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Enterprise 2.0: Wo stehen wir? May 28, 2010

Posted by Wolfgang Tonninger in Business, Dynamic_Systems, Innovation, Trends, User-Experience.
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Zugegeben: Offenheit, Transparenz, Dynamik und Social Computing sind coole Dinge und für den Einzelnen heute eigentlich ziemlich normal. Solange er privat und nicht in seiner Rolle als Mitarbeiter eines Unternehmens gefangen ist. Denn im Beruf ist es dann doch meistens noch so, dass sich der Spaß und die Coolness schnell aufhört. Nicht weil unsere Vorgesetzten einem nichts gönnen, sondern einfach weil vielen von ihnen noch nicht klar ist, wie die dahinter stehenden Technologien des Web 2.0 in der Lage sein sollen, den Geschäftsnutzen, den Business Value, um den es letztlich geht, voranzutreiben.

Exakt hier scheiden sich die Geister. Wir stehen an der Schwelle zum Unternehmen 2.0 und können sehen, wie hier nicht nur Meinungen, sondern auch Prozess- und Softwarearchitekturen aufeinanderprallen. Die einen glauben schwarzsehend, dass Web 2.0 nichts anderes bedeutet als einen Generalangriff auf unsere Produktivität, die anderen – blauäugig –, dass wir umso kreativer sind, je zerstreuter wir werden.

Dabei kommt die Wahrheit wie so oft einer Gratwanderung gleich, bei der es vor allem darum geht, die Balance zwischen den neuen Arbeitsstilen des Multi-Tasking und „Multi-Sourcing“ an der Oberfläche und einem fokussiertem Arbeiten mit Tiefenwirkung so zu halten, dass am Ende genau dieser Mehrwert entsteht, von dem der Mitarbeiter und das Unternehmen gleichermaßen profitieren.

Dass solche Überlegungen brandaktuell sind, zeigt auch das gerade veröffentlichte, offizielle Whitepaper zur Enterprise 2.0 Konferenz, die im Juni 2010 in Boston über die Bühne gehen wird. Eine dringende Lektüre für alle, die den Weg aus dem 1.0-Dilemma suchen. Denn eines ist klar: die alte Bunker-Mentalität hat ausgedient. Die Welt verändert sich schneller, als viele glauben wollen. Und wer stehen bleibt, wird schnell verloren haben. Der Impuls dazu kam pikanterweise über einen Twitter-Follower: “if the rate of change outside your company is greater than inside, the end is near.”

horizon

Das tut sich was am Horizont …

Mehr dazu in Kürze.

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Neuer Beschaffungsworkflow spart dem BM.I Zeit und Geld May 21, 2010

Posted by twistedtwin156 in Business, Business_Intelligence, Dynamic_Systems, Interviews, Wertschöpfung.
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Haben Sie eigentlich den Überblick über die Prozesse in Ihrem Unternehmen? Wissen Sie, wo sich die Bottlenecks befinden? Denn nur wenn Ihre Geschäftsprozesse transparent sind, können Sie sie auch effizienter machen. Um sie an die Oberfläche zu bringen, brauchen Sie einerseits eine intuitive Visualisierung und andererseits die Möglichkeit, diese mit Ihren Kollegen zu teilen.

Das österreichische Bundesministerium für Inneres (BM.I www.bmi.gv.at) hat diese Herausforderung angenommen und den Beschaffungsprozess für Mobiltelefone optimiert. Durch eine höhere Automatisierung wurden Aufwand und Durchlaufzeit für die neuen Prozesse deutlich verringert:

Hier finden Sie weitere Videos: http://www.microsoft.com/showcase/en/US/channels/visio

PS: Um Fragen vorwegzunehmen – das Video ist in englischer Sprache, da wir damit eine der weltweiten Launch-Case Studies für Visio 2010 realisieren konnten. Neben dem erzielten Nutzen also auch ein wirklicher Grund, stolz zu sein auf die hier bewiesene Technologieführerschaft beim BM.I!

Ein Torpedo für die neue Welt des Arbeitens May 17, 2010

Posted by Wolfgang Tonninger in Business, Business_Intelligence, Dynamic_Systems, Microsoft, New World of Work, Trends, User-Experience, Wertschöpfung.
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Es muss sein: Manchmal schreiben wir über Produkte. Wir tun dies aber – und das muss an dieser Stelle gesagt sein – nicht gequält und larmoyant, weil gezwungenermaßen, sondern aus freien Stücken.

