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VIDEO Case: Vom Wienerberg in die ganze Welt January 8, 2015

Posted by Wolfgang Tonninger in Business, Interviews, Kosten, Referenz, User-Experience.
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Für Wienerberger als stark dezentral tätiges Unternehmen ist es wichtig, den Mitarbeitern auf der ganzen Welt die technische Unterstützung zu geben, damit sie schnell und einfach miteinander kommunizieren und Dokumente austauschen und gemeinsam bearbeiten können. „Denn das Geschäft wird“, wie Willy van Riet, CFO Wienerberger, betont, „in all unseren Märkten lokal gemacht. Das ist Teil unseres Erfolgs: Dass wir lokal produzieren und das Headquarter hier am Wienerberg nur die Steuerung übernimmt.“ Lync ist der Motor dahinter, um diese Philosophie effizient, kostengünstig und im Sinne der Mitarbeiter umzusetzen.

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Online Devisenhandel mit Microsoft SQL Server June 30, 2014

Posted by Wolfgang Tonninger in Business, Business_Intelligence, Kosten, Microsoft, Referenz.
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Eine NextGeneration-Handelsplattform mit speziellen Tools zur intuitiven Bedienung und schnellen Auftragsausführung bietet CMC Markets seinen über 10.000 Kunden auf der ganzen Welt, die darauf via Browser aber auch via mobile App zugreifen und damit ihre Trades jederzeit und von überall platzieren können.

Bildnachweis: http://www.cmcmarkets.at/de/handelsplattform

Eine browser-basierte auch als mobile App verfügbare Handelsplattform auf Basis SQL Server

Dahinter steht ein hochverfügbares (24×7) und leistungsfähiges Rechenzentrum, das an zwei Standorten in London für den weltweiten Einsatz betrieben wird; basierend auf seiner service-orientierten Architektur und mit einer Trading Engine, die seit kurzem auf Microsoft SQL Server 2012 läuft.

Dazu Robert Palfi, System Engineer CMC Markets: „Wir haben Microsoft SQL Server 2012 lange und ausführlich getestet und vor rund eineinhalb Jahren, nach Erscheinen des Service Pack 1, ausgerollt. Entwicklungstechnisch betrachtet war die Umstellung von SQL Server 2008 auf 2012 mit sehr geringem Aufwand verbunden, da war kaum etwas zu tun für uns. Eine größere Herausforderung bedeutete die Umstellung bei der IT-Infrastruktur und -Operations von einem Mirror-System auf einen Always-On Cluster.“

Eine Umstellung, die nicht nur Vorteile im Bereich Administrierbarkeit, sondern auch im sehr den eventgetriebenen Handel besonders wichtigen Bereichen Performance und Datendurchsatz mit sich bringt. Dort kann es sein, dass das Handelsvolumen sprunghaft auf das Vielfache ansteigt und sekundenschnell abgearbeitet werden muss.

Die Vorteile mit SQL Server 2012

Robert Palfi fasst die Vorteile für uns zusammen: „Bei der alten Mirror-Lösung mussten wir zahlreiche Skripte selbst schreiben, um alle benötigen Funktionalitäten zu bekommen. Diese haben wir mit SQL Server 2012 jetzt out-of-the-box, was uns operational extrem geholfen hat. Auch die Verwaltung und Überwachung der Replikas ist deutlich einfacher geworden. Früher mussten wir eine eigene Failover-Lösung im Code implementieren, jetzt können wir beim Programmieren den Cluster direkt ansprechen, der das benötigte Routing selber übernimmt, inklusive der beiden Read-Only Instanzen. Stichwort Read-Only: die Möglichkeit der Read-Only Queries hat es im alten Mirror-System nicht gegeben. Sie ist vor allem bei datenintensiven Abfragen wichtig, um das Live-System nicht zu belasten.

Durch den gleichzeitigen Umstieg auf neue Storage-Systeme konnten wir auch in Bezug auf Performance eine Steigerung verzeichnen. Wobei es in vielen Prozessen vor allem um Konstanz geht. Deshalb ist das asynchrone, automatische Statisik-Update für uns so wichtig, da wir eher ein gleichmäßiges System benötigen, als auf Millisekunden getrimmte Query-Abfragen.“

CMC Markets besteht seit dem Jahr 1989 als Devisenbroker und startete 1996 die weltweit erste Online-Handelsplattform für den Devisenhandel. Seitdem hat sich CMC Markets zu einem der weltweit führenden Online-CFD-Anbieter mit über 26 Millionen ausgeführten Transaktionen pro Jahr entwickelt. Das Unternehmen ist im Asien-Pazifik-Raum, in Europa und in Nordamerika tätig.

