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VIDEO: Windows 10 als Turbo für die Immobilienbranche January 25, 2016

Posted by Wolfgang Tonninger in Business, Dynamic_Systems, Interviews, Microsoft, Referenz, User-Experience, Wertschöpfung.
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“Eigentlich hat mir Herr Scholda das neue Betriebssystem untergejubelt. Nur als ich die Geschwindigkeit sah, mit der ich plötzlich unterwegs war, musste ich nicht mehr groß überzeugt werden.” Ing. Wolfgang Fessl, Immobilientreuhänder und Prokurist bei Reinberg & Partner, schmunzelt, wenn er an die Chronologie der Implementierung von Windows 10 denkt. Aber wenn das Klima passt, ist vieles möglich. Davon konnten wir uns beim Dreh überzeugen!

 

 

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VIDEO: Microsoft Dynamics CRM beflügelt Swarovski´s Global Sales und Marketing November 23, 2015

Posted by Wolfgang Tonninger in Business, Dynamic_Systems, Interviews, Microsoft, Networking, Referenz, Trends, Wertschöpfung.
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Mit zunehmender Durchlässigkeit von Abteilungs- und Unternehmensgrenzen verändert sich auch die Kommunikation aller Stakeholder in den betreffenden Prozessen. Kunden werden zu „Prosumern“, die in Entwicklungsprozesse eingreifen und Produkte mitgestalten. Das trifft in besonderem Maße auf Unternehmen zu, die über gemeinsame Wertschöpfungsketten miteinander verbunden sind.

Womit wir eigentlich schon bei Swarovski Elements wären, der B2B-Unit von Swarovski, die Premium-Partnern und -Kunden auf der ganzen Welt hochwertige Kristalle, innovative Applikationen und punktgenaue Services anbietet.

Dass diese neuen Vernetzungen auch Akquise- und Verkaufsprozesse neu definieren, unterstreicht Flemming Nielsen, VP Sales Asia South, Swarovski Professional: „Heute befindet sich der gesamte Verkaufsprozess in einem Umbruch – Informationen sind auf den verschiedensten Kanälen zu finden und nicht mehr auf einen Ort beschränkt. Informationen, auf die unsere Sales Mitarbeiter jederzeit Zugriff haben müssen – egal, ob sie von internen Systemen kommen oder aus sozialen Plattformen wie LinkedIn. Deshalb suchten wir nach einer intelligenten Lösung, die sie in den Prozessen des Reporting, Forecasting, etc. schnell und effektiv unterstützen kann und ihnen Luft schafft, damit sie sich noch besser auf ihre Kunden konzentrieren können.“

Und dann gibt es da noch den schönen Nebeneffekt von Microsoft Dynamics CRM, dass damit die Kommunikation zwischen Headquarter und den Regionen verbessert wird und durch die erhöhte Transparenz bei der Informationsweitergabe die Bereiche im Unternehmen und die Niederlassungen in der Welt näher zusammenwachsen.

Das schöne an diesem Projekt: Auch die Kommunkation während des Drehs war vorbildlich. So macht arbeiten Spaß.

Das Problem mit der IT – ein Kulturproblem? February 23, 2015

Posted by Wolfgang Tonninger in Business, Studien, Trends, User-Experience, Wertschöpfung.
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Dieser Post von Gerry McGovern ist als Diskussionsgrundlage gedacht – über Werte und Strategien innerhalb der IT; und als Ermutigung, sich aus dem Würgegriff der oft sehr kurzsichtigen Einsparungslogik zu befreien. Freue mich auf zahlreiches Feedback:

THE PROBLEM WITH IT AND THE DIGITAL WORKPLACE

Technology is what drives the digital workplace and yet for many business executives, the IT department is being seen as less and less relevant.

“On the whole, executives’ current perceptions of IT performance are decidedly negative,” a McKinsey survey published in February 2015 states. “Beyond providing basic services and managing infrastructure, just one-third or less of respondents say their IT functions are very or extremely effective at a wide range of tasks.” According to the survey, “The results also indicate fading confidence in IT’s ability to support key business activities, such as driving growth. In the 2012 survey on business and technology, 57 percent of executives said IT facilitated their companies’ ability to enter new markets. Now only 35 percent say IT facilitates market entry.”