Seit 12. Mai ist die neue Office Produktivitätsplattform – bestehend aus den neuesten Versionen von Office, SharePoint Server, Exchange Server und Office Communication Server – für Unternehmen verfügbar. Und die Nachfrage mit mehr als 500.000 Betatestern allein in Deutschland zeigt, wie sehr der Markt auf diese neue Generation der Produktivitätssuite gewartet hat – geht es doch unter der Hand um nichts weniger als um eine informationstechnologische Grundlegung der neuen Welt des Arbeitens, die zur Zeit in aller Munde ist.

Dass diese mehr als das flüchtige Produkt einer HYPErventilation ist und in diesem Fall der Übergang von einem Konversationsthema in ein Investitionsthema gelingen könnte, ja gelingen muss, legt eine von Microsoft in Auftrag gegebene Forrester Studie vom Mai 2010 nahe, die versucht, die ökonomischen Auswirkungen einer Implementierung der neuen Office-Produktivitätsplattform auf ein Unternehmen in einem Framework zu bündeln. Die Zahlen, die hier kommuniziert werden, sind wirklich erstaunlich:

The Forrester TOTAL ECONOMIC IMPACT (TEI) model employs four fundamental elements including costs, benefits to the entire organization, flexibility and risk. Based on the customer interviews, Forrester constructed a TEI framework for a composite organization and found the ROI to be 301 percent with a payback period of 7.4 months after deployment. The study also found that the composite organization would see more than $13 million in savings over a three-year period and on average, a savings of more than two work weeks per year.

Sie fragen mich, wie ein solcher ROI zu erklären ist? Ganz einfach: durch die Integration von Anwendungen und Daten (Social Media Integration in Outlook, BI-Integration in Office und SharePoint), die Emanzipation von Endgeräten (Office am PC, am Handy und im Browser) und die Virtualisierung des Arbeitsplatzes (orts- und geräteunabhängige Zugriff ermöglicht vielfältigste Formen der Zusammenarbeit).

Dass diese neue Welt des Arbeitens eines reifen Mit-Arbeiters bedarf, der diese kreativ und intelligent nutzen kann, sei hier mal vorausgesetzt, ist aber alles andere als gegessen. Mit dem Outlook Social Connector liefert Microsoft dazu auch gleich den Lackmustest.

Die neue Welt des Arbeitens May 10, 2010

Posted by Wolfgang Tonninger in Business, Interviews, New World of Work, Trends, User-Experience.
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Während sich Unternehmen heute verstärkt die Frage stellen, wie sie ihre Mitarbeiter im Zeichen der Social Media produktiv halten können, versucht der Einzelne die Rahmenbedingungen so zu definieren, dass ihn die neuen Möglichkeiten und Freiheiten nicht erschlagen.

In einer solchen Situation ist unternehmerische Verantwortung gefragt, genauso wie die Verantwortung des Einzelnen. Alles auf Heraklit abzuwälzen und zynisch zu behaupten, dass eben „alles fließt“ ist aus Unternehmersicht zu wenig. Genauso unpassend ist die Reaktion des Einzelnen, 24 Stunden am Tag und 7 Tage die Woche verfügbar zu sein, nur weil man sich heute immer und überall verbinden und austauschen kann. Goldene Nasen sind schnell verdient, Burnouts ebenso. Wer heute ernsthaft behauptet, dass unsere Zukunft nur „always on“ sein kann, ist ungefähr so dienlich (und gefährlich) wie ein Fahrlehrer, der erklärt, dass ein Auto sich nur dann bewegt, wenn man am Gas steht.

Wir baten Michael Bartz, von der Information Worker Group bei Microsoft Österreich zum VIDEO-Interview:

Herr Stropek, wohin geht die Reise? May 5, 2010

Posted by Wolfgang Tonninger in Business, Dynamic_Systems, Events, Interviews, Kosten, Microsoft, Trends, Wertschöpfung.
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Vor zwei Tagen noch beim Innovation Award 2010 in der Finalrunde, heute hier im Business Ready Blog über time cockpit, Windows Azure und die Zukunft des Cloud Computing. Rainer Stropek von den Software Architects im sehens- und hörenswerten Interview auf der heurigen Spring BASTA.

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Hier ein Auszug:

Frage: Was verbirgt sich hinter dem großen Hype Cloud Computing und Windows Azure?