Die Österreich Niederlassung von CMC

Die Österreich Niederlassung von CMC mit seinen rund 15 Mitarbeitern fungiert in dieser Konstellation als Technologielieferant und ist für zwei Bereiche der gesamten IT-Infrastruktur zuständig – den transaktionalen Bereich (Trades, Orders, Cash-Transaktionen) und die eher statische Produktdatenbank. Dazu Rainier Gruber, Trading Services Team Lead CMC Markets: „Wir sind Teil des Rechenzentrums in London, wo alle Daten liegen und die Services laufen. Wir liefern fertige Builds von Applikationen nach London, wo sie auf speziellen Testumgebungen vor dem Einsatz überprüft werden.“

Im Schnitt rollt das österreichische Team alle drei Monate einen neuen Build aus und betreut damit einen wesentlichen Teil der CMC Plattform, die rund um die Uhr zuverlässig laufen muss. Mit SQL Server 2012 fährt CMC einfacher und kostengünstiger als früher und hat in punkto Performance und Stabilität der gesamten Plattform viel gebracht.

 

 

Case Study Lenzing: Transparenz schafft Qualität June 4, 2014

Posted by Wolfgang Tonninger in Business, Innovation, Kosten, Referenz.
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Die Lenzing AG ist heute ein Weltmarktführer in der Produktion nachhaltiger Fasern aus dem Rohstoff Holz. Wir trafen uns mit Gerald Grün, Head of Global PMO bei der Lenzing AG und Dominik Daumann, Manager bei Campana & Schott, um über ein aktuelles Projekt zu plaudern, das nicht nur im Bereich Enterprise Project Management, sondern auch in der Kommunikation zwischen SAP- und Microsoft-Welt neue Standards setzt.

Coypright: Lenzing AG, Fotograf: Markus Renner / Electric Arts

Naturfaser. Coypright: Lenzing AG. Fotograf: Markus Renner / Electric Arts

In wirtschaftlich angespannten Zeiten rückt der Business Value der IT in den Vordergrund – und mit ihm die Frage, welchen Mehrwert ihre Projekte den Fachabteilungen und damit für das Kerngeschäft bringen. Die Lenzing AG nahm dies zum Anlass, die interne Projektplanung und das Ressourcenmanagement auf neue Beine zu stellen und konnte damit nicht nur die Transparenz, sondern auch Qualität und Akzeptanz ihrer IT-Projekte auf eine neue Stufe heben.

Natürlich wurden IT-Projekte bei der Lenzing AG auch schon vorher gut geplant und sauber umgesetzt. Das Problem war nur, dass Projektplanung und Ressourcenmanagement extrem zeitaufwendig – weil mit vielen manuellen Tätigkeiten verbunden – waren, und zum anderen auch das Berichtswesen zu wünschen übrig ließ, weil Plan- und Ist-Daten (zwischen Excel und SAP) manuell konsolidiert werden mussten; mit dem Effekt, dass wertvolle Arbeitskraft gebunden war und die Leistungen der IT für das Business weder in den Fachabteilungen noch im Management richtig vermittelt werden konnten.

Mag. (FH) Gerald Grün

Mag. (FH) Gerald Grün

Dazu Gerald Grün, Head of Global PMO, Lenzing: „Als Corporate Competence Center setzen wir alles daran, möglichst viel IT-Intelligenz in die Prozesse hineinzupacken, um unsere Kernkompetenz, das Fasergeschäft, zu forcieren. Gleichzeitig versuchen wir, die Anfragen, die aus den Fachabteilungen an uns herangetragen werden, transparent und zügig abzuwickeln. Uns fehlte jedoch die Planungsintelligenz, um sicherzustellen, dass wir dafür unsere eigenen Ressourcen auch wirklich sinnvoll einsetzen. Wir machten die Dinge, die wir oft auf Zuruf in Angriff nahmen, durchaus richtig, aber wir konnten nicht sagen, ob es die richtigen Dinge waren.“