The core problem is that the culture of IT is all wrong. In all my years working with IT departments, I don’t think I have ever come across one that truly cared about usability. Many IT departments buy the system before they have even defined the need. For example, it is standard practice for IT to buy a content management system, and then hand it over to communications or whoever and say: ‘Fill that with content.’ The use of the system is irrelevant in traditional IT. What matters is the system itself, and all its technical bells, whistles and futureproofing mirages.

IT is also obsessed with savings costs. But it is the ultimate ‘penny rich, pound foolish’ culture. According to the McKinsey survey, “Nearly half of technology respondents see cost cutting as a top priority—in stark contrast to the business side, where respondents say that supporting managerial decision making is one of IT’s top priorities.”

We live in and work in an increasingly digital world. IT should be leading the way. Every year, the IT department should be increasing in importance to the organization. And yet the opposite is happening. Why?

Because IT has little concept of value. It only thinks about costs and the technology itself. That’s why IT embraced content management systems that facilitated distributed publishing. Because distributed publishing is the cheapest way to publish content. The IT bottom line is too often about the cheapest way to do things, not the best way.

The result? Intranet monstrosities that are full of junk, out-of-date content, search engines that don’t work, and an internal set of tools that behave more like employee torture devices.

Amazon, Google, Twitter, Facebook, et al., have shamed internal IT systems. They have exposed them for the cumbersome, over-engineered, anti-employee horrors that they are.

It is not simply IT’s fault. Senior management do not respect their employees’ time, particularly when they are knowledge workers. In the modern organization there is an obsession with headcount. Helping employees (that you didn’t fire) save time as they search for information, input sales leads, book a meeting room, etc., is simply not on the agenda of senior management. (And they wonder why the number one feeling of employees worldwide is a sense of being overwhelmed?)

It doesn’t have to be this way. The opportunities of the digital workplace are massive if we switch the emphasis to productivity, efficiency, simplicity and usability. We must focus on outcomes (employees being able to do things), not inputs (we bought this, we installed that, on time, to budget and unusable).

Zwischen Cloud und Lagerfeuer November 27, 2014

Posted by Wolfgang Tonninger in Business, Dynamic_Systems, Interviews, Referenz, User-Experience, Wertschöpfung.
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Man erkennt sie sofort, wenn man ihnen begegnet. Halstuch und Hemd sind neben dem Händedruck untrügliche Erkennungszeichen der Pfadfinder und Pfadfinderinnen Österreichs, die sich als Teil einer weltumspannenden Jugendbewegung begreifen, die „Vielfalt in all ihren Facetten lebt“, wie Hubert Novak, Bundespräsidiumssekretär, betont. Wir wollten wissen, was Pfadfindersein heute bedeutet und machten uns ein Bild davon. Beim „WURZL 2014“, dem großen Sommerlager, das diesmal in Hofgastein stattfand.

Um so eine Veranstaltung wie das WURZL 2014 organisieren zu können, ist es erforderlich, dass Mitarbeiter und Funktionäre, die auf ganz Österreich verteilt sind, miteinander kommunizieren und Dinge umsetzen. Die Herausforderung dabei ist die ehrenamtliche Tätigkeit, die es uns oft sehr schwer macht, gemeinsame Termine zu finden, um diese Aufgaben bewältigen zu können“ – zumal viele dieser Heinzelmännchen, die im Hintergrund unentgeltlich arbeiten, ihre Daten auf ihrem persönlichen Rechner speichern, auf einem Block aufschreiben oder mit einem USB-Stick mit sich herumtragen. So war das zumindest bis vor kurzem, wie Stefan Gärtner, IT und Organisation, Bundeszentrum Wassergspreng, sich erinnert: „Weil ehrenamtliche Mitarbeiter kein gemeinsames Büro haben, ergab es sich, dass jeder seine Insellösung mit sich spazieren trug. Wir arbeiten zu unterschiedlichen Zeiten und an unterschiedlichen Orten. Deshalb war eine Konsolidierung auf Systemebene für uns von existenzieller Bedeutung.“

