absehbar sind. Gleichzeitig wissen wir, dass es bei Social um Öffnung geht und um die Freiheiten, die damit verbunden sind. Die Angst begleitet uns, indem sie an bestimmten Stellen hochpoppt, aber wir dürfen uns von ihr nicht die Richtung aufzwingen lassen.

NinaS: Wir haben gar keine andere Chance. Wenn wir in Richtung Enterprise Social gehen, müssen wir das zulassen, mit Kontrolle geht gar nichts. Sie würde das ganze Projekt konterkarieren. Ein bisschen Enterprise Social geht nicht.

Freiheit bedeutet also nicht „Anything-Goes“. Um diesen Unterschied zu unterstreichen gibt es Spielregeln und Strukturen. Könnt ihr mir ein Beispiel geben, an dem man sehen kann, wie Struktur und Chaos miteinander kämpfen?

NinaS: Würde es nicht als Kampf bezeichnen. Es ist ein Spiel. Ein Spiel, bei dem es um viel geht. Denn es geht dabei um nichts weniger, als um die Etablierung neuer Konventionen, die es gilt, gegenüber den Klassikern wie E-Mail zu behaupten. Die Spielregeln, die wir definiert haben, befassen sich zb damit, wann man neue Gruppen machen soll, wie die Naming- oder Tagging-Konventionen aussehen, wann man ein „@mention“ setzt, um bei einem Post bestimmte Leute direkt anzusprechen, wie und warum man sein Profil möglichst aussagekräftig gestaltet, wann und warum man Gruppen wieder schließen sollte, wie man mit sensitiven Inhalten umgeht etc …

… und je besser diese Spielregeln verinnerlicht sind, umso weniger haben Gegentendenzen ein Chance, die mehr Struktur und Kontrolle fordern.

AlexandraM: Exakt! Weil es dann zb auch wenig Wildwuchs bei den Gruppen gibt und die Orientierung damit leichter fällt. Und damit auch der Nutzen für jeden klar ist. Oder weil sensitive Inhalte nicht auf Yammer gepostet, sondern im persönlichen Gespräch oder über E-Mail diskutiert werden. Diese Gegentendenzen rühren ja auch daher, dass die Leute heute einfach nicht mehr jeden neuen Kanal mit offenen Armen begrüßen, sondern sehr genau hinsehen, ob die Informationsbelastung nicht dadurch noch größer wird.

Weil mit jeder Straße, die man baut, auch der Verkehr größer wird.

MartinaK: Dass wir unsere Kollegen in Hinblick auf die E-Mails spürbar entlasten, ist dezidiert in unseren Zielen verankert. Aber es geht natürlich weiter. Denn wir hätten das Thema verfehlt, würden wir am Ende die Explosion bei den E-Mails zwar eindämmen, jedoch nur um den Preis, dass auf der anderen Seite die Gruppen explosiv wachsen. Es geht auch um eine neue Achtsamkeit im Umgang mit Information.

Stichwort Nutzen: Wie hat sich eure Arbeit verändert? Wo macht ihr den Nutzen fest? Gibt es konkrete Beispiele?

AlexandraM: Da gibt es viele, sehr unterschiedliche Szenarien. Ich bin zb jetzt in einer PR-Gruppe, wo ich verfolgen kann, welche Diskussionen am Markt und in den Medien laufen, und welche Fragen von Journalisten gestellt werden. Ich kann mitverfolgen, was so passiert und das ist für mich enorm hilfreich, weil ich ein Gespür dafür bekomme, wo der Diskurs sich gerade hinbewegt. Zweites Beispiel: Ich bin auch in einer Community, die nennt sich „MOD (Microsoft Office Division, Anm. des Verf.) & Friends“, in der unterschiedliche Stakeholder vertreten sind – ca. 70 Leute. Sie fungiert für mich als Info-Kanal, der blendend funktioniert. Da weiß ich sehr genau, dass ich fast immer und sehr schnell eine Antwort bekomme, wenn ich was brauche und etwas hineinposte. Für so etwas hatte ich keinen passenden Mail-Verteiler. Aber das gehört zum Arbeitsalltag, dass Fragen auftauchen, bei denen man nicht weiß, wer die Antwort hat …