DIE HERAUSFORDERUNG

Vor diesem Hintergrund hieß das Zauberwort, um die Kluft zwischen Effektivität und Effizienz zu entschärfen, Transparenz. „Transparenz in Bezug auf die laufenden IT-Projekte, Transparenz in Bezug auf die freien und gebundenen Ressourcen, Transparenz in Bezug auf die anfallenden Kosten“, wie Hannes Ruess, CIO bei der Lenzing AG ausführt. „Eine komplexe Aufgabenstellung, die in der Zusammenarbeit mit Campana & Schott und Microsoft sehr effizient gelöst wurde.“ Dass damit ein funktionierendes und möglichst automatisiertes Reporting auf Programm- und Portfolioebene gekoppelt sein muss, um den Nutzen für alle Beteiligten einzufahren, war den Projektverantwortlichen von Anfang an klar.

Mag. Ing. Dominik Daumann

Mag. Ing. Dominik Daumann

Danach gingen die Spezialisten von Lenzing und Campana & Schott (C&S) daran, die Datenströme in den Prozessen zu erkunden und die Rahmenbedingungen für ein performantes Projektmanagement festzulegen. Der Kostendruck stellte dabei kein Hemmnis dar, wie Dominik Daumann, Manager bei C&S, festhält: „Projektmanagement-Lösungen für große Unternehmen müssen keine sechsstelligen Projektsummen verschlingen, um bedarfsgerecht zu sein. Nicht einmal dann, wenn mit SAP auch das ERP-System in die Systematik integriert wird. Indem wir von Anfang an auf eine ganzheitliche Betrachtung der Problemstellung setzten und uns dabei nicht auf technische Funktionen, sondern auf organisatorische Fähigkeiten konzentrierten, war es einfach, selbst dieses komplexe Project Server-Projekt sehr schlank abzuwickeln, weil dabei der Nutzenaspekt immer im Vordergrund stand.“

DIE LÖSUNG

Produktseitig wurde in einem ersten Schritt auf Basis der bestehenden SharePoint Kommunikationsplattform der Microsoft Project Server als Service eingerichtet, das auf dieser Plattform läuft. Die technische Herausforderung lag jedoch in der SAP-Integration. Konkret ging es darum, für ein funktionierendes Projektmanagement Reporting die IST-Werte, die in SAP erfasst werden, den PLAN-Werten, die mit dem Microsoft Project Server geplant werden, gegenüberzustellen. Diese Anbindung erfolgte mit CS Connect, einem Schnittstellenprodukt von Campana & Schott für den Austausch von Daten zwischen SAP- und Microsoft-Welt.

DIE VORTEILE

Soweit zur Lösungsarchitektur. Der größere Teil des Projekts bestand jedoch darin, „das Tool-Set und die dazu gehörenden Vorgehensweisen in die Organisation hineinzutragen“, wie Gerald Grün betont. „Und klar zu machen, dass durch die erhöhte Transparenz alle profitieren: das Management, die Fachabteilungen und die Mitarbeiter der IT.“

So hilft die EPM-Lösung heute allen Stakeholdern dabei, den Status Quo und die Priorisierung von IT-Projekten einzusehen und mögliche Potenziale bei Ressourcen und in Skill-Bereichen zu identifizieren. Das erklärt auch die große Akzeptanz des Projekts auf allen Unternehmensebenen.

Für die IT-Mitarbeiter schafft das System Überblick und bringt Entlastung, weil es das sequentielle Abarbeiten von Projekten fördert und den Stress reduziert, der dann entsteht, wenn zu viel parallel und am besten alles auf einmal passieren muss; während die Fachabteilungen vom PM-Tool beinahe unberührt bleiben. Sie merken nur, dass die Entscheidungsfindung, was wann gemacht wird, klarer geworden ist und die Tasks jetzt strukturierter ablaufen.