Mit der Office Cloud-Lösung steht den mehr als tausend Funktionäre und Gruppenleiter bei den Pfadfindern und Pfadfinderinnen Österreichs heute eine gemeinsame Plattform zur Verfügung, wo sie ihren Office 365-Account über ein von Artaker Computersysteme bereitgestelltes Self-Service-Portal individuell freischalten können; auch das ein Verfahren, das den administrativen Aufwand entscheidend minimiert. Damit sind alle neuen Anwender in der Lage, quasi auf Knopfdruck auf eine gemeinsame Plattform zuzugreifen, wo Daten in Echtzeit synchronisiert und Termine auf einem gemeinsamen Kalender eingetragen und mit Lync auch als Videokonfernenz Online abgehalten werden können. Das erleichtert die zügige und konzertierte Organisation von Veranstaltungen im In- und Ausland enorm.

Ein Blick in das Medienzelt am WURZL 2014 zeigt, wie sich alte und neue Technologie-Welten bei den Pfadfindern die Hand geben. Dort treffen wir auf Lukas Wagner, der nicht nur bei der Lagerzeitung mithilft, sondern auch für das nächste Großtreffen in Japan mitverantwortlich ist: „Hier, im Medien- und Kommunikationszelt arbeiten wir zur Zeit noch mit einer Offline-Lösung und tauschen über USB-Sticks Daten aus. Ganz anderes schaut das 2015 aus, wenn wir nach Japan auf das Worldscout Jamboree fliegen, mit 40.000 Teilnehmern. Da setzen wir auf eine Cloud-Lösung und arbeiten mit SharePoint, um in großen internationalen Teams unterschiedliche Daten austauschen zu können.“

DIE VORTEILE

Das Entscheidende an dieser Cloud-Lösung ist, dass sie für beide Seiten – Funktionäre und Jugendliche – greifbare Vorteile bringt und endlich Schluss macht mit nur vordergründig hilfreichen Insellösungen, die überall Mehraufwände produzieren.

Dazu Max Weigl, Landesleiter Pfadfinder und Pfadfinderinnen Wien: „Dadurch dass die Dokumente in der Cloud liegen, kann ich immer darauf zugreifen und habe immer die aktuelle Version bei mir. Ich kann meine Termine koordinieren und kann sie jederzeit und einfach auf meinem Handy oder Surface Tablet synchronsieren. Und zusätzlich haben wir mit Lync die Möglichkeit, viel Zeit sparen, weil wir nicht stundenlang zu irgendwelchen Besprechungen fahren müssen.“

Dass das nicht reine Funktionärsperspektive ist, sondern eine Entwicklung, die indirekt den Pfadfinder und Pfadfinderinnen zugute kommt, weil Leute wie Max Weigl wieder mehr Zeit für die direkte Jugendarbeit haben, hebt Ingeborg Langer, Jugendleiterin Wien 29, Dornbach, hervor, die diese Einschätzung mit dem Blick auf die andere Seite ergänzt: „Früher haben wir mit den Kindern über das Telefon stille Post gespielt. Heutzutage haben die Kinder und Jugendlichen viele Möglichkeiten, miteinander zu kommunizieren sie haben WhatsApp, Facebook, Instagram und wie auch immer sie heißen. Es ist teilweise extrem schwierig, sie alle auf ihren „digitalen Spielwiesen“ zu erreichen, es ist aber auch für uns schwer bis unmöglich, dass wir uns für eine von diesen entscheiden, wenn wir unsere Informationen weitergeben, weil diese Plattformen erstens nicht unumstritten und zweitens auch nicht sicher sind.“