NinaS: … wobei Gruppe nicht gleich Gruppe ist. Da gibt es Arbeitsgruppen, wo wirklich Projekte miteinander entwickelt werden und der Mehrwert sofort spürbar ist. Und dann gibt es solche, wo man Facebook-like mitliest und schaut, was so läuft. Und wieder andere dienen mir als Ressourcenpool, wo ich eine Suchanfrage starte, wenn ich was brauche. Diese Sensibilitäten und Unterscheidungen entwickelt man mit der Zeit. Wo will ich eine Benachrichtigung, wenn etwas passiert und wo nicht.

MartinaK: Die Abstimmung in verteilten Teams hat sich durch Social Enterprise wesentlich verbessert. Vor allem in kleineren Gruppen mit einem gemeinsamen Ziel funktioniert das ausgezeichnet. Beispiel: unsere Gruppen für „Strategic Accounts“ – da arbeiten unter anderem Services, Account Manager, Solution Architects und die Interessensvertreter der Partner hinein. Und da ist oft auch das Management mit von der Partie und hat die Möglichkeit, Stimmungen aufzunehmen oder Herausforderungen anzusprechen, wenn ein Kundentermin ansteht.

NinaS: Das kann ich unterstreichen. In meiner persönlichen Wahrnehmung ist der Austausch, der über den Tellerrand hinausgeht, besser geworden. Man bekommt mehr mit aus den unterschiedlichsten Bereichen. Das kann mitunter auch Stress bedeuten, wenn man dieses Mehr nicht diszipliniert gestaltet.

Gibt es so soziale „Messies“, die damit Probleme haben?

NinaS (lacht): Ich denke, in jedem von uns schlummert ein solcher. Als HR-Verantwortliche finde ich es wichtig, dass wir unterschiedliche Geschwindigkeiten und Herangehensweisen zulassen. Wer Enterprise Social sagt und nicht bereit ist, Vielfalt zulassen, der wird ins Strudeln kommen.

Wie wichtig ist die Beteiligung des Managements für das Gelingen eines solchen Projekts?

NinaS: Überlebenswichtig – wie in jedem Kulturprojekt. Die Mitglieder des Leadership-Teams sind wichtige Role-Models und Treiber.

Welche Learnings könnt ihr Unternehmen mitgeben, die sich für Social Enterprise interessieren?

NinaS: Dass man bereit sein muss, neue Erfahrungen selbst zu machen. Es gibt keine Best Practice, die man einfach übernehmen kann. Weil Enterprise Social kein Toolset ist, das man implementiert. Wichtig ist, dass man 1) die interne Kommunikation wirklich ernst nimmt und 2) nicht aufhört, nach dem Sinn und dem Nutzen zu fragen …

MartinaK: … und zwar auf drei Ebenen: Was habe ich davon? Was hat meine direkte Arbeitsgruppe davon? Und was hat meine Organisation als Ganzes davon?

NinaS: Genau! Was zählt ist der Mehrwert, der sich ganz konkret zeigt oder nicht zeigt. Es geht nicht um Yammer, es geht darum, wie wir bei Microsoft Österreich miteinander arbeiten. Das kann man nur bis zu einem bestimmten Punkt erklären. Den Rest muss man vorleben.

So einfach, so kompliziert!

NinaS: Ich würde mir wünschen, dass unser Beispiel Schule macht. Dass Arbeit, Spaß und Lernen nicht länger unvereinbar sind, sondern als Zutaten wahrgenommen werden, ohne die Innovation auf der Strecke bleibt.

Danke für das Gespräch!

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