Ähnliches gilt für die Mitarbeiter auf der SAP-Seite. Auch dort hat sich die Arbeitsweise nicht verändert. Sie geben ihre Daten genauso wie früher in das SAP-System ein. Der Unterschied besteht darin, dass diese jetzt in einen vorausschauenden Prozess einfließen und man jederzeit nachschauen kann, wie die Ressourcen auf der Zeitleiste verteilt sind und ob man auf Plan ist. Dazu Gerald Grün: „Grundsätzlich ist zu sagen, dass die Projektdokumentation und der Versuch, Dinge transparent zu machen, ganz tolle Nebeneffekte zeitigt. Man arbeitet effizienter an einer Sache, und nebenbei hat man mehr Zeit für andere Dinge. Am Ende des Tages ist die Qualität des Projektes besser und der operative Betrieb effizienter geworden.“

UNTERM STRICH

Unterm Strich ist das EPM-Projekt bei Lenzing dafür verantwortlich, dass die IT-Services nicht mehr in einer intransparenten Blackbox liegen und auch das Reporting sauber funktioniert.Was früher manuelle Arbeit erforderte, läuft heute als Standardfunktion im Project Server, wie Gerald Grün festhält: „Früher schafften wir es manuell, einen kleinen Teil der IT mit einem entsprechenden Reporting zu versehen. Heute bieten wir für die gesamte IT einen automatisierten Prozess. Das bedeutet: weniger Arbeit und weniger Kosten bei einem massiv größeren Funktionsumfang.“

Gerald Grün weiß, worum es im Projektmanagement geht: „Dort, wo Projekte gemacht werden, gibt es immer die gleichen Herausforderungen: Projektinhalt, Zeitachse, Kosten, Risiken und Qualität. Und wenn ich die Eckpunkte beantworten kann, dann bin ich gut unterwegs.“

Wenn er vom Project Server spricht, kommt der erfahrene SAP-Berater ins Schwärmen: „Der Project Server ist ein wunderbares Tool, um Fragen, die sich im Zuge von Projekten stellen, besser beantworten zu können. Er passt perfekt in unsere Systemlandschaft und unterstützt unsere Strategie der Standardisierung und Harmonisierung. Letzteres heißt, dass wir die Entwicklungen im IT-Bereich in Zukunft bereichs- und länderübergreifend einsetzen werden. Und so verstehen wir ja auch unsere Aufgabe im Konzern: dass wir Templates entwickeln, die wir weltweit anwendbar machen. Der Mehrwert für die Fachabteilungen steht dabei immer im Vordergrund.“

BYOD ist keine Einbahnstraße January 30, 2014

Posted by Wolfgang Tonninger in Business, Dynamic_Systems, Kosten, Referenz, Trends, Wertschöpfung.
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Wie kürzlich in diesem Blog berichtet, verrichten immer mehr Wissensarbeiter zumindest einen Teil ihrer Arbeit auf mobilen Devices. Dass es mittlerweile laut Forrester 80% sind, ist notierenswert. Überraschend ist es nicht. Interressant ist jedoch, dass dieser Trend nicht mehr als BYOD in den IT-Abteilungen für Angst und Schrecken oder zumindest Stirnrunzeln  sorgt, sondern von diesen sogar aufgenommen, gewendet und in die andere Richtung als Business-Strategie neu gedacht wird. Das hat damit zu tun, dass die Devices, um die es geht, mittlerweile kein Spielzeug mehr, sondern wirklich Business-tauglich sind und dem PC in Richtung Integrationstiefe um nichts mehr nachstehen.

So gesehen bei meinem Besuch letzte Woche im WIFI Oberösterreich, wo schon heute 200 Surface-Tablets im Einsatz sind, die zeitnah die papierenen Kursmappen der Trainer ersetzen werden. Mit dem entscheidenden Vorteil, dass teure Infrastruktur eingespart werden kann, Anwesenheitslisten aktuell sind und Kursbeurteilungen nur ein einziges Mal erfolgen, weil die Devices direkt mit dem System verbunden sind.

Ähnlich, wenn auch in anderen Größenordnungen, denken die Delta Airlines, wo gerade 19.000 Flugbegleiter mit Nokia Lumia 820 und 11.000 Piloten mit Surface Devices ausgestattet wurden. “Die haben Geld”, denken Sie? Mitnichten. Das Projekt wird als Sparmaßnahme gesehen, die 11 Millionen Dollar im Jahr bringen soll.

Was Kunden denken und umsetzen: Top Trends 2014 January 10, 2014

Posted by Wolfgang Tonninger in Business, Business_Intelligence, Dynamic_Systems, Innovation, Kosten, New World of Work, Referenz, Trends, User-Experience, Wertschöpfung.
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Susan Hauser, Corporate Vice President, Worldwide Enterprise and Partner Group, Microsoft, hat in einem Blogbeitrag die Themen in 5 Schwerpunkten zusammengefasst, die Kunden und Partner weltweit berühren.