Dank des Microsoft Charity Programms ist der Aufwand für dieses IT-Projekt kein finanzieller, sondern beschränkt sich auf den Einsatz aller Beteiligten. „Und der kann bei ehrenamtlichen Mitarbeitern eigentlich vorausgesetzt werden“, wie Ingeborg Langer am Ende hinzufügt: „Mit Yammer haben wir nun erstmals die Möglichkeit, die gesamte Pfadfinder-Community in Österreich die Kinder und Jugendlichen, die Gruppenleiter, die Funktionäre und die Eltern auf eine Plattform zu bringen, wo wir Fotos reinstellen und Informationen austauschen können. Für mich ist das die Zukunft der Vernetzung und vor allem: es kostet uns nichts, denn als Non-Profit-Organisation sind wir ohnehin immer etwas knapp bei Kasse.“

UNTERM STRICH

Unterm Strich gelingt es den Pfadfindern und Pfadfinderinnen Österreichs nicht zuletzt durch dieses Projekt mit einem Mythos aufzuräumen, der sich hartnäckig hält und ihnen Technologieferne unterstellt. Ein Mythos, dem Hubert Novak entschieden widerspricht: „Wir setzen sehr stark auf Technologien, wo es Sinn macht. Auf der anderen Seite führen wir ein naturverbundenes Leben und wollen das für die Jugendlichen aufrecht erhalten. Dass man mit dieser Spannung positiv umgehen kann, zeigt sich unter anderem daran, dass Kinder und Jugendlichen, die ihre Smartphones ins Sommerlager mitnehmen, den Strom für den Akku mit einem Fahrrad selbst erzeugen. Das macht Spaß und fördert den bewussten Umgang mit Technologie.“

Auf Augenhöhe miteinander arbeiten August 21, 2014

Posted by Wolfgang Tonninger in Business, New World of Work, Wertschöpfung.
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Unsterstützendes Crowd-Funding-Projekt im Umfeld des neuen Arbeitens. Zögern Sie nicht und helfen Sie mit, diesen Film zu realisieren! Hier gehts zum Projekt und Ihren Möglichkeiten der Beteiligung >>> LINK!

Satya Nadella zwischen den Zeilen July 18, 2014

Posted by Wolfgang Tonninger in Business, Microsoft, New World of Work, Trends, Wertschöpfung.
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Es ist nun knapp eine Woche her, dass Satya Nadella ein Email an alle Microsoft Mitarbeiter ausgeschickt hat, das durchaus Manifest-Charakter hat. Ed Bott von ZDNet las in seinem Blog zwischen den Zeilen und wurde fündig: 5 Punkte sind ihm hervorhebenswert.

1) Microsoft macht Dinge heute anders als unter Steve Ballmer.

While the devices and services description was helpful in starting our transformation, we now need to hone in on our unique strategy.”

2) In Microsoft’s Zukunft zählen Erfahrungen, nicht mehr Products & Services.

Ed Bott: “We help people get stuff done” is the folksy version of that vision”, wobei Stuff, wie Ed Bott betont, vieles sein kann. Und diese Vielfalt in Bezug auf Szenarios ist Programm.

3) Windows überall! Der König ist tot, es lebe der König …

Ed Bott geht ins Detail und zählt die Häufigkeit der Begriffe. Klarer Sieger Windows mit 13 Erwähnungen, was darauf hinweist, dass Windows Device- und Plattformübegreifend die große Klammer bleibt. Dahinter Xbox mit 6, Azure und Skype mit 3 und Office mit 2 Erwähnungen. Diese Reihung zeigt auch, dass Gaming in einer Mobile-First-Welt eine Säule ist, die man nicht auslagern darf.

4) Entwicklung wird neu gedacht.

In order to deliver the experiences our customers need for the mobile-first and cloud-first world, we will modernize our engineering processes to be customer-obsessed, data-driven, speed-oriented and quality-focused. … We will streamline the engineering process and reduce the amount of time and energy it takes to get things done.”

5) Microsoft ist offen für alle Anwender und Szenarios.

Kein Entweder-Oder zwischen Enterprise und Entrepreneurs und Consumers. Das Ziel heißt Technologienutzung ohne Reibunsgverlust über Plattformen, Devices und Szenarios hinweg.