Rainer Stropek: Es stellt sich wirklich die Frage, ob Windows Azure mehr sein wird als ein Hype. Ich bin persönlich davon überzeugt, dass die Reise dorthin geht, weil das Betreiben von eigenen Rechenzentren und Servern erstens einiges an Geld kostet und man sich zweitens wirklich darauf spezialisieren muss, um das professionell zu tun. Vor allem für kleine Unternehmen und Startups, wie wir es sind, bedeutet Windows Azure eine gewaltige Chance. Denn damit kann man ein hochprofessionelles Rechenzentrum je nach Bedarf anmieten. Bei time cockpit zum Beispiel können wir die Preise jetzt sensationell niedrig halten, weil wir relativ wenig Ressourcen brauchen, und wenn das Projekt jedoch abheben sollte, was wir uns wünschen, dann können wir in kürzester Zeit extrem skalieren, das heißt große Datenmengen speichern und große Mengen an Rechenzeiten anmieten. Deshalb glaube ich, dass Cloud Computing im Generellen und Windows Azure im Speziellen erfolgreich sein wird.

Der Weg, den Microsoft mit Windows Azure geht, unterscheidet sich grundsätzlich von dem klassischer Hosting-Provider, die wir bereits kennen. Mit Windows Azure miete ich ein Plattform-Service und keine pure Infrastruktur. Ich miete also nicht Strom und Kühlung und Netzwerk, ich miete ein Datenbankservice, einen Internet Information Server etc. und muss mich um Dinge wie Betriebssystem, Webserver, Firewall, Load Balancing, Absicherung nicht mehr kümmern. Ich setze also auf einer sehr abstrakten Ebene auf und das spart Kosten. Damit können wir uns auf das konzentrieren, was wir wirklich können – nämlich das Entwickeln von Software. Dort sind wir zuhause. Und Windows Azure gibt uns die Möglichkeit, das Ganze sehr schnell mit sehr gut skalierbaren Kosten in die Cloud und eine großen Anzahl von Benutzern zur Verfügung zu stellen.

Wie witzig sind Sie? Und was denken die anderen … May 3, 2010

Posted by Wolfgang Tonninger in Business, Fun.
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Kennen Sie das? Sie sitzen in irgend einem Meeting/Vortrag, sind durchaus guter Laune und Aufnahmebereitschaft, werden jedoch zunehmend unruhig, grimmig – aufgrund von ein paar Witzbolden in der letzten oder vorletzten Reihe, die nichts anderes zu tun haben, als bei jeder unpassenden Gelegenheit, den Vortrag/die Diskussion mit witzigen Bemerkungen/Zwischenrufen zu stören. Was tun in so einer Situation? Hier ist guter Rat teuer, zumal im Normalfall jeder, der sich gegen solche Witzspender zu Wort meldet, automatisch als humorlos abgekanzelt wird.

Dank Michael Arrington kann ich nun erleichtert in dem Gefühl aufatmen, nicht unbedingt abartig, unbefriedigt oder einfach neidisch zu sein, wenn es um die Art von Spaßmachern geht, die sich eigentlich bloß um sich selber drehen und mit ihren Witzen nichts anderes sagen wollen als: “Seht her ich bin da und ich bin so witzig, so locker, so super.”

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Zugegeben: der Versuch von Microsoft, Humor-Fertigkeiten tabellarisch zu erfassen, kommt mit einem Augenzwinkern, wie es sich bei diesem Thema gehört. Was unterm Strich jedoch interessant ist, sind die Fragen, die sich jeder stellen kann und stellen sollte: Auch jene, die dazu neigen, mit ihren Witzen “über Leichen zu gehen”:

  • Welche Art von Ironie kann in einer ernsten Situation das Eis brechen?
  • Bin ich witziger/weniger witzig als ich glaube? Wer kann mir ehrliches Feedback geben?
  • Kann ich mich an eine Situation erinnern, in der ein witziger Beitrag von mir nach hinten losging?
  • Kann es vorkommen, dass ich Leute mit meinem Humor vor den Kopf stoße, verletze?
  • Kann ich mir vorstellen, eine Präsentation mit einer lustigen Geschichte aufzulockern?
  • Bin ich witzig, um von den echten Problemen abzulenken?
  • Kann es vorkommen, dass ich wichtige Gruppenprozesse unterbreche, weil ich unpassend witzig bin?
  • Kann es sein, dass meine Witze nur ein Mantel sind, unter dem ich meinen Zynismus verstecke?
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