1) Das “Internet der Dinge” wird real. Und das in Personalunion mit Big Data. “There’s more data crossing the Internet every second than existed on the Internet in total 20 years ago. And now, as customers deploy more sensors and devices in every part of their business, the data explosion is just beginning. This concept, called the “Internet of Things,” is a hot topic among my customer conversations.” Als Beispiel nennt Hauser den intelligenten OP im Siloah St. Trudpert Klinikum in Deutschland und markiert damit den springenden Punkt. Real wird das Internet der Dinge dann, wenn wir in der Lage sind, präzise zu bestimmen, welche Dinge miteinander kommunizieren sollen und zu welchem Zweck.

Die Frage ist, wie Unternehmen als Antwort auf die Datenflut diese intuitiven Strategien entwickeln, die ihnen sagen, welche Daten sie verwenden und welche sie ignorieren. Das hat mit Erwachsenwerden und mit der Einsicht zu tun, dass Big Data uns nicht davon entlastet zu selektieren.

2) Mobilität wird neu gedacht (Reverse BYOD). Wir sehen jeden Tag, dass die Grenzen zwischen Beruf und Freizeit immer durchlässiger werden. Und gleichzeitig immer mehr Menschen unterschiedliche Devices im Einsatz haben und in ihrer Arbeit nicht mehr auf den klassischen Desktop PC angewiesen sind. Forrester geht davon aus, dass mittlerweile 80 Prozent der Mitarbeiter in Unternehmen einen Teil ihrer Arbeit außerhalb des Büros erledigen und 30 Prozent höchst mobile Wissensarbeiter sind, die überhaupt keinen festen Arbeitsplatz mehr haben. “We used to call this trend “bring your own device” or “BYOD.” But now we’re seeing the reverse. In my conversations with customers, business-ready, secure devices are getting so good that organizations are centrally deploying mobility solutions that are equally effective at work and play.”Als Beispiel dient Delta Airlines, die gerade 19.000 Flugbegleiter mit Nokia Lumia 820 und 11.000 Piloten mit Surface Devices ausgestattet haben; und das Ganze noch dazu als Sparmaßnahme sehen, die 11 Millionen Dollar im Jahr bringen soll.

3) Enterprise Social wird erwachsen. Es ist nicht allzu lange her, da haben CIOs noch die Hände über dem Kopf zusammen geschlagen, wenn sie Social Media hörten. Von Risiko war die Rede und von Produktivitätsverlust. “However, today I have a conversation on enterprise social in almost every meeting. Business differentiation for many customers comes from the ability to quickly respond to changing customer sentiment in a meaningful way. This requires enabling employees at all levels of the organization to have an accurate pulse on the business with tools that allow deeper connections with each other and customers.” Als Beispiel dient Red Robin, ein global agierender Burgerladen, der mit Yammer und direkten Feedbackschleifen dem Kundenservice ein neues Gesicht gibt.

Auch hier geht es also um Erwachsenwerden und neues Leadership. Die Tools und Technologien wie Yammer stehen vor der Tür. Entscheidend wird sein, was wir unternehmenskulturell voraussetzen und an Wirkungen einplanen.

4) Neue Cloud Business Modelle entstehen. Die Frage rund um die Cloud betrifft nicht mehr das OB, sondern das WANN. “Initially driven by the need to reduce costs, many enterprises saw cloud computing as a way to move non-critical workloads such as messaging and storage to a more cost-efficient, cloud-based model. However, the larger benefit comes from customers who identify and grow new revenue models enabled by the cloud.” Die dazugehörige Case Study liefert Atea, ein IT-Infrastrukturspezialist, der über die Cloud sein Asset-Management auf neue Beien stellt.