All of these apps will be explicitly engineered so anybody can find, try and then buy them in friction-free ways. They will be built for other ecosystems so as people move from device to device, so will their content and the richness of their services – it’s one way we keep people, not devices, at the center.”

Gerade geschrieben, ist dieser Post auch schon wieder von einer anderen Nachricht überlagert. Eine, die nicht zwischen den Zeilen steht, sondern fettgdruckt und unübersehbar. Die Rede ist davon, dass Microsoft im nächsten Jahr 18.000 Jobs streichen wird. Um das zu verstehen, braucht man keine Kaffeesatzleser.

 

Animation: Life-Balancing Work March 18, 2014

Posted by Wolfgang Tonninger in Business, New World of Work, Studien, Trends, Wertschöpfung.
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Die Zahlen, die Dave Coplin nennt, sollten mittlerweile hierzulande von der Gallup-Umfrage oder vom Kelly Global Workforce-Index bekannt sein. Coplin zitiert noch eine andere, aktuelle Studie aus den Staaten, nach der 71% der Mitarbeiter in Unternehmen mit ihrem Job unglücklich sind und macht dafür auch falsch eingesetzte Technologien verantwortlich, die das kreative Miteinander behindern. Vor diesem Hintergrund muss Arbeit und mit ihr Unternehmenskultur neu gedacht werden. Das Problem: die neuen Kulturen und Arbeitswelten können nicht verordnet bzw. ins Unternehmensinnere eingetrichtert werden, wie die klassische Maschinenmetapher suggeriert.

Sie müssen gelebt und weiterentwickelt werden, weil Unternehmen Organismen sind, die sich mit jeder Interaktion neu schaffen. Und sie beginnen in dem Moment, in dem wir die Kontrolle über unsere Arbeit (und über unser Leben) übernehmen. Denn es geht schon lange nicht mehr um Work-Life-Balance. Es geht um Life-Balance, wenn wir die Entscheidung treffen, dass das einkommende E-Mail nicht wichtiger ist als das Gespräch, das wir am Sonntag oder Abends bei einem Glas Wein mit unseren Freunden führen.

VIDEO: Russmedia. New. Every Day March 13, 2014

Posted by Wolfgang Tonninger in Business, New World of Work, Referenz, User-Experience, Wertschöpfung.
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Hier nun auch das VIDEO zum TextCase von letzter Woche. Ein guter Dreh und eine Arbeitsatmosphäre, die inspiriert. Enterprise Social ist eine Frage der Kultur.

CaseStudy: Wie Yammer die Innovationskultur bei Russmedia beflügelt March 11, 2014

Posted by Wolfgang Tonninger in Business, Microsoft, New World of Work, Referenz, Wertschöpfung.
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Russmedia ist ein internationales Medienunternehmen, gewachsen aus den Wurzeln eines lokalen Buchverlags. Stark innovationsgetrieben und „First Mover“ in seinen Märkten. Vor diesem Hintergrund ist Yammer ein glücklicher Testfall für die neue Welt des Arbeitens. 

Russmedia
Die dynamische Social Enterprise Plattform ersetzt ein veraltetes, ziemlich unbewegliches Intranet und wird in Zukunft dafür sorgen, dass Innenbild und Außenbild noch besser zusammenpassen. Yammer verkörpert die Unternehmenskultur und die Dynamik einer Branche, die von Innovatoren und Gestaltern lebt. Und sie hat für die Unternehmensführung den entscheidenden Nebeneffekt, dass dadurch nicht nur die Mitarbeiter, sondern auch Abteilungen, Standorte und Länder innerhalb des Familienkonzerns näher zusammenrücken.

Dass aus dem „Projekt Yammer“ kein typisches IT-Projekt wird, war von Anfang an klar. Nicht nur, weil es von ganz oben, also vom Business, getrieben wurde, „sondern auch, weil die technischen Herausforderungen bei der Implementierung von Yammer nur am Rande, wenn überhaupt, spürbar waren“, wie Peter Rädler, Geschäftsführer der Russmedia IT, hervorhebt.