Es ist kein Zufall, dass die neue Welt der Arbeit und Cloud Computing beinahe zeitgleich zu entscheidenden Motoren unserer Business-Realität werden. Auf der einen Seite die Idee einer weitgehend automatisierten, pulsierenden Infrastruktur, die in der Lage ist, uns überallhin zu folgen; die keine Belastung ist – für den Anwender, der sie mitschleppen oder für die IT-Abteilung, die sie kreditfinanzieren muss –, sondern Motor, der das Business vorantreibt, indem er die Services schnell und punktgenau dorthin bringt, wo sie gebraucht werden. Ohne Overheads und quasi auf Knopfdruck. Auf der anderen Seite die neue Welt der Arbeit, in der Mitarbeiter einen Grad an Mobilität und Freiheit leben können, wie niemals zuvor. Auch, weil sie von stupiden (immer wiederkehrenden und dadurch automatisierbaren) Tätigkeiten zunehmend freigeschaufelt sind. Denn im Unterschied zur Industriearbeit besteht Wissensarbeit eben nicht in Routineaufgaben, sondern darin, dass der Einzelne in unterschiedlichen Situationen die Informationen, die ihm zur Verfügung stehen, intelligent verarbeitet und seine Handlungsspielräume kreativ nutzt. Dazu braucht er Devices und Services, auf die er plattformübergreifend und ortsunabhängig zugreifen kann.

5) Unvergessliche Momente für den Kunden werden geschaffen. Unternehmen wollen heute wissen, wie sie Daten, Technologien und Business-Modelle bestmöglich nutzen können, um ihre Kunden noch besser zu bedienen. “With consumers being far more enlightened, informed and connected these days with instant access to information and social channels, businesses need to step up their level of service and support to match the growing needs of the empowered customer.” Das CRM-Projekt dazu liefert Pandora, eine Juwelierkette, die seine Exponate extrem nahe am Kunden poliert.

Übrigens: Die Idee, den Kunden glücklich zu machen bzw. ihm unvergessliche Momente zu liefern, geht weit über das hinaus, was findige Sales-Manager noch vor Jahren verkündeten. Wie weit, sagt uns Josh Bernoff, Forrester Research: “To succeed with empowered customers, you must empower your emplyees to solve customer problems.”

E-Rechnung: Tag der Wahrheit December 3, 2013

Posted by Wolfgang Tonninger in Business, Kosten, Microsoft, Trends.
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In knapp einem Monat ist es soweit: Ab 1.1.2014 ist die E-Rechnung an den Bund nicht nur Realität, sondern auch verpflichtend. Was man in Österreich manchmal extra hervorheben muss. Konkret heißt das, dass die Bundesdienststellen ab dann weder Papierrechnungen noch Rechnungen im Word- oder PDF-Format akzeptieren und alle Unternehmen, die mit der Republik Österreich Geschäfte machen, auf E-Rechnung umstellen müssen, wenn Sie auch Geld auf Ihrem Konto sehen wollen.

Weil sich viele Unternehmen in Österreich mit der Umstellung ihrer IT immer noch Zeit lassen, titelte die Computerwelt ihren Beitrag dazu: Tag der Abrechnung. Eine Zuspitzung, die durchaus gerechtfertigt ist, wenn man bedenkt, dass davon laut WKO-Schätzung ca. 77.000 heimische Unternehmen betroffen sind.

Und hier die gute Nachricht!
Um vor allem kleineren Unternehmen den Umstieg zu erleichtern, hat Microsoft Österreich gemeinsam mit der WKO AUSTRIAPRO Gruppe ein Word Plug-In entwickelt, mit dem sie ihre elektronische Rechnungen einfach im XML-Format erstellen und damit das geforderte ebInterface Format direkt aus dem Word-Dokument heraus abbilden können. Das Plug-In wird kostenfrei als “open source” Lösung auf CODEPLEX zur Verfügung gestellt und kann auch am WKO Portal heruntergeladen werden. Einen guten Überblick über die Möglichkeiten für Unternehmen, die neue E-Rechnung in ihre bestehenden Business-Lösungen zu integrieren, bietet Hans Berndl, CSI Lead Microsoft Österreich, mit seiner Slideshare-Präsentation:

Übrigens: die WKO berechnet die Nutzenpotenziale der elektronischen Verrechnung mit 8 Milliarden Euro – von unserem Steuergeld! “Dies gilt freilich nur, wenn elektronische Rechnungen in einem einheitlichen strukturierten Format erzeugt, übermittelt und automatisch in die Buchhaltung des Rechnungsempfängers übernommen werden”, so Gerhard Laga, Leiter des E-Center der WKO, im Gespräch mit der COMPUTERWELT.

Links:
http://ebinterface.codeplex.com/

Trends & Visions: Erfolgsfaktoren für IT-Investments July 3, 2013

Posted by Wolfgang Tonninger in Business, Dynamic_Systems, Interviews, Kosten, Microsoft, New World of Work, Wertschöpfung.
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Wie schon im letzten Jahr gibt es auch heuer wieder eine Sondernummer des BIZofIT-Magazins. In Form eines VIDEO-Interviews, das wir an einem der ersten Sommertage dieses Jahres, Anfang Juni, im Garten des Microsoft Office am Wienerberg mit Peter Hermann, dem neuen Leiter für den Geschäftsbereich Unternehmenskunden, führten und für Sie aufzeichneten.

Darin beleuchten wir die aktuelle Marktsituation und die neue Rolle von Microsoft als Anbieter von Hardware und Services. Was dabei auffällt, ist zum einen, dass die Themen Mobility, Cloud und das neue Arbeiten zwar die Gleichen bleiben, sich jedoch immer mehr verzahnen. Zum anderen, dass die Aspekte Kosten und Innovation heute in einem Atemzug genannt werden, wenn es darum geht, die Position zu beleuchten, von der aus wir uns diesen Themen nähern.

VIDEO Case Weiz: Mit Lync näher bei den BürgerInnen January 29, 2013

Posted by Wolfgang Tonninger in Business, Interviews, Kosten, Microsoft, New World of Work, Referenz, User-Experience, Wertschöpfung.
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Mit Microsoft Lync als Unified Communication Lösung löst die Stadt Weiz ihre alte Telefonanlage ab und setzt neue Standards in Bezug auf Bürgerservice und Kommunikation. Wir sprachen mit den Verantwortlichen über Implementierung und Akzeptanz dieser Lösung und stellten fest, dass die neue Welt der Arbeit auch in der öffentlichen Verwaltung Einzug hält. Mit dem nicht unwesentlichen Nebeneffekt für die interne IT, dass man jetzt unabhängig agieren und alle Anpassungen im Haus durchführen kann.

Dazu der Bürgermeister Erwin Eggenreich: “Als Schulleiter und Bürgermeister  habe ich einen großen Kommunikationsbedarf. Ich muss jederzeit erreichbar sein und jederzeit kommunizieren können. Dafür benötige ich den Zugang zum Netz und den Zugriff auf meine Daten, egal wo ich mich aufhalte.”

Tourismus in der Cloud October 5, 2012

Posted by Wolfgang Tonninger in Business, Dynamic_Systems, Interviews, Kosten, Microsoft, Referenz, Wertschöpfung.
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Was Cloud Computing vor allem für mittelständische Unternehmen bringt, die sich in einem globalen Markt bewegen – das zeigt sehr eindrucksvoll das Tourismusunternehmen Liberty.  Wir  trafen Renè Regal, Assistenz der Geschäftsleitung bei Liberty, und Bernhard Obernosterer, Business Manager und Consultant bei mii im floridotower in Wien.

Näheres zur Liberty Referenz finden Sie übrigens hier!

Warum CIOs am liebsten die Cloud kaufen würden October 2, 2012

Posted by Wolfgang Tonninger in Business, Dynamic_Systems, Kosten, Studien, Trends.
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Mieten statt kaufen gilt immer noch als ein Killerargument für Cloud Computing. Weil damit Infrastrukturausgaben reduziert und Computing-Leistungen nach individuellem Bedarf und Nutzen beziehbar wird. Eine aktuelle Studie von Nucleus Research bestätigt, dass der ROI von Cloud-Anwendungen 1,7 Mal größer ist als der von On-Premise-Anwendungen. Und doch gibt es laut aktuellem CIO Journal gerade in börsennotierten Unternehmen CIOs, die dieser Argumentation nur wenig abgewinnen und ihre IT lieber über Kredite finanzieren als über Betriebsausgaben abschreiben. Ihr Zugang ist kurzfristig und im Sinne einer Maximierung des Cash-Flows durchaus nachvollziehbar.

Zukunftsweisend bzw. nachhaltig ist diese Position mitnichten. Aber was tut man nicht alles, um Shareholder ruhig zu stellen? Da gibt man sich zur Not auch retro und kauft die Cloud.

“Chief financial officers at companies in ultra-competitive industries such as semiconductors often want to preserve as much cash as possible on the income statement to make Wall Street and investors happy. One way to do that is by limiting operational expenses such as cloud services … The desire to preserve cash to placate Wall Street isn’t new. In fact, the impulse to limit operational expenses in the past has been so strong that it has led to several accounting scandals. ”

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