DIE HERAUSFORDERUNG

Dafür gab es Herausforderungen, die eher organisatorischer und kultureller Natur waren. Denn zunächst einmal galt es, im Unternehmen das Interesse für eine Social Enterprise Plattform zu wecken; „was vor dem Hintergrund der bestehenden Lösung nicht so schwierig war“, wie Claudia Hartinger, Sekretärin der Geschäftsleitung, Advokatin und Seele dieses Projekts, mit einer leisen Ironie in der Stimme anmerkt. „Das Intranet, das wir hatten, war steif, hat nicht gelebt und ließ wenig Platz für Eigeninitiative. So war zum Beispiel ein Posting nur über Antrag möglich. Wir wollten das Intranet zu den Menschen bringen. Deshalb haben wir uns mit unseren Mitarbeitern zusammengesetzt, um herauszufinden, was sie interessiert, was sie brauchen und was ihn Spaß macht. Und haben uns dann auf die Suche gemacht. Sie dauerte nicht lange, weil wir mit Yammer relativ rasch eine Lösung gefunden haben, die genau das bietet, was wir benötigen.“ 

Markus_Raith„Ein Tool, das perfekt zu unserer offenen Unternehmenskultur passt und diese fördert“, wie Geschäftsführer Markus Raith im Gespräch in der Lobby ergänzt. Rund um uns sind Screens zu sehen mit Nachrichten und Medienformaten aus halb Europa. Auch Yammer-Konversationen können dort eingeblendet werden, wenn gerade Wichtiges passiert: „Als Medienunternehmen benötigen wir das Engagement aller Mitarbeiter und bauen auf deren Ideen. Deshalb brauchen wir so eine Plattform, wo die Mitarbeiter ihre Ideen auch einbringen können.“ 

Weil so etwas nur funktioniert, wenn es gelingt, die Mitarbeiter von Anfang an ins Boot zu holen, verzichtete man bei Russmedia auf alle Regeln und Vorschriften und vertraute auf natürliche Selbstregulierungsmechanismen. Dazu Claudia Hartinger: „Die Leute entwickeln sehr schnell ein Gefühl dafür, was passend ist und wie persönlich man sein kann. Man muss Vertrauen haben in diese Prozesse, der Rest passiert von allein. Egal, ob privat oder beruflich – wir wollten einfach, dass Leute das posten, was sie bewegt. Und übrigens ist es gerade die Durchmischung von Persönlichem und Beruflichem, die für mehr Engagement sorgt, weil sie den ganzen Menschen anspricht.“

DIE LÖSUNG

Wenn ein Mitarbeiter heute seinen Internet Explorer öffnet, öffnet sich auch automatisch die Startseite von Yammer, wo er alles findet, was er für seinen Einstieg in den Arbeitstag braucht. Die Umstellung war minimal, weil „wir alles, was uns im alten Intranet wichtig war, auch auf die neue Plattform mitgenommen haben“, wie Peter Rädler betont. Neben den heißesten Neuigkeiten findet er auch seine Checklisten, Reiseabrechnungen und selbst „Clockwork“, das Zeitstempel-Tool, wurde in Yammer integriert. Und wenn es einmal keinen automatisierten Integrationsprozess gab, wurde wie im Fall des Geburtstags- und Jubiläums-Tools eben schnell eine Power-Shell geschrieben, um das Service zu übernehmen. „Das ist eben der Vorteil einer Standard-Plattform, wie Microsoft sie bietet“, fügt Peter Rädler hinzu, „dass solche Lösungen dann nicht viel mehr sind als eine nette Fingerübung.“ In diesem Fall kommt von der Personalabteilung ein Excel-Sheet, das auf den SharePoint Server exportiert wird. Dort wird es von der Powershell ausgelesen und an Yammer geschickt, wo automatisch ein Posting generiert wird – mit dazugehörigem Foto natürlich, das – ebenfalls automatisch – über das Active Directory hochgeladen wird.

Wenn Peter Rädler von Fingerübungen spricht, dann meint er das auch so. Als Innovations-Inkubator ist er es gewohnt, dass seine Gedanken um den User, seine Erfahrungen und Bedürfnisse kreisen: „Die einzige Herausforderung, die es gibt und immer geben wird, ist es, die Plattform lebendig zu halten und dafür zu sorgen, dass wirklich alle mit an Bord sind. Wir lernen ständig voneinander. Das heißt natürlich auch, dass dieses Projekt nie abgeschlossen sein wird.“

DIE SEKUNDÄREFFEKTE

Yammer ist kein Tool, das man einsetzt und damit hat es sich. Yammer ist mehr ein Projekt, ein Prozess, auf den man sich einlässt. Es sind die Sekundäreffekte, die Überraschungen, die diesen Prozess bereichern. Russmedia zeigt, wie man sich darauf einlässt. Mit viel Vertrauen und ohne Bevormundung. „Weil ein bisschen Vertrauen nicht geht,“  wie Claudia Hartinger betont. Die hohe Akzeptanz quer durch alle Altersgruppen gibt ihr und den Initiatoren bei Russmedia recht. „Wir haben Mitarbeiter jeder Altersgruppe. Deshalb war es für uns auch besonders wichtig, dass die Bedienung wirklich einfach ist. Dadurch können wir auch neu hinzukommende Mitarbeiter vom ersten Tag auf die Plattform holen. Sie stellen sich selber vor, mit Foto und einem kurzem Kommentar. Und das geht dann auch weiter in den Alltag. Zum Beispiel bei Veranstaltungen. Da war es früher so, dass einer die Fotos verschickt hat, meist noch über E-Mail, heute gibt es viele, die ihre Fotos von einer Veranstaltung zentral hochladen, was das Ganze natürlicher abwechslungsreicher und unterhaltsamer macht.“

Social Enterprise ist kein Minderheitenprogramm. Wer das so wie Russmedia ernst nimmt, hat die halbe Miete eingefahren. Daneben spielen natürlich auch „unternehmerische Entscheidungen und wirtschaftliche Aspekte eine Rolle“, wie Markus Raith ergänzt. Wir wollen die Firmenkulturen, die wir in den verschiedenen Ländern haben, weiterhin pflegen; wollen aber gleichzeitig, die einzelnen Kulturen unter dem Russmedia-Dach enger zusammenführen. Und – ganz wichtig: Wir fördern das unternehmerische Denken der Mitarbeiter, damit überall im Unternehmen Innovation passieren kann.“

Und das ist durchaus im Sinne des Erfinders.

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Übrigens: Das VIDEO dazu sehen Sie in Kürze hier in diesem Blog.

Die besten Weine sind Cuvées February 18, 2014

Posted by Wolfgang Tonninger in Business, Interviews, New World of Work, User-Experience, Wertschöpfung.
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Zwei Video-Drehs in zwei Tagen. Der eine in Wien, im altehrwürdigen Café Sperl, der andere in Vorarlberg bei russmedia. Das Verbindende ist die neue Welt der Arbeit. Denn egal, ob wir über “Yammer und Social Enterprise” reden, oder über “Microsoft und Openness” – es geht um Plattformen, die für den Anwender neue Spielräume öffnen.

SPIELRÄUME ÖFFNEN!
Wer als Hersteller Abhängigkeiten erzeugt, wird in Zukunft die Höchststrafe einfahren: Isolationshaft. Und wer als Unternehmer von seinen Mitarbeitern verlangt, dass sie ihre Persönlichkeit an der Firmentür abgeben, der wird in Zukunft ohne ihr Engagement auskommen müssen.

Die gute Nachricht: Wir haben die Wahl. Die schlechte Nachricht: die einfach zu bedienenden Dichotomien haben ausgedient. Die Erfolgskonzepte der Zukunft leben von Durchmischungen. Blended Working. Blended Living. Die besten Weine sind Cuvées.

Spaß oder Arbeit? Wir können, wir wollen uns nicht mehr entscheiden. Wir wollen Arbeit, die Spaß macht.

Billard im Café Sperl

Mit Hans Berndl beim Billard im Café Sperl

Die beiden VIDEO dazu gibt es in Kürze auf diesem Blog